Ein von sechs Psychologie-Studentinnen der Uni Hildesheim gestartetes "Anonymes Zuhörtelefon" stößt auf viel Interesse. Wie die Hochschule mitteilt, wurde es zunächst unter dem Eindruck der Corona-Pandemie ins Leben gerufen. Alexandra Jeschow, Melina Luker, Katharina Schiffer, Manon Schwake, Sandra Schwarz und Noelia Wehrhahn wollten so ein niedrigschwelliges, kostenloses Angebot für jede Person schaffen, die jemanden zum Reden braucht. Inzwischen habe man aber festgestellt, dass bei vielen Menschen auch außerhalb von coronabedingten Belastungen Redebedarf bestehe, weshalb das Projekt auch über die Pandemie hinaus weiterlaufen soll - es steht inzwischen unter der Trägerschaft des Vereins für Suizidprävention Hildesheim, und rund 30 Menschen stehen als Zuhörer*Innen bereit.
Das Zuhörtelefon ist täglich von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr unter der Nummer 0 51 21 - 51 62 88 erreichbar. Die Psychologie-Professorin Claudia Mähler sagte dazu, es sei beeindruckend, wie es den Studierenden gelinge, in dieser anstrengenden und schwierigen Zeit ein offenes Ohr für die Probleme anderer zu haben. Das Telefon sei eine "Win-Win-Situation": Während die Anrufer Unterstützung finden, würden die Studierenden ihre Gesprächsfähigkeiten in der telefonischen Beratung schulen. Mähler begleitet die Initiative mit einer Supervision.
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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will derzeit keine konkreten Aussagen treffen, ob zu Ostern vielleicht wieder Urlaubsreisen möglich sein könnten. Dafür sei es noch zu früh, sagte er, man müsse abwarten, wie sich die Inzidenzen und der R-Wert in Deutschland weiterentwickelten. Zudem sei noch nicht absehbar, wie schnell und wie intensiv sich die Virusmutationen verbreiteten. Klar sei einzig, dass das Risiko einer dritten Welle möglichst gering gehalten werden müsse.
Weil liegt damit auf Linie mit der Bundesregierung, die ebenfalls noch keine Prognosen über mögliche Einschränkungen in den Osterferien abgeben will. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat allerdings bereits Osterurlaube und Restaurantbesuche in den Osterferien ausgeschlossen.
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Das Bistum Hildesheim hat den vor kurzem veröffentlichten 10-Punkte-Plan des Niedersächsischen Kultusministeriums für die Bildung als eine "Verengung schulischen Lebens" bezeichnet, der nicht den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entspreche. In einer Mitteilung heißt es, diese hätten ein Recht auf umfassende Bildung, zu der auch Sport, Kunst, Musik und Religion gehöre ebenso wie soziales Lernen und ethische Orientierung. Kinder bräuchten somit mehr als die Kompetenzen der sogenannten Hauptfächer - einer der zehn Punkte im Plan ist eine stärkere Konzentration auf "Kernfächer" wie etwa Deutsch und Mathe.
Untersuchungen zeigten, dass viele Kinder und Jugendliche in der Pandemie hohe psychische Belastungen und starke Verunsicherung erleben. Ihnen fehle die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen und der schulische Lebensrhythmus. Wichtig seien daher gerade die Fächer, die existentielle Fragen aufnehmen, das leibliche und seelische Gleichgewicht stärken und Orientierung geben. In der Pandemie gelte es, Resilienz zu fördern und die Lernfähigkeit der Kinder und Jugendlichen vielseitig zu stärken. Darauf hätten alle Kinder und Jugendlichen Anspruch, insbesondere auch diejenigen, die auf eine vielfältige Teilhabe und Förderung über das Elternhaus hinaus angewiesen seien. Deshalb dürfen die Fächer der Schule, in denen es um Gesundheit, Bewegung, Kreativität, Verletzlichkeit und Hoffnung geht, nicht reduziert werden.
Um versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen, eigneten sich aus Sicht des Bistums Angebote wie die LernRäume, die im vergangenen Jahr auf kirchliche Initiative hin entstanden sind. Es erscheine entscheidend, solche Programme auch über das aktuelle Schuljahr hinaus weiter zu fördern und auszubauen - und die Kirchen seien gerne bereit, hier auch in Zukunft Verantwortung zu übernehmen.
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Die EVI Energieversorgung Hildesheim zeigt in ihrem Internet-Blog jetzt auch sportliche Übungen für zuhause. Diese wurden von der Physiotherapeutin und Olympiacamp-Leiterin Claudia Leyder zusammengestellt und richten sich vor allem an Menschen im Home Office. Leyder betreue in ihrer Praxis seit einiger Zeit vermehrt Patient*Innen mit Rückenschmerzen, die auf die Arbeit zuhause und fehlende Bewegung zurückzuführen seien, heißt es. Da auch bei der EVI derzeit etwa zwei Drittel der Mitarbeiter*Innen zuhause sind, habe es sich angeboten, Leyders Tipps öffentlich zu teilen. Sie sind auf dem EVI-Instagram-Kanal und auf dem Unternehmensblog zu finden.
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Mit dem heutigen Tage haben auch die ICEs zwischen Berlin und Frankfurt über Braunschweig und Hildesheim ihre Fahrten wieder aufgenommen. Damit fahren nun alle regionalen Verbindungen wieder. Die Unternehmen wie erixx oder Metronom teilen allerdings mit, dass es weiterhin zu Verspätungen kommen kann und das teils mit verminderter Kapazität gefahren wird. Reisende sollten sich deshalb vor Fahrtantritt am besten noch einmal über die Fahrplanauskunft infomieren.
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Die Kreisstraße 407 zwischen Brunkensen und Brünighausen ist ab heute bis voraussichtlich dem 10. April gesperrt. Wie die Stadt Alfeld mitteilt, finden dort in dieser Zeit Baumaßnahmen für die neue...