Wegen der Corona-Pandemie sind die Bewerbungsfristen an der Uni Hildesheim dieses Jahr länger als sonst. Wie die Uni mitteilt. läuft die Frist für zulassungsbeschränkte Bachelor-Studiengänge noch bis zum 31. Juli, und im Bachelor-Studiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis sogar bis zum 1. September - hier stehe dann auch noch eine digitale Eignungsprüfung an. Wer zum kommenden Wintersemester starten möchte, habe jetzt noch gute Chancen, einen Platz zu erhalten.
Bis Ende Juli seien in diesen Bereichen Bewerbungen möglich:
- Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen.
- Im Bachelor: Erziehungswissenschaft, Sozial- und Organisationspädagogik, Philosophie-Künste-Medien, Psychologie, Wirtschaftsinformatik.
- Im Master: Psychologie, Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie, Sozial- und Organisationspädagogik.
Bis zum 1. September gelte die Frist für:
- Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Informationsmanagement/Informationstechnologie, Internationales Informationsmanagement oder Internationale Kommunikation und Übersetzen (alles im Bachelor).
Weitere Informationen gibt es im Internet, für Bewerbungen für Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis gibt es eine eigene Seite.
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Gestern Abend hat das Geräusch mehrerer Schüsse Passanten am Hohnsen erschreckt. Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 21:20 Uhr eine entsprechende Meldung ein - Ursprung des Knallens sei die Gartenkolonie Hohnsen gewesen, und von dort sei auch laute Musik zu hören.
Die Polizei traf vor Ort auf eine Familienfeier. Noch während die Beamten dort waren, fiel ein weiterer Schuss. Ein Polizist bemerkte einen Mann, der sich entfernte, und folgte ihm - wie sich herausstellte, hatte er eine schwarze Waffe in der Hand, die er auf Aufforderung sofort zu Boden legte. Dann zeigte sich, dass es eine Schreckschusspistole war.
Dem 26 Jahre alten Mann wurde dann erklärt, dass er sich durch das Tragen dieser Schreckschusswaffe strafbar gemacht hatte. Sie zu tragen sei auch sehr gefährlich, weil nicht auf den ersten Blick zu erkennen sei, dass es eine Schreckschusswaffe sei. Der Mann entschuldigte sich. Gegen ihn läuft nun ein Verfahren wegen des unerlaubten Führens und Abschießens der Schreckschusswaffe, die eingezogen wurde.
fx
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach einer Schlägerei am Alfelder Bahnhof. Laut Bericht gerieten dort am 24. Juli zwei Männer aneinander: Ein 19-Jähriger habe erst versucht, einen 29-Jährigen zu schlagen, verfehlte ihn aber. Dann schlug der Ältere ihn zu Boden, und griff ihm u.a. an den Hals. Ein Zeuge ging dazwischen und trennte die beiden. Die Polizei nahm den 29-Jährigen vorübergehend mit, entließ ihn aber später. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.
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Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr hat am Samstag in Bodenburg den Brand eines Einfamilienhauses verhindert. Laut Bericht war am Abend ein Feuer im Garten des Hauses ausgebrochen. Dabei standen ein Korb mit Blumenerde, eine Plastikbox mit darin befindlichen Polstern für Gartenmöbel sowie ein Windfang aus Holzpalisaden in Flammen. Ein Nachbar bemerkte dies aber und alarmierte noch rechtzeitig die Einsatzkräfte, bevor das Feuer übergreifen konnte.
Vor Ort waren die freiwilligen Feuerwehren aus Bodenburg, Östrum, Breinum und Bad Salzdetfurth. Nach ersten Ermittlungen der Polizei ist davon auszugehen, dass im Bereich des Korbs die noch nicht vollständig ausgeglühte Kohle einer Wasserpfeife entsorgt worden war.
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Das niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert ein Projekt der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, bei dem der Einsatz von Corona-Spürhunden bei Großveranstaltungen untersucht werden soll. Man stelle 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, sagte Minister Björn Thümler. In Zusammenarbeit mit Hannover Concerts und ProEvent soll geprüft werden, wie und ob Großveranstaltungen durch den Einsatz von Hunden sicherer werden können.
Diese Studie könnte "ein Lichtblick für Künstlerinnen und Künstler und Veranstalter werden“, so der Minister. Schon eine Pilotstudie hätte gezeigt, dass Hunde in der Lage sind, Speichelproben Sars-CoV-2-infizierter und gesunder Patienten mit rund 94-prozentiger Sicherheit zu unterscheiden, und eine Folgestudie ergab, dass auch Schweiß und Urin geeignete Probenmaterialien seien.
Im Rahmen des Projekts sollen vier Konzerte unter unterschiedlichen Bedingungen durchgeführt werden: Die Zahl der Studienteilnehmenden, der vorgeschriebene Mindestabstand und ob ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, werde variieren. In der letzten Phase sei geplant, nach dem Motto „Zurück zur Normalität“ ganz auf Masken und Abstände zu verzichten.
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