Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt hat gemeinsam mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Geschäftsstelle Hannover vor einer möglichen Zerschlagung der Bahn durch die neue Bundesregierung gewarnt. Sie forderten die Koalitionsparteien, SPD, Grüne und FDP, auf, die Pläne einer Aufspaltung in die Bereiche Netz und Verkehr fallenzulassen und stattdessen mehr in die Bahn zu investieren.
Der DGB-Bezirksvorsitzende Dr. Mehrdad Payandeh sagte, statt wieder "die alte Leier der Trennung von Netz und Schiene aus dem Hut zu zaubern", müssten ganz andere Fragen beantwortet werden. Ein leistungsfähiges Schienennetz sei die unbedingte Voraussetzung für ein Gelingen der Mobilitätswende und mehr Klimaschutz. Die Ampelkoalition müsse die Schiene voranbringen und Geld für längst überfällige und dringend notwendige Investitionen in die Hand nehmen. Für die EVG sagte Geschäftsführer Joachim Plank, eine Zerschlagung der Bahn würde die Branche um Jahre lähmen und weder mehr Züge noch mehr Schienenkilometer schaffen. Beispiele wie Großbritannien und Frankreich hätten gezeigt, dass eine Privatisierung des komplexen Eisenbahnsystems nicht funktioniere. Eine Zerschlagung des Konzerns würde den Abbau von Arbeitsplätzen und massive Lohneinbußen für die Beschäftigten bedeuten sowie einen Stillstand für die dringend notwendige Verkehrswende führen.
Unterstützung für eine mögliche Trennung kommt dagegen u.a. von der unabhängingen Monopolkommission der Bundesregierung, der zweiten Eisenbahnergewerkschaft GdL, den Verbraucherzentralen und dem Fahrgastverband Pro Bahn. Sie fordern eine "echte Bahnreform 2.0", in der die Infrastruktur komplett neu ausgerichtet und somit aus dem Aktienrecht und der Gewinnabführung entlassen wird. Sie solle in Eigentum des Bundes übergehen und Steuergeldern zukunftstauglich gemacht werden, während sich die Bahn im Betrieb mehr dem Wettbewerb stellen müsse. Die Warnungen der Gegner etwa vor möglichen Jobverlusten seien unbegründet.
In der künftigen Bundesregierung sind Grüne und FDP mehrheitlich für eine Zerschlagung und die SPD dagegen.
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Die Zahl der mobilen Impfteams in Niedersachsen soll von derzeit 132 auf über 200 ansteigen. Das sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) in Hannover. Mit einem neuen Erlass könnten für je 40.000 Menschen ein Team eingesetzt werden statt bisher 70.000. Man wolle so die „Booster“-Impfungen ausweiten und Impflücken schließen: Alle über 70-Jährigen sollen nun mit einem Brief zu einer dritten Impfung eingeladen werden, bisher hätten rund 375.000 Menschen eine solche Auffrischungsimpfung erhalten.
Außerdem will das Land 180 so genannte Impfpraxen fördern. Niedergelassene Praxen können zu den 28 Euro pro Impfung weitere 130 Euro pro Stunde für Strukturkosten erhalten, wenn sie zusätzliche acht Impfstunden pro Woche anböten, so Behrens. Die Höchstförderung liegt laut der Kassenärztlichen Vereinigung bei 1.040 Euro pro Woche.
Behrens betonte weiter, Niedersachsen liege bei den Impfungen deutlich über dem Bundesdurchschnitt: Mehr als 80 Prozent der Erwachsenen seien bereits zweifach geimpft, und auch bei den 12- bis 17-Jährigen gebe es eine hohe Bereitschaft. Jede Impfung schütze vor einer gefährlichen Atemwegserkrankung und leiste einen Beitrag im Kampf gegen die vierte Welle und die Überlastung des Gesundheitssystems.
Die Landesregierung kündigte unterdessen eine Ausweitung der 2G-Regel an - am nächsten Montag würden entsprechende Vorgaben bekannt gegeben. Ministerpräsident Stephan Weil sagte heute im ZDF-Morgenmagazin, man werde nur noch mit 2G arbeiten können, wo Menschen bei öffentlichen Angeboten zusammenkommen. Dies sei notwendig, da es sich bei den Corona-Patienten in Krankenhäusern in großen Teilen um Ungeimpfte handele. Auch für geimpfte Menschen machten Ungeimpfte „das Leben ein Stück weit unsicherer“. Eine Erhöhung der Impfquote sei daher der Schlüssel zur Eindämmung der Pandemie, so Weil.
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Die Polizei Elze sucht nach dem Besitzer eines blauen Mountainbikes der Marke "Ragazzi". Es wurde laut Bericht am gestrigen Dienstag zwischen 14 und 15 Uhr am Elzer Rathaus gestohlen - ein 14-Jähriger nahm es unverschlossen an sich und fuhr nach Eime, wo eine Zeugin auf ihn aufmerksam wurde. Die Polizei Elze ist in der Sache unter der Nummer 0 50 68 - 9 30 30 erreichbar.
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Das gestohlene Fahrrad. Quelle: Polizei
Ende November bietet das Theater für Niedersachsen neue Termine für drei im Oktober ausgefallene Vorstellungen an. Am Samstag, dem 27. November um 11 und 15 Uhr und am Sonntag, dem 28. November um 11 Uhr wird dann das Stück „Flunkern_Lügen_Schummeln“ gezeigt. Am Sonntag um 15 Uhr wird es eine Zusatzveranstaltung geben.
Das Stück entstand in Kooperation mit der Theatergruppe „Karo Acht“ und beschäftigt sich auf der Grundlage von Interviews mit Kindern, literarischen Texten und viel Musik mit dem Thema Lügen.
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Nach einem schweren Verkehrsunfall ist die B3 zwischen Einbeck und Elze heute bei Gerzen für mehrere Stunden voll gesperrt worden. Wie die Polizei meldet, war gegen 08:50 Uhr ein Sattelzug mit Auflieger, der Rüben transportierte, aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Er durchfuhr dann den dortigen Grünstreifen, stieß gegen mehrere Bäume, kam hinter einer Mauer zum Stehen und kippte auf die Seite.
Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Bergung des LKW war aufgrund seiner Lage extrem schwierig. Der entstandene Sachschaden wird auf 90.000 Euro geschätzt.
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