Im Hildesheimer Ostend entsteht bis zum Jahr 2023 die neue Firmenzentrale der Harzwasserwerke. Nach über 85 Jahren verlassen die Harzwasserwerke ihren Sitz in der Nikolaistraße aus Platzgründen, teilt das Unternehmen mit. Man wolle mit dem neuen Firmensitz Hildesheim weiter treu bleiben.
Neuer Standort der Harzwasserwerke wird die Ecke Senator-Braun-Allee/Bördestraße. Aufgrund des steigenden Personalbedarfs sei dieser Neubau erforderlich, erklärte Norman Droste von den Harzwasserwerken.
Die neue Firmenzentrale gehöre zu einem weitreichenden Infrastruktur-Programm, dass eine kontinuierliche Sanierung der vorhandenen Firmengebäude beinhaltet. Die meisten Bauten stammen noch aus den 1930er Jahren, so Droste. Die Neubauten sollen sich an der modernen Arbeitswelt orientieren und vermehrt offene Arbeitsbereiche anbieten.
sk
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin deutlich stärkere Bemühungen beim Klimaschutz gefordert. Niedersachsen und das Klima hätten sehr viel davon, wenn man endlich bei den erneuerbaren Energien weiterkäme, sagte Weil. Gerade in der Industrie gebe es einen großen Bedarf an der Verwendung von erneuerbaren Energien.
Deutschland müsse vor allem in der Umsetzung deutlich schneller werden, forderte Weil. Die Genehmigungsverfahren müssten einfacher und stringenter werden. Langwierige Generationsvorhaben können sich Deutschland und ganz konkret Niedersachsen nicht mehr leisten. Als Beispiele nannte der Ministerpräsident die Leitungen, die für die Energiewende benötigt würden, und den Bau neuer Eisenbahntrassen, die unabdingbar für die Verkehrswende seien.
sk
Montagabend kam es in der Feldberger Straße in Klein Himstedt zu einem folgenschweren Wohnhausbrand. Nach Angaben der Polizei Hildesheim bemerkte ein Bewohner gegen 18:30 Uhr, dass es in einem Anbau des Hauses brannte. Bei Versuchen, das Feuer zu löschen, zog sich der Mann leichte Verletzungen zu. Das Feuer erfasste indessen auch den Dachstuhl des angrenzenden Hauptgebäudes.
Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Söhlde konnten mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Hildesheim den Brand schließlich gegen 20:15 Uhr löschen. Das betroffene Mehrfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar. Der entstandene Schaden wird auf mehrere Hundert Tausend Euro geschätzt. Für die Löscharbeiten musste die Landesstraße 475 zeitweise voll gesperrt werden. Nach Ermittlungen der Polizei ist die Brandursache auf einen elektronischen Defekt im Bereich einer Wandsteckdose zurückzuführen.
sk (aktualisiert: 7.10.21 7:35 Uhr)
In Folge der Corona-Pandemie schreibt die Stadt Hildesheim zum zweiten Mal in Folge rote Zahlen. Das gehe aus dem Etatentwurf 2022 hervor, der bei der vergangenen Ratssitzung vorgestellt wurde, berichtet die Hildesheimer Allgemeine Zeitung. Der Entwurf weist ein Defizit von sechs Millionen Euro auf. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer erklärte dies mit den deutlich geringeren Steuereinnahmen.Er bedankte sich bei den Ratsmitmitgliedern, den Entschuldungskurs mitgetragen zu haben und betonte zugleich, dass trotz aller Einsparungen, das soziale, kulturelle und sportliche Leben nicht kaputt gespart worden sei. Diese Gratwanderung zwischen Investitionen und Schuldenabbau müsse weiterhin gemeistert werden.
Als hoch priorisierte Investitionsmaßnahme bezeichnete Meyer den Bau des Gefahrenabwehrzentrums. Aber auch der Bau neuer Sporthallen an der Realschule Himmelsthür und der Oskar-Schindler-Gesamtschule würden die Stadt in den kommenden Jahren erheblich belasten.
sk
Niedersachsen plant für die Zeit nach den Herbstferien eine konzertierte landesweite Impfaktion gegen Covid-19 an den Schulen. In Absprache mit den Schulleitungen sollen die rund 135 Mobilen Impfteams, die größtenteils ab Mitte Oktober ihre Arbeit aufnehmen, vor Ort den Schülerinnen und Schülern eine Impfung anbieten, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Darüber hinaus sollen die Impfteams künftig auch an Hochschulen, Universitäten sowie in ausgewählten Wohnquartieren Station machen.
Die Anfang August gestartete Werbe- und Informationskampagne wird den Angaben zufolge noch mindestens bis zum Ende des Jahres fortgesetzt. Sie sollte vor allem auch zugewanderte Menschen über die Impfung aufklären. Erste Auswertungen hätten gezeigt, dass deren Interesse und Informationsbedürfnis hoch sei. Die Rückmeldungen von Kommunen, Migrantenorganisationen und Bürgerinnen und Bürgern auf die Kampagne sei durchweg sehr gut, berichtete die Sprecherin. Ob es tatsächlich dadurch zu vermehrten Impfungen gekommen sei, werde noch ausgewertet.
sk
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