An der Zufahrtsstraße zum Wildgatter und zur „Kupferschmiede“ herrscht ab sofort ein absolutes Halteverbot. Insbesondere am Wochenende sei dieser Bereich regelmäßig zugeparkt, erklärt die Stadt Hildesheim. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite ist das Parken dort grundsätzlich allerdings nicht zulässig, da insbesondere die Feuerwehrzufahrt gewährleistet sein müsse. Bereits gelte dort ein eingeschränkten Haltverbot. Da offensichtlich nicht offensichtlich sei, werde nun ein absolutes Haltverbot von der Kurt-Schumacher-Straße bis zum Beginn des Parkplatzes an der Kupferschmiede verhängt.
Die Stadt kündigte an, der Stadtordnungsdienst werde die Einhaltung kontrollieren und rigoros abschleppen lassen.
sk
Die Stadt Hannover fördert erneut junge Künstler und Kreative mit insgesamt rund 100.000 Euro. Aus dem Innovationsfonds Kunst und Kultur sollen auch 2022 besonders ideenreiche Projekte in der niedersächsischen Landeshauptstadt unterstützt werden, wie die Stadt mitteilte. Bewerbungen dafür sind bis zum 31. Oktober möglich.
Besonders gefördert werden junge Künstler und Kreative, die in Hannover studiert haben und sich auch nach dem Studium in die Kulturlandschaft der Stadt einbringen wollen. Vorausgesetzt sei dabei eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen Hannovers. Die Projekte sollten besondere Zielgruppen wie etwa Migrant*Innen in Blick haben und auch auf die Stadtentwicklung eingehen. Auch interdisziplinär angelegte Initiativen sowie Projekte der Fort- und Weiterbildung gehören zu den Förderschwerpunkten.
sk
Der Fund einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg in Göttingen hat gestern für Ausfälle und Verspätungen im Zugverkehr gesorgt – betroffen waren auch die Verbindungen nach Hildesheim. Bauarbeiter hatten die 250-Kilogramm-Bombe am Donnerstagmorgen am Weender Tor entdeckt, meldet der NDR. Innerhalb eines 1000-Meter-Radius um den Fundort mussten rund 20.000 Anwohnende evakuiert werden. Da auch der Hauptbahnhof in Göttingen von der Evakuierung betroffen war, musste die Deutsche Bahn viele Züge im Nah-und Fernverkehr umleiten, wodurch es auch auf der Strecke Hildesheim – Berlin zu Zugausfällen und Verspätungen kam. Für den heutigen Vormittag hatte die Bahn ebenfalls Einschränkungen angekündigt.
Kurz vor Mitternacht war die Evakuierung in Göttingen abgeschlossen, so dass die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der kontrollierten Sprengung beginnen konnten. Schäden sind nicht entstanden.
sk
Die Bistümer Osnabrück und Hildesheim sowie das Erzbistum Hamburg rufen Betroffene von sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche zur Mitwirkung in einem Betroffenenrat auf. Der Rat werde aus bis zu neun Personen bestehen und zum Thema sexualisierte Gewalt als Expertengremium tätig sein, heißt es. Als stimmberechtigte Mitglieder können sich Betroffene, Angehörige von Betroffenen oder Betreuerinnen und Betreuer von Betroffenen bewerben.
Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer sagte, die Kirche müsse sehr selbstkritisch feststellen, dass transparente Aufarbeitungsvorhaben durch externe Fachleute innerhalb der Kirche in vielen Fällen auf Betroffene zurückgehen. Für diesen enormen Mut sei er den Betroffenen sehr dankbar.. Ihm sei es ein großes Anliegen, Betroffene in die transparenten Aufarbeitungsprozesse einzubeziehen. Dazu diene der Betroffenenrat.
Personen, die sich in dem Betroffenenrat engagieren möchten, können sich unter www.erzbistum-hamburg.de/betroffenenrat informieren. Bewerbungen sind bis zum 30. November 2021 möglich.
sk
Die Stadt Hildesheim sucht weiterhin Wohnungen für Geflüchtete und wohnungslose Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ihren bisherigen Wohnraum verloren haben. Gesucht werde Wohnraum in grundsätzlich jeder Größe. Dabei übernimmt die Stadt Hildesheim im Vertragsverhältnis die Position der zuverlässigen Mieterin.Die Miethöhe ist begrenzt auf die zulässigen Unterkunftskosten, die vom Job- Center anerkannt werden. Wohnungs- und Hauseigentümer und Immobilienverwalter, die zu einer Vermietung an die Stadt Hildesheim bereit sind, werden gebeten, sich beim Fachbereich Soziales und Senioren zu melden.
Zusätzlich bietet die Stadt in Kooperation mit Asyl e.V. an, die in den Wohnungen lebenden Familien bei den Alltagsaufgaben zu unterstützen und bei der Auswahl von Schulen, Kindergarten und Sprachkursen behilflich zu sein.
sk
Als Ansprechpartner stehen Carsten Aßmann (Tel.: 05121 – 301 4273
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