Caritasdirektorinnen und -direktoren aus ganz Deutschland haben einen Appell an die Bundesregierung gerichtet, sich für humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen einzusetzen. Die Hildesheimer Direktorin Dr. Marie Kajewski verweist in dem Schreiben darauf, dass Caritas international schon seit Jahren vor Ort aktiv ist. Die humanitäre Lage dort habe sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Über eine halbe Million Menschen leide unter extremem Hunger, und Kinder stürben an nicht ausreichender Versorgung. Die zivile Infrastruktur sei weitgehend zerstört und medizinische Versorgung kaum mehr möglich.
Die wiederholte Vertreibung von Familien, der Zusammenbruch der Versorgungssysteme und die Blockade humanitärer Hilfe durch die israelische Regierung stellten eine akute Verletzung grundlegender Prinzipien des humanitären Völkerrechts dar. Man fordere deshalb die Bundesregierung auf, mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass humanitäre Hilfe gemäß den Prinzipien des Völkerrechts zugelassen wird. Die Außenpolitik sollte dem Schutz der Zivilbevölkerung oberste Priorität einräumen - und dies beinhalte auch, sich für eine Freilassung der Geiseln einzusetzen, die beim Angriff der Hamas auf Israel vor zwei Jahren entführt wurden.
Eine ähnliche Äußerung gab es zum Ende der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz: Die katholischen Bischöfe fordern in einer Stellungnahme ungehinderte Hilfe für Millionen Hungernde, die Freilassung aller Geiseln und eine Zwei-Staaten-Lösung.
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Ab morgen werden im Hildesheimer Rathaus künstlerische Fotografien von Benita Heldmann ausgestellt. Unter dem Titel „Hildesheimer Stadtansichten“ sind dabei Sehenswürdigkeiten wie Marktplatz, Kehrwiederturm oder Zuckerhut, aber z.B. auch Industrielandschaften wie Flugplatz oder Hafen, in dunklen, rotbraunen Tönen abgebildet. Somit strahlen sie einen morbiden Charme und eine stimmungsvolle Melancholie aus, so der Kunstexperte Martin Ganzkow.
Die Ausstellung ist bis Ende März '26 zu den Öffnungszeiten des Rathauses in der Galerie im ersten Obergeschoss zu sehen.
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Der Trägerverein des Hildesheimer Schulbiologiezentrums hat Pläne, dessen geplanten Neubau zu verkleinern, scharf kritisiert. Die Vorsitzende Nina Lipecki sagte, die von der Stadtverwaltung aus Kostengründen geplante Reduzierung der Gebäudefläche von 174 auf 145 Quadratmeter sei eine Fehlentscheidung.
So stehe etwa die Verkleinerung des Unterrichtsraums von 72 auf 66 qm2 im Widerspruch zu Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die pro Schüler/in eine Fläche von 2,5 qm2 empfiehlt. Bei mittlerweile üblichen Klassengrößen von bis zu 30 Schülerinnen und Schülern ergebe dies 75 qm2. Etwa Stationenlernen, Gruppenarbeit und Experimentierphasen könnten nur in ausreichend großen Räumen nebeneinander stattfinden, und Schüler/innen mit Unterstützungsbedarf, Lernbegleitungen oder im Rollstuhl bräuchten grundsätzlich mehr Platz. Ebenfalls zu klein sei mit jetzt 10 statt zuvor 18 qm2 das Materiallager des Hauses, und eine vorgeschlagene Verlegung der Haustechnik auf die Gebäuderückseite hätte nur nicht Umwege, sondern auch Wärmeverluste zur Folge.
Lipecki betonte das mittlerweile über 40-jährige ehrenamtliche Engagement des Trägervereins für das Schulbiologiezentrum und forderte die Politik auf, die Entscheidung zu überdenken.
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Am morgigen Mittwoch wird die Hildesheimer Polizei von 10 bis 17 Uhr einen Live-Ticker auf WhatsApp ("Polizei Hildesheim" / Link) und Instagram ( "Polizei Hildesheim" / Link) einrichten. Darüber werde dann für einige Stunden direkt aus dem Einsatzalltag berichtet, heißt es in der Ankündigung. Man wolle so Einblicke in die tägliche Arbeit des Einsatz- und Streifendienstes ermöglichen und gleichzeitig die eigenen, offiziellen Informationskanäle bekannter machen.
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Der Kreisverband des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds will mit allen 18 Städten und Gemeinden des Landkreises Gespräche zum Kitavertrag aufnehmen. Das teilt die rot-grün geführte Mehrheitsgruppe im Kreistag mit, die diese Ankündigung zugleich ausdrücklich begrüßt. Es sei ihr sehr daran gelegen, dass die kommunale Familie hier wieder an einem Strang ziehe, und man werde den Prozess in jeder Hinsicht konstruktiv unterstützen, so die Fraktionsvorsitzenden Werner Preissner (SPD) und Holger Schröter-Mallohn (Grüne). Zugleich müsse aber klar sein, dass alles im bestehenden finanziellen Rahmen gehalten werden müsse, denn der kommende Haushalt lasse keine weiteren Steigerungen oder gar Geschenke zu.
Der Landkreis hatte einen neuen Kitavertrag vorgelegt, dem aber nur 12 der 18 Kommunen am Ende zustimmten. Dies bedeutet, dass diese die Kitabetreuung weiter selbst übernehmen und die anderen sechs Kommunen diese an den Landkreis abgeben, obwohl sie durchaus Interesse daran haben, die Betreuung weiterhin vor Ort und aus eigener Hand zu leisten. Dies zu erreichen, ist das erhoffte Ziel der neuen Verhandlungen, die der NSGB-Kreisverband nun initiieren will.
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