Zwei Hildesheimer Shisha-Bars sind nach einer erneuten Polizeikontrolle vorübergehend geschlossen worden. Laut Meldung sind dies zwei Bars, die bereits im November durch teils massive Verstöße gegen die Corona-Verordnung und andere Rechtsnormen aufgefallen waren. Beide waren gut besucht - und erneut trugen laut Polizei ein großer Teil der Gäste und der Angestellten keine oder nicht die richtigen Masken, es wurden keine Desinfektionsmittel bereitgehalten, und es fehlte insbesondere auch an Test-/Impfnachweisen bei den Gästen und überhaupt an Hygienekonzepten. Außerdem wurden in einer Bar erneut Minderjährige angetroffen und Tabak wegen des Verdachts auf Verstöße nach der Abgabenordnung beschlagnahmt.
Ein Betreiber schloss seine Bar danach freiwillig, die andere Bar musste auf Weisung geschlossen und anschließend geräumt werden. Auf die Betreiber und einige der Gäste kommen nun Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung, das Jugendschutzgesetz und andere Rechtsnormen zu.
fx
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen eine ehemalige Mitarbeiterin einer Hildesheimer Pflegeeinrichtung wegen des Anfangsverdachts der Körperverletzung und des Totschlags. Das berichtet die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung". Grund dafür ist, dass die Frau, die als Gegnerin von Corona-Impfungen gelte, möglicherweise für die Erkrankung mehrerer HeimbewohnerInnen verantwortlich sein könnte. Mittlerweile gab es in der Einrichtung auch mehrere Todesfälle.
Den Ermittlungen nach sei sie nach direktem Kontakt zu ihrem positiv getesteten Ehemann weiter zur Arbeit gegangen, bevor sie auch selbst erkrankte. Wenig später wurden Corona-Fälle in dem Heim gemeldet. Als die Heimleitung erkannte, dass ihr Impfausweis gefälscht war, erstattete sie umgehend Anzeige und sprach danach die fristlose Kündigung aus.
fx
Gestern ist auf der B 243 eine Frau bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die 57-Jährige fuhr laut Bericht mit zwei weiteren Personen im Wagen in Richtung Groß Düngen und wollte offenbar bei Egenstedt nach links in den Ort abbiegen. Dabei kollidierte ihr Wagen mit dem einer Hildesheimerin, die ebenfalls mit zwei Insassen im Wagen auf der Gegenfahrbahn fuhr. Der Dacia der 57-Jährigen wurde dadurch auf den Geradeausstreifen nach Groß Düngen geschleudert, wo es zu einer weiteren Kollision mit dem Opel einer 60-Jährigen kam.
Polizei und Rettungskräfte waren anschließend mit einem Großaufgebot vor Ort. Alle beteiligten Personen wurden in Krankenhäuser im Kreisgebiet sowie nach Braunschweig und Laatzen gebracht. Die 57-Jährige verstarb dort an ihren schweren Verletzungen.
Da der Hergang des Unfalls nicht klar war, wurde auch ein Unfallsachverständiger zur Einsatzstelle gerufen. Die B 243 war bis 20:40 Uhr voll gesperrt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 zu melden.
fx
Das Dommuseum Hildesheim hat die Fotoinstallation „RESONANZ“ der Hildesheimer Künstlerin Anna Ullrich erworben. Ermöglicht worden sei dies durch eine Förderung der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und die Volksbank Hildesheimer Börde, teilt das Museum mit.
Sie habe die Installation eigens für den archäologischen Bereich im Untergeschoss des Dommuseums konzipiert, sagte die Künstlerin. Nun freue sie sich, dass sie durch den Ankauf dauerhaft dort zu sehen sein wird. Die Arbeit entstand 2018 für die Sonderausstellung „Genius Loci“ aus Anlass des 40-jährigen Gründungsjubiläums des Dommuseums.
sk
Der niedersächsische Landtag hat Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, um die Situation in der Pflege zu verbessern. Diese Gesetzesnovelle sei ein wichtiger Meilenstein für eine gute Pflege in Niedersachsen, sagte Sozialministerin Daniela Behrens. Das Gesetz hält unter anderem fest, dass in der Pflege tarifgerechte Löhne gezahlt werden sollten. Zudem soll im Büro der Landespatientenschutz-Beauftragen eine Beschwerdestelle für Pflege geschaffen werden. So könnten Missstände früher aufgedeckt und Fehlentwicklungen korrigiert werden.
Die Opposition und Verbände sehen die Novelle als ersten Schritt, fordern aber noch mehr Anstrengungen. So sagte der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt in Niedersachsen, Marco Brunotte, die Verpflichtung zur tarifgerechten Entlohnung sei grundsätzlich begrüßenswert. Allerdings müssten alle in Pflegeeinrichtungen Beschäftigten tarifgerecht entlohnt werden. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass die Verbesserungen zu Lasten der übrigen Berufsgruppen umgesetzt werden. Hier müsse dringend nachgeschärft werden.
sk
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