Das Erste Deutsche Fernsehen überträgt an Heilig Abend die Christmette aus dem Hildesheimer Dom. Der Gottesdienst mit Bischof Norbert Trelle soll am 24. von 23.15 Uhr bis 0.30 Uhr live in der ARD gezeigt werden, hieß es in einer Mitteilung.
Musikalisch begleitet wird die Bischofsmesse an Heiligabend von der Hildesheimer Mädchenkantorei unter der Leitung von Domkantor Dr. Stefan Mahr. Die Orgel spielt Marvin Kaletta. Der technische Aufbau des NDR beginnt bereits am Montag. Von da an bis zur Messe, und danach bis zur Vesper am 25. Dezember um 18 Uhr bleibt der Dom geschlossen.
Bei der Messe wird es 520 Sitzplätze geben – Stehplätze sind laut Bistum nicht vorgesehen. Der Einlass beginnt Heilig Abend um 22 Uhr und endet um 22.30 Uhr. Rucksäcke und große Taschen dürfen dabei nicht mit in die Kirche gebracht werden.
bjl/fx
Bei der Niedersächsischen Polizei startet heute ein Pilotprojekt mit Bodycams. Innenminister Boris Pistorius betonte dazu in Hannover, es sei Pflicht, die Polizei mit allen verfügbaren Mitteln zu schützen.
Die Bodycams werden von den Einsatzkräften an der Uniform getragen und sollen potenzielle Gewalttäter von Angriffen auf Beamtinnen und Beamte abhalten. Weiterhin könnten die Kameraaufzeichnungen bei entsprechenden Übergriffen als Beweismittel dienen. Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigten, dass der Einsatz von Bodycams zur Deeskalation beitragen könne.
Die neue Technik werde im Rahmen des Pilotprojekts in allen Flächenbehörden Niedersachsens, auf Weihnachtsmärkten ebenso wie bei Verkehrskontrollen eingesetzt, so der Minister.
bjl
Das Bistum Hildesheim hat seine Reaktion auf einen neuen Missbrauchsvorwurf gegen Bischof Heinrich Maria Janssen verteidigt. Domkapitular Martin Wilk sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur, in dem von "Focus Online" veröffentlichten Fall einer 61 Jahre alten Frau könne nicht von einer Plausibilität der Schilderungen ausgegangen werden, weshalb der Beraterstab des Bistums den Antrag der Frau abgelehnt habe.
Sie hatte angegeben, im Alter von zwei Jahren von Bischof Janssen vergewaltigt worden zu sein. Dies sei bei einem Besuch im Spätaussiedlerlager Friedland geschehen. Es sei unter Experten nahezu Konsens, dass sich niemand als Erwachsener an Dinge erinnern könne, die sich im Alter von zwei Jahren ereignet hätten, so Wilk. Wichtiger noch seien mehrere Details in der Schilderung der Frau gewesen, die sich widersprochen hätten.
Der Fall der Frau wird nun, wie auch weitere Vorwürfe gegen Janssen, von unabhängigen Gutachtern weiter untersucht.
fx
Der Anteil der erneuerbaren Energien (EEG) bei der Stromerzeugung in Niedersachsen wächst weiter. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden 2015 bereits über 40 Prozent des Stroms aus Windkraft, Biomasse, Solarenergie oder Wasserkraft gewonnen - eine Menge von etwa 32 Milliarden Kilowattstunden. Deutschlandweit liege die Quote der erneuerbaren Energien dagegen nur bei 29 Prozent.
Im Vergleich zum Jahr zuvor gab es in Niedersachsen vor allem einen Anstieg bei der Windenergie von 14 auf fast 20 Milliarden Kilowattstunden. Die Windkraft hat damit einen Anteil von 60,6 Prozent am EEG-Strommix, Ende 2015 gab es rund 5.600 Windräder im Bundesland. Die Biomasse hat einen Anteil von 29,3 Prozent, Solarenergie 9,4 Prozent und die Wasserkraft 0,8 Prozent.
fx
Eine Frau aus Nordstemmen ist vor dem Landgericht Hildesheim mit der Klage gegen einen Pferdeverkäufer gescheitert. Wie das Gericht mitteilt, wies die 4. Zivilkammer ihre Klage wegen arglistiger Täuschung gegen den Mann aus Viersen in Nordrhein-Westfalen ab.
Die Frau hatte für 60.000 Euro ein Dressurpferd gekauft, das der Verkäufer selbst kurz zuvor für 40.000 Euro erworben hatte. Die Käuferin warf ihm vor, von einer möglichen krankhaften Veränderung am Sprunggelenk und Griffelbein des Tieres gewusst zu haben. Ein Tierarzt hatte bereits 2008 in einer Untersuchung vorhergesagt, dass der Weiterverkauf im Fall einer solchen Erkrankung schwierig werden könnte. Vor dem Kauf hatte eine andere Tierärztin die Erkrankung als wenig wahrscheinlich bezeichnet.
Im Gerichtsverfahren wurde ein weiteres Gutachten angefertigt, in dem die Erkrankung und damit der Wertverlust festgestellt wurde. Laut Gericht hätte der Beklagte als Laie dies allerdings nicht bemerken können - deshalb fehle es an Anhaltspunkten für eine vorsätzliche Täuschung. Dass der Mann das Pferd deutlich günstiger gekauft und dann teurer an die Frau weiterverkauft habe, reiche als Indiz nicht aus. Da ein Gewährleistungsausschluss vereinbart worden war, kam auch ein Rücktritt vom Kauf nicht in Betracht. Das Urteil kann vorm Oberlandesgericht Celle angefochten werden.
fx
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