Das Hildesheimer St. Bernward Krankenhaus bekommt für seinen neuen Anbau 6,9 Millionen Euro an Fördergeldern vom Land. Gesundheitsministerin Daniela Behrens übergab vor kurzem den zugehörigen Förderbescheid. Sie sagte, die zusätzlichen Belastungen der Krankenhausträger während der Corona-Pandemie seien ihr sehr bewusst. Es sei eine enorme Kraftanstrengung, diesen zu trotzen und eine weiterhin zuverlässige und tragfähige medizinische Versorgung sicherzustellen. Das Geld sei ein weiterer Beitrag, damit das St. Bernward Krankenhaus gut aufgestellt bleibe.
Das bereits im Bau befindliche neue Eltern-Kind-Zentrum an der Treibestraße soll die Geburtshilfe, die Gynäkologie und die Kinderklinik inklusive Frühgeborenen-Intensivstation beherbergen, und außerdem die Geriatrie und die Palliativstation. In dem neuen Gebäude soll es neben großzügigen Patientenzimmern auch Unterbringungsmöglichkeiten für Angehörige geben - man habe schon vor der Pandemie festgestellt, wie wichtig den PatientInnen die Nähe zu ihren Angehörigen ist, sagte BK-Geschäftsführer Stefan Fischer.
Dank des Neubaus verdoppele sich zudem die Fläche der Zentralen Notaufnahme. Dies sei dringend notwendig, sagte Fischer weiter. Die bisherige Notaufnahme sei 2008 für etwa 20.000 Patientenkontakte pro Jahr geplant gewesen, mittlerweile seien es aber knapp 50.000.
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Unbekannte Täter haben am Samstag zwischen 13:50 und 14 Uhr die Radmuttern an einem Renault gelöst, der in der Schmiedetorstraße in Elze abgestellt war. Wie die Polizei meldet, bemerkte der Besitzer dies erst, nachdem er losgefahren war - er konnte den Wagen aber zeitig zum Stehen bringen. Die Polizei Elze ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet mögliche Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0 50 68 - 9 30 30 zu melden.
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Ab diesem Mittwoch greift auch bei Vorstellungen des Theater für Niedersachsen die so genannte 2G-Regel. Wie das Haus mitteilt, ist der Theaterbesuch somit nur mit einem Nachweis über eine Impfung oder Genesung möglich. Davon ausgenommen seien Kinder und Jugendliche unter 6 Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Testkonzeptes regelmäßig getestet werden. Der Nachweis könne hier über einen Schülerausweis oder ähnliches erfolgen. Die 2G Regel greift dabei auch für die tfn-Vorstellungen im RPM, in der Zwölf-Apostel-Kirche und im Theaterhaus. Besucherinnen und Besucher ohne 2G-Nachweis könnten ihre bereits gekaufte Karte bei der Stelle, bei der sie erworben wurde, erstatten lassen.
Zwischen den Sitzplatzbuchungen würden weiterhin zwei Plätze freigelassen, sodass sich an den Abständen im Saal nichts ändere, sagte Intendant Oliver Graf. Man wolle, dass sich das Publikum wohl und vor allem sicher fühle. Im Haus müsse bis zum Platz eine medizinische Maske getragen werden. Diese Regelungen würden immer an die jeweilige Verordnungslage angepasst, weitere Hinweise fänden sich auf der Website des tfn unter www.mein-theater.live.
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Die Martin-Luther-Kirche in der Hildesheimer Nordstadt wird bis März in jedem Monat einen Abend lang in einer anderen Farbe beleuchtet. Wie der Kirchenkreis mitteilt, wird diese Aktion bereits seit dem Frühjahr von der Gemeinde, dem Stadtteilbüro, Nordstadt.Mehr.Wert und dem Theaterpädagogischen Zentrum vorbereitet. Man schließe sich so der Aktion „Ins Licht gerückt – für Vielfalt, Gewaltfreiheit und Menschenrechte“ an, die auf UN-Gedenktage gegen Gewalt aufmerksam machen will.
Den Anfang mache an diesem Donnerstag der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, an dem abends in der ganzen Stadt 17 Gebäude ab 17 Uhr in orangefarbenem Licht erstrahlen, darunter auch die Martin-Luther-Kirche. Sie sei dann von 18 bis 20 Uhr für Gespräche geöffnet. Weitere Aktionstermine seien der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember, der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, der Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar und der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März.
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Die Agentur für Arbeit Hildesheim führt zum Donnerstag die 2G-Regel ein. Für persönliche Gespräche ist dann der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein, heißt es in einer Mitteilung. Es werde empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren. Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, würden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen. Dort sei auch weiterhin für alle die persönliche Arbeitslosmeldung möglich. Viele Anliegen könnten über die digitalen e-Services Agentur erfolgen unter www.arbeitsagentur.de/eservices.
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