In Goslar gibt es dieses Jahr erneut keinen Weihnachtsmarkt. Das teilte das städtische Marketing heute mit. Nach intensiven Abstimmungsterminen mit den Entscheidungsträgern sei bei der letzten Besprechung gestern Abend schnell klar gewesen, dass die Absage unumgänglich war. Dem vorausgegangen seien bereits zahlreiche Absagen von Weihnachtsmarkteilnehmern. Maßgeblicher Grund sei das aktuelle Infektionsgeschehen deutschlandweit und vor Ort - das gesundheitliche Verantwortungsbewusstsein gegenüber der eigenen Bevölkerung habe dabei oberste Priorität.
Marketing-Geschäftsführerin Marina Vetter sagte, mit der Entscheidung, die unglaublich schwergefallen sei, reagiere man auch auf die Sorgen der Akteure des Weihnachtsmarktes. Darüber hinaus stellen wir uns der Verantwortung, gravierendere Auswirkungen durch die Pandemie in der Stadt zu reduzieren. Als kleiner Trost bleibe der Marktplatz und der Schuhhof trotzdem weihnachtlich beleuchtet.
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Die Stadt Hildesheim sucht Unternehmen und auch Ehrenamtliche, die sich für fairen Handel engagieren möchten. Es geht dabei um den Titel "FairTrade-Stadt", den Hildesheim 2017 zum ersten und 2019 zum zweiten Mal erhielt. Er wird vom Verein TransFair verliehen und setzt voraus, dass bestimmte Kriterien erfüllt werden wie etwa die Einsetzung einer Steuerungsgruppe, der Verkauf fair gehandelter Produkte in Geschäften und Aktionen zum Thema. So wird z.B. inzwischen auch im Stadtrat und im OB-Büro fair gehandelter Kaffee getrunken.
Für die erneute Bewerbung um den Titel werden nun wieder Partner gesucht, wobei etwa Unternehmen, die fair gehandelte Produkte anbieten, nicht nur auf der Internetseite der Stadt Hildesheim, sondern auch in einem geplanten Einkaufsführer gelistet werden. Besonders gesucht werden auch Gastronomiebetriebe mit fairen Produkten sowie Unternehmen aus der Textil-, Bürobedarf- und Kosmetikbranche. Ansprechpartnerin ist bei der Stadt Annett Boegel im Büro des Oberbürgermeisters - (Telefon: 0 51 21 - 301 1049, eMail:
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Auf der Kreisstraße zwischen Söhre und der B 243 ist es heute Vormittag zu einem Verkehrsunfall mit Todesfolge gekommen. Wie die Polizei meldet, kam ein 72 Jahre alter Fahrer aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mussten ihn mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreien. Die Straße war bis ca. 15 Uhr voll gesperrt.
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Der katholische Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer hat bei einem Vergleich der Dienstwagen hochrangiger deutscher Kirchenoffizieller vergleichsweise gut abgeschnitten - und dennoch eine "rote Karte" erhalten. Die Deutsche Umwelthilfe hat die Autos von 45 Personen, darunter BischöfInnen und KirchenpräsidentInnen, in Hinblick auf ihren Schadstoffausstoss verglichen. Nur drei Fahrzeuge erhielten dabei mit einem CO2-Ausstoss von unter 95 g/km eine "grüne Karte", der Rest eine rote.
An der Spitze der Tabelle ist dabei die Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst aus der Evangelischen Kirche der Pfalz, die einen elektrischen VW ID3 fährt (56 g/km), auf Platz 3 liegt der evangelische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover mit seinem Audi e-Tron 55 (92 g/km). Wilmer liegt im Gesamtvergleich auf Platz 5: Er hat einen VW Passat mit Hybridantrieb und einem CO2-Ausstoß von 125 g/km. Schlusslicht des Vergleichs ist der katholische Bischof Dr. Georg Bätzing aus Limburg mit seinem Audi A8 50 TDI quattro - dieser hat einen CO2-Ausstoß von 258 g/km.
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Im Jahr 2020 sind rund 1,3 Millionen Menschen in Niedersachsen von Armut bedroht gewesen. Das entspricht einer Quote von 17 Prozent, teilte das Landesamt für Statistik in Hannover mit. Als armutsgefährdet gelte, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Haushaltsnettoeinkommens zur Verfügung hat. Diese Schwelle lag laut Statistik letztes Jahr in Niedersachsen für einen Einpersonenhaushalt bei 1.109 Euro und für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2.230 Euro. Bei Haushalten von Alleinerziehenden mit einem Kind unter 14 Jahren waren es 1.442 Euro.
Weiter hieß es, Frauen hätten mit 18,1 Prozent eine höhere Armutsgefährdungsquote als Männer (15,9 Prozent) - insbesondere im jungen Erwachsenenalter bis 25 Jahren und im Rentenalter ab 65 Jahren. Von den Kindern und minderjährigen Jugendlichen seien 2020 mehr als ein Fünftel (22,2 Prozent) armutsgefährdet gewesen.
Vor vier Jahren waren rund 60.000 Menschen weniger von Armut bedroht. Nach Angaben der Statistiker ließen sich die neuen Zahlen aber nur eingeschränkt mit den Ergebnissen der Vorjahre vergleichen, da man jetzt neue Methoden zur Erhebung einsetze. Zudem habe die Corona-Pandemie die zuvor überwiegend persönlichen Befragungen unmöglich gemacht und so die Datenqualität beeinflusst.
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