Neuregelungen für Spielhallen stoßen auf unterschiedliche Reaktionen. Sie sehen im Kern vor, dass ab Juli zwischen zwei Spielhallen ein Abstand von 100 Metern per Luftlinie eingehalten werden muss – dann entscheidet in der Regel ein Losverfahren, welcher Betrieb schließen müsse. Mit dem Gesetz soll die Zahl der Spielhallen in Niedersachsen reduziert werden, was insbesondere von Suchtberatungsstellen begrüßt wird. Landesweit sollen 1.900 Glücksspielbetriebe von den Neuregelungen betroffen sein.
Kritik gab es vor allem wegen dem dadurch drohenden Arbeitsplatzverlust und dem Lossystem. So sagte etwa die Vorsitzende des Hildesheimer FDP-Stadtverbands, Laura Elaine Hoffmann, der Zweck heilige nicht die Mittel. Eine Schließung von Betrieben müsse auch im Rahmen der Umsetzung des Glücksspiel-staatsvertrags rechtlich nachprüfbar sein und dürfe nicht dem Zufall überlassen werden. Es sei zudem „ein wenig zynisch“, dass ein Los über die Schließung einer Spielhalle entscheide, so Hoffmann.
Laut Stadt gibt es derzeit 52 solcher Betriebe in Hildesheim, von denen 16 bisher eine Erlaubnis zum Weiterbetrieb und eine keine solche Erlaubnis bekommen haben. Für die restlichen 35 laufen Prüfverfahren.
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Auf dem historischen Hildesheimer Marktplatz beginnt heute Abend das Weinfest: Die Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und die Weinkönigin Meeri-Liisa Beste ist um 18:15 Uhr. Bis Sonntag werden dann an 12 Ständen Weine aus verschiedenen Anbaugebieten Deutschlands und auch hier aus der Region angeboten. Darüberhinaus gibt es vor Ort auch Nichtalkoholisches sowie Snacks.
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Gesundheitsbehörden in Niedersachsen raten anlässlich des Sommerbeginns zu einer Impfung gegen die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Für diese Krankheit, die durch Zecken übertragen wird, gebe es zwar in Niedersachsen noch keine Warngebiete, es wurden aber laut Gesundheitsamt der Region Hannover auch hier schon Fälle registriert. In Süddeutschland sowie in Mittel- und Osteuropa sei das Risiko hoch, sich über einen Zeckenbiss zu infizieren.
Die ersten Symptome ähnelten nach sieben bis 14 Tagen einem grippalen Infekt mit starkem Krankheitsgefühl. Weitere Folge könne eine Hirnentzündung sein, die in schweren Fällen sogar zu bleibenden Lähmungen führe. Da es dafür keine Behandlungs- oder Heilmöglichkeiten gebe, sei die Impfung besonders wichtig, so das Gesundheitsamt. Sie sei besonders für Menschen wichtig, die sich viel in der Natur aufhalten - und auch mitgeführte Tiere sollten immer kontrolliert werden, da umherwandernde und noch nicht angesaugte Zecken bei engem Kontakt auf den Menschen übergehen können.
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Unter dem Titel „Die Oststadt-Piraten sind los“ organisiert Radio Tonkuhle zusammen mit dem Kinder- und Jugendzentrum Oststadt und der Didrik-Pining-Schule ein Kurzfilmprojekt. Daran können in der ersten Juli-Woche bis zu 40 Kinder teilnehmen, die innerhalb von fünf Tagen an der Steingrube einen eigenen Piraten-Kurzfilm drehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei in verschiedene Gruppen eingeteilt und von einer zehnköpfigen Gruppe betreut, zu der u.a. auch Schauspieler, eine Schulsozialarbeiterin und eine Schneiderin des Theater für Niedersachsen gehört.
Weitere Informationen finden Sie auf tonkuhle.de unter der Rubrik „Aus dem Funkhaus“.
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Ein Betrüger hat am Montagabend eine 81-Jährige in Bad Salzdetfurth um eine Summe von 25.000 Euro gebracht. Wie die Polizei meldet, wurde sie erst Stunden später über den Vorfall informiert, und das Erinnerungsvermögen der Frau, die in einer Einrichtung in der Salinenstraße wohnt, sei sehr ungenau.
Fest stehe, dass sie einen Anruf erhalten und dann die 25.000 Euro von ihrem Konto abgehoben hat. Dabei hat sie einem Bankangestellten auf Nachfrage gesagt, dass sie das Geld für private Auslagen brauche. Dann soll sich der Anrufer erneut gemeldet und der Frau aufgegeben haben, das Geld in einer Tüte zu verstauen und vor der Haustür neben den Mülltonnen abzulegen. Ihr zufolge hat der Mann auch gesagt, sie solle sich keine Sorgen um ihr Geld machen, da sie unter Beobachtung stehe. Auch solle sie die Gardinen schließen und nicht mehr aus ihrem Fenster schauen. Kurze Zeit später war die Tüte weg.
Die Polizei sucht nun nach möglichen Augenzeugen, den den Täter auf der Salinenstraße oder in der näheren Umgebung gesehen haben. Hinweise in der Sache nimmt die Polizei Hildesheim unter Rufnummer 05121 / 939-115 entgegen.
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