Wegen zunehmender Fälle von Betrug oder Fälschung in Zusammenhang mit dem Deutschlandticket verschärfen viele Bahnunternehmen ihre Kontrollen. So teilt etwa die Metronom Eisenbahngesellschaft mit, dass ihr Personal sich von Menschen mit D-Ticket nun auch immer den Personalausweis oder etwas entsprechendes zeigen lassen soll. Metronom betreibt hier in der Region neben der Verbindung Göttingen-Hannover auch den "enno" zwischen Hildesheim und Wolfsburg via Braunschweig.
Hintergrund sei, dass immer wieder Menschen mit manipulierten Tickets oder kopierten QR-Codes angetroffen werden. Laut Metronom und Deutscher Bahn werden solche Fälle zur Anzeige gebracht - je nach Fall wegen Beförderungserschleichung, Betruges und auch Urkundenfälschung.
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Neben den bereits laufenden Instandsetzungsarbeiten in Fahrtrichtung Kassel werden ab Montag auch in Fahrtrichtung Hannover auf der A7 Nachtbaustellen eingerichtet. Das teilt die Autobahn GmbH des Bundes mit. Bis zum 17. September sei deshalb zwischen der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde - Ost und dem Anschluss Hildesheim mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Der Verkehr werde dort von jeweils 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens einspurig geführt, damit Betonplatten saniert werden können. Die Autobahn GmbH bittet um Verständnis und um erhöhte Aufmerksamkeit.
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Die Polizei hat gestern erneut eine Großkontrolle in der so genannten Tuner- und Poser-Szene durchgeführt. Diese trifft sich regelmäßig mit teils illegal veränderten Fahrzeugen, etwa in Form zu lauter Auspuffanlagen oder zu großer Felgen, heißt es im Bericht. Besonders auffällig war etwa ein Dodge RAM mit einer selbstgebauten Auspuffanlage, die um 20 Dezibel über den zulässigen Werten lag - eine Überschreitung von 10 Dezibel bedeute für das menschliche Gehör eine Verdopplung des Lärms, so die Experten von Polizei und Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).
Insgesamt wurden 55 Fahrzeuge kontrolliert und neben dem Dodge fünf weitere Fahrzeuge festgestellt, die so stark verändert waren, dass für sie keine Betriebserlaubnis mehr bestand - ein Mercedes und vier Harley-Davidsons, von denen drei wegen massiver Umbauten sichergestellt wurden. Gegen die Halter wurden Ordnungswidrigkeiten- und auch einige Strafverfahren eingeleitet.
Die Hildesheimer Polizei hat ein spezialisiertes Kontrollteam für solche Fälle. Laut deren Leiter, Hauptkommissar Stephan Heinz, geht die Zahl der Personen in der Poserszene, die sich nicht an Regeln halten, ihre Umwelt belästigen und durch ihr Verhalten womöglich auch den Straßenverkehr gefährden, seit Gründung des Kontrollteams stetig zurück. Dies sei ein positiver Trend, den man durch weitere Kontrollen fortsetzen werde.
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Eine 34 Jahre alte Frau aus dem Raum Salzgitter ist vom Oberlandesgericht Celle wegen Mitgliedschaft im "Islamischen Staat" und einem möglicherweise geplanten Anschlag auf ein Festival bei Hildesheim zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt worden. Das berichtet der NDR unter Berufung auf einen Gerichtssprecher. Die Frau soll zudem Sprengstoffgürtel hergestellt und Ehefrauen für potenzielle Attentäter angeworben haben.
Den Angaben nach soll sie vor acht Jahren mit ihrem Mann nach Syrien gefahren sein und sich dort einem IS-Frauenbataillon angeschlossen haben. Unter den dort gefassten Plänen sollen auch Anschläge auf Musikfestivals in Deutschland gewesen sein, darunter möglicherweise eines hier in der Region. Dann aber konnten die dafür ausgewählten Attentäter Syrien nicht verlassen.
Der Prozess lief seit April. Die Angeklagte hatte zwar die Vorwürfe gegen sie eingeräumt, aber laut Gericht immer nur soweit, wie die Ermittlungen gegen sie vorlagen. Der Richter kritisierte, sie habe nicht wirklich Reue gezeigt. Der Generalbundesanwalt beantragte am Ende eine Freiheitsstrafe von neun Jahren, die Verteidigung hingegen plädierte auf eine Strafe von nicht mehr als drei bis vier Jahren.
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Nach einem Wasserschaden gestern Abend im Helios Klinikum ermittelt nun die Hildesheimer Polizei wegen des Anfangsverdachts auf Sachbeschädigung. Laut Bericht war gegen 18:15 Uhr gemeldet worden, dass der Bereich der Notaufnahme unter Wasser gesetzt worden sei. Die Feuerwehr begann umgehend damit, das Wasser aus den Gängen im Erdgeschoss zu beseitigen.
Die Ursache der Überschwemmung war offenbar eine Manipulation an der Sprinkleranlage in einem Behinderten-WC - diese löste daraufhin aus und setzte die Toilette sowie die angrenzenden Gänge unter Wasser. Der Warte- und Behandlungsbereich der Notaufnahme war nicht direkt betroffen, aber der Gang davor, so dass die Notaufnahme vorübergehend nicht angefahren werden konnte.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort ergab sich ein Verdacht gegen eine 28-jährige Frau als mögliche Verursacherin. Sie befand sich als Patientin in der Notaufnahme, hat sich aber bislang nicht zum Vorwurf gegen sie geäußert. Genaue Informationen zur Schadenshöhe lagen der Polizei zunächst nicht vor.
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