In Hildesheim gründet sich jetzt ein „Rat der Religionen“. Beteiligt sind die Jüdische Gemeinde, das katholische Stadtdekanat, der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis, die Türkisch-Islamische Gemeinde sowie die Bahá’í-Gemeinde, heißt es in einer Mitteilung. Am Freitag sollen bei einer Veranstaltung in der Arneken Galerie die Ziele des Rats vorgestellt werden. Die konstituierende Sitzung ist für den 18. Januar geplant. Dann wird ein Sprecher oder eine Sprecherin gewählt. Bis dahin ist der katholische Stadtdechant Wolfgang Voges kommissarischer Ansprechpartner für den Rat.
fx
Nach Ansicht des evangelischen Sozialexperten Gerhard Wegner wird der Wahlsieg von Donald Trump in den USA die nationalen Populisten in Deutschland und Europa stärken.
In Hannover sagte der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche, die Populisten würden die Wahl Trumps vor allem als Triumph über die sogenannten Eliten feiern. Die Zahl der Menschen, die sich als Verlierer und Abgehängte empfänden, wachse überall, so der Theologie-Professor. Die Welt sei für diese Menschen gefühlt immer unsicherer geworden. Deshalb suchten und fänden Sie Schutz und Sicherheit bei vermeintlich starken Führern, die nicht kompliziert und abgehoben redeten.
Die Wahl von Trump zeige sowohl die Stärke als auch die Schwäche der Demokratie, wobei die Schwäche darin bestehe, dass nicht Argumente, sondern tiefsitzende Emotionen die Wahl gewonnen hätten. Diese Entwicklung gehe auf das Konto einer Elite, die nicht mehr mit den Verlierern und den einfachen Menschen kommunizieren kann. Das Problem gäbe es, wenn auch nicht in diesem Umfang, auch in Europa und Deutschland.
bjl
Der neu gewählte Hildesheimer Stadtrat hat in seiner ersten Sitzung einen Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl vom 11. September abgelehnt.
Die CDU-Kandidatin May Carolin Engelhardt hatte mit nur wenigen Stimmen den Einzug in den Rat verpasst. Nach Bekanntwerden von Unregelmäßigkeiten bei der Ortsratswahl in Itzum, die dort zu einer erneuten Zählung geführt hatten, hatte sie befürchtet, dass es in ihrem Wahlbereich Nord ebenfalls zu falschen Ergebnissen gekommen sein könnte.
Die Verwaltung lehnte den Einspruch jedoch ab. Er sei formell berechtigt, habe aber keine inhaltliche Basis, weil es – anders als in Itzum – keine Anhaltspunkte für Fehler bei der Auszählung in Engelhardts Wahlbereich gegeben habe. Der Rat folgte in seiner Abstimmung dieser Ansicht.
fx
Vertreter der niedersächsischen Kommunen haben heute in Hannover gemeinsam mit Experten über Möglichkeiten des Vorgehens gegen den radikalen Islamismus und Salafismus gesprochen.
Der Landespräventionsrat hatte zu dem Treffen geladen. Prävention sei der Schlüssel, um Terrorakten vorzubeugen, betonte Staatssekretärin Stefanie Otte vom Justizministerium. Dabei könnten Aussteiger eine wichtige Rolle spielen. Vor allem junge Menschen müssten vor den Anwerbeversuchen extremistischer Vereinigungen geschützt werden, heißt es weiter. Sorgen und Ängste vor einer möglichen Bedrohung durch Extremisten seien zuallererst auf lokaler und kommunaler Ebene spürbar.
Zu der Tagung waren rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Städten, Landkreisen und der Polizei sowie aus muslimischen Gemeinden und anderen zivilgesellschaftlichen Einrichtungen gekommen.
bjl
Der Geschäftsstellenleiter von NiedersachsenMetall, Werner Fricke, warnt angesichts der Wahlkampfdrohungen von Präsident Donald Trump vor einem drohenden Protektionismus.
Die Vereinigten Staaten seien einer der wichtigsten Handelspartner für die exportabhängigen Betriebe Hildesheims, so Fricke. Sollte Trump tatsächlich auf Isolationismus statt Integration setzen, so könnten Spezialisierungsvorteile, die sich durch den globalen Handel vor allem auch mit den USA ergeben haben, wegbrechen, befürchtet der Verband. Protektionismus sei der falsche Ratgeber und führe in eine ökonomische Sackgasse, erklährt Fricke. Es bleibe zu hoffen, dass sich die Wahlkampfdrohungen von Trump als heiße Luft erweisen. Deutlich würde allerdings, welch immense Gefahr von dem grassierenden Populismus für Unternehmen und Arbeitsplätze ausgehen könne.
bjl
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