Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat bei Bockenem und Holle weitere Gebiete als Überschwemmungsgebiete "gesichert", also als solche festgestellt. Dies geschah zunächst vorläufig, bis eine Festsetzung durch ein förmliches Verfahren der Landkreise Hildesheim und Goslar erfolgt, heißt es in der Mitteilung.
Zwei Gebiete betreffen demnach Zuflüsse der Nette bei Bockenem. Das erste Gebiet betreffe die Beffer, ab circa 225 Meter nordwestlich des Boketeiches bei Bodenstein bis zur Nette. Das zweite neue Überschwemmungsgebiet gehört zum Bornumer Bach ab circa 70 Meter westlich der Überquerung der Landesstraße 497 bis zu seiner Einmündung in die Nette. Im Gebiet der Gemeinde Holle geht es um den Sennebach, ab der Gemeindegrenze zwischen den Gemeinden Holle und Sehlde bis zur Überführung der Kreisstraße 308.
Es handele sich dabei um Maßnahmen des "vorbeugenden Hochwasserschutzes". Dabei wird von einem Hochwasserereignis ausgegangen, das statistisch einmal in hundert Jahren auftritt, und daraus die Überschwemmungsgebiete berechnet. So werde zum Einen die Bevölkerung sensibilisiert, und zum Anderen gälten in solchen Gebieten gesetzliche Auflagen etwa für die Bebauung, wodurch im Fall des Falles weitere Schäden verhindert würden, so der Landesbetrieb.
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Ein Unfall mit einem Anhänger ist gestern Mittag auf der Peiner Landstraße zwischen Drispenstedt und dem Lerchenkamp glimpflich ausgegangen. Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der Anhänger gegen 11:45 Uhr kurz nach dem Abbiegen von der B494 von dem Mercedes Sprinter gelöst, der ihn zog. Direkt danach kollidierte er seitlich mit einem Mitsubishi, der in Richtung Drispenstedt unterwegs war. Dessen Fahrer blieb unverletzt, der Wagen selbst allerdings musste abgeschleppt werden. Die Peiner Landstraße war für die Unfallaufnahme sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten etwas über eineinhalb Stunden gesperrt.
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In der letzten Woche hat das Polizeikommissariat Sarstedt in Zusammenarbeit mit Kräften aus Hildesheim und Bad Salzdetfurth eine Verkehrssicherheitswoche durchgeführt und dabei insgesamt 298 Fahrzeuge kontrolliert. Man wollte damit auf die besonderen Gefahren der herbstlichen und winterlichen Jahreszeit aufmerksam machen und Unfälle vermeiden helfen, heißt es im Bericht. Dazu gab es Geschwindigkeitsmessungen und zwei umfassende Kontrollen, darunter eine Großkontrolle des gewerblichen Güterkraftverkehrs mit Beteiligung des Zolls und des Bundesamts für Logistik und Mobilität.
Von Montag bis Samstag seien so drei Verkehrsstraftaten sowie 176 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt worden. Die Straftaten bezogen sich demnach auf das Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie spezialisierte Verstöße im Bereich des gewerblichen Güterkraftverkehrs und Steuerrechts. Der Großteil der Ordnungswidrigkeiten seien Geschwindigkeitsverstöße gewesen, darunter eine Person, die in einer geschlossenen Ortschaft mit 83 km/h unterwegs war und dafür nun ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot bekommt. Außerdem wurden u.a. mehrere Gurtverstöße, das Telefonieren am Steuer mit Handy und falsche oder ungenügende Sicherungen von Ladung geahndet.
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In der Heimgartenstraße im Süden Sarstedts hat gestern Abend ein bisher unbekannter Mann eine Frau angegriffen. Wie die Polizei meldet, erhielt sie einen Schlag ins Gesicht. Eine Beschreibung liegt nicht vor, es seien aber Spuren gesichert worden. Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter 0 50 66 - 98 50 mit dem Kommissariat in Sarstedt in Verbindung zu setzen.
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Am St. Bernward Krankenhaus startet am 1. April nächsten Jahres ein neuer Ausbildungskurs zur Pflegefachkraft in Teilzeit. Dies ist der zweite Durchgang nach der Premiere dieses Kurses vor zwei Jahren, hieß es heute in einer Vorstellung im BK-Ausbildungszentrum. Die Teilzeit-Ausbildung dauert vier Jahre statt sonst drei, so dass der erste, 15 Personen starke Durchgang nun Halbzeit hat.
Der Kurs wird vom St. Bernward Krankenhaus gemeinsam mit zahlreichen Trägern als Verbund organisiert. Die Teilnehmenden wechseln durch die verschiedenen Einrichtungen und sammeln so über die vier Jahre Erfahrungen in den drei Kernbereichen Krankenpflege, Altenpflege und Ambulanter Pflege.
Die Ausbildung in Teilzeit sei bisher noch nicht weit verbreitet und spreche damit auch Menschen an, für die eine Vollzeitausbildung nicht machbar ist, sagte die Leiterin des Ausbildungszentrums, Dr. Annette Lauber: u.a. alleinerziehende Mütter mit Kindern oder auch Menschen, die bereits zuhause jemanden pflegen. Der aktuelle Jahrgang umfasse 15 Personen mit einem Durchschnittsalter von Mitte 30. Auch Quereinstiege seien möglich, die meisten Teilnehmenden aber hätten bisher z.B. als Pflegeassistenz gearbeitet, und hätten nach dem Abschluss als Fachkraft weitaus größere Möglichkeiten der Beschäftigung.
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der BK-Internetseite.
Korrektur 14 Uhr: Start des Kurses am 1. April, nicht im Februar
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