Das Landgericht Hildesheim hat die Klage einer Bahnreisenden gegen die NordWestBahn GmbH abgewiesen.
Die Frau war am 3. März 2016 beim Einstieg in einen Zug am Hildesheimer Hauptbahnhof gestürzt und hatte sich anschließend einer Operation an der Halswirbelsäule unterziehen müssen. Die Klägerin machte daher Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von rund 25.000 Euro geltend.
Laut Klägerin habe sich der Boden des Wagons - ohne, dass dies ausreichend kenntlich gemacht war - weit unterhalb des Bahnsteiges befunden. Dadurch sei sie „ins Leere getreten“, was den Sturz zur Folge hatte. Die vorhandenen Haltegriffe seien nicht ausreichend kenntlich gemacht worden um eine Hilfe darzustellen. Das Unternehmen wendete ein, der Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Wagonboden habe lediglich 18cm betragen und werde durch Hinweisschilder an den Einstiegstüren gekennzeichnet. In Verbindung mit den vorhandenen Haltegriffen sei der Einstieg somit nicht gefährlich.
Das Gericht verneinte die Haftung der NordWestBahn. Beim Einsteigen in einen Zug müsse ein Fahrgast die gebotene Aufmerksamkeit walten lassen, hieß es von Seiten des Gerichts.
bjl
Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) hat vor Verletzungen von Arbeitsrechten durch die zunehmende Digitalisierung gewarnt. Diese dürfe nicht als Trittbrett missbraucht werden, etwa um Arbeitszeiten zu verlängern, betonte Lies in einem Gastbeitrag im Bremer "Weserkurier".
Das Arbeiten mit Computern biete zwar Chancen um beispielsweise Tele-Arbeitsplätze einzuführen und die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten, Arbeiten und kontrollierbare Arbeitnehmer rund um die Uhr könnten aber nicht die Zukunft sein, so Lies. Es müsse weiterhin die Möglichkeit geben abzuschalten und sich der Familie zu widmen. Auch in der digitalisierten Welt sei es irgendwann Zeit dür den Feierabend, so der Minister.
bjl
Am morgigen Donnerstag eröffnet im Hildesheimer Kreishaus eine Ausstellung des Künstlerpaares Lucy Schreiber und Lito Bürmann.
Wie der Landkreis mitteilt, findet die Vernissage ab 16:30 Uhr statt.
Beide Künstler arbeiten eng zusammen und entwickeln ihre Arbeiten auch gemeinsam, heißt es in einer Mitteilung. Beim Tag der Niedersachsen hatte Bürmann eine Licht-und Landartinstallation an der Regionsbühne ausgerichtet. Von Schreiber stammt unter anderem die Skulptur „Oberflächen Risse“, die gegenwärtig im Kreishausgebäude ausgestellt wird.
Die Ausstellung ist im Anschluss an die Eröffnung noch bis zum 5. Januar 2017 zu den normalen Öffnungszeiten des Kreishauses zu besichtigen.
bjl
Das literarische Gespräch zu der Neuerscheinung „Null bis unendlich“ von Lena Gorelik am heutigen Mittwoch fällt aus. Wie die Universität mitteilt, wird die Veranstaltung auf das Sommersemester 2017 verschoben.
Die Veranstaltung mit Marion Poschmann zu ihrem Werk „Geliehene Landschaften“ am 11. Januar 2017 und das literarisches Gespräch mit E.T.A. Hoffmann zu seinem Buch „Das fremde Kind“ am 25. Januar 2017 fänden aber weiterhin im Literarischen Salon statt, heißt es. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek am Universitätsplatz 1 in Hildesheim.
Weitere Informationen gibt es unter www.uni-hildesheim.de.
bjl
Der Hildesheimer Literatur-Professor und Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil (65) hat gestern den Hannelore-Greve-Literaturpreis 2016 in Hamburg erhalten. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm, laut Senatspressestelle, im Hamburger Rathaus übergeben.Ortheil ist Direktor des "Instituts für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft" an der Universität Hildesheim und lehrt seit Jahren am Kulturcampus Domäne.
Der Autor gehöre zu den vielseitigsten und bildungsfreudigsten deutschen Schriftstellern, urteilte die Jury. Seit den späten 1970er Jahren lege er nahezu jährlich "eine seiner präzise und lustvoll choreographierten Festarrangements in Romanform vor". Dabei handele es sich immer um "Darstellungen am Rande des Abgrunds". Von seinem Werk gehe oft "eine aufmunternde, oft sogar trostreiche Wirkung" aus, heißt es.
Der Hannelore-Greve-Literaturpreis wird im Wechsel mit dem Walter-Kempowski-Literaturpreis alle zwei Jahre von der Hamburger Autorenvereinigung vergeben. Gewürdigt werden herausragende Leistungen in der deutschsprachigen Literatur.
bjl
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