Die derzeit verschärften Corona-Regeln im Landkreis Hildesheim wie etwa die Ausgangssperre werden frühestens am Sonntag aufgehoben. Das sagte die Kreis-Sprecherin Birgit Wilken gegenüber Tonkuhle.
Dies entspreche den geltenden Regelungen: Um den Status der Hochinzidenzkommune abzulegen, müsse an fünf Werktagen in Folge der 7-Tage-Inzidenzwert 100 unterschritten werden - und gezählt werde dies ab dem Tag nach dem Inkrafttreten der Beschränkungen. Dies war am Freitag, und der Samstag war ein Feiertag - so dass erst der Montag als erster der fünf Tage gezählt wird.
Damit könnte am morgigen Freitag der fünfte Tag erreicht werden. Der Kreis werde dann - sofern die Werte dies erlauben - eine neue Verfügung erlassen, die am übernächsten Tag - also dem Sonntag - in Kraft treten kann.
Heute hat der Inzidenzwert mit 63,1 einen neuen Tiefststand nach längerer Zeit erreicht.
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Ein Mitarbeiter des Stadtordnungsdiensts ist gestern Nachmittag am Hildesheimer ZOB durch einen Hundebiss verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, hatte er mit einer Kollegin zusammen einen 30-Jährigen angesprochen, weil dessen Hund nicht angeleint war. Als sie seine Personalien feststellen wollten, versuchte er auf seinen Inlineskatern zu fliehen, woraufhin der Mitarbeiter ihn festhielt. Dann schlug der Angesprochene gegen das Bein des Mannes und hetzte seinen Hund auf ihn - dieser biss daraufhin zu, wiederum ins Bein.
Dann wollte der 30-Jährige wiederum fliehen, wurde aber von der Kollegin des Mannes sowie inzwischen eingetroffenen weiteren Mitarbeitern des Stadtordnungsdiensts festgehalten, und kurz darauf waren auch Beamte der Innenstadtwache und zwei Hundeführer der Bundespolizei vor Ort. Beim Versuch des 30-jährigen, seinen Hund anzuleinen, riss dieser sich los und griff einen der Diensthunde an, dessen Führer konnte dies aber unterbinden.
Der 30-Jährige hat nun einen Platzverweis für den Innenstadtbereich, außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der gebissene Stadtmitarbeiter wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
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Auch das Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim setzt nun die Luca-App zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten ein. Wie der Kreis mitteilt, wolle man damit angesichts der für nächste Woche angekündigten, möglichen Lockerungen ein klares Signal für Gastronomie, Handel oder Kultureinrichtungen setzen - und ihnen Planungssicherheit, vor allem aber eine Perspektive bieten.
Bei diesen Öffnungsplänen spiele eine schnelle Kontaktnachverfolgung eine wichtige Rolle als zentrales Instrument für die Unterbrechung von Infektionsketten. Die Luca-App, für deren Nutzung das Land Niedersachsen eine Vereinbarung abgeschlossen hat, sei dafür eine digitale Lösung. Ihr Einsatz sei für Gewerbetreibende wie auch Bürger*innen kostenlos.
Sie müssten nur sich registrieren und dann, zu Beginn und Ende etwa eines Restaurant-Besuchs, einen dort ausgehängten QR-Code scannen. Im Falle einer Infektion könnten die Betroffenen die eigene Kontakthistorie verschlüsselt an das Gesundheitsamt übermitteln - nur dort könnten diese Daten ausgelesen werden. Dies helfe dann bei der Nachverfolgung, da die App nicht nur erfasse, ob jemand Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte, sondern auch wo der Kontakt stattgefunden hat.
Gewerbetreibende, die die App einsetzen möchten, können sich unter www.luca-app.de/locations als Betreiber*innen registrieren, so der Kreis weiter. Bürger*innen könnten sich die App in den gängigen Stores herunterladen. Für die Nutzung ohne Mobiltelefon werde vermutlich Ende des Monats ein Schlüsselanhänger mit einem QR-Code verfügbar sein.
Mit Blick auf die in Hildesheim entwickelte App "Checkpoint" hieß es vom Kreis, dass es auch für diese bereits eine Schnittstelle gebe, über die das Gesundheitsamt im Bedarfsfall Kontaktdaten anfordern könne. Sollte die digitale Kontaktnachverfolgung in der kommenden Neufassung der niedersächsischen Corona-Verordnung verpflichtend werden, sei der Landkreis mit der Anbindung an beide Apps gut vorbereitet.
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Die Stadt Hildesheim lässt ihr im Jahr 2015 erstelltes Einzelhandelskonzept weiterentwickeln. Wie es in einer Mitteilung heißt, starte die Erfassung dafür am kommenden Montag, es sei wieder die CIMA Beratung + Management GmbH aus Hannover damit beauftragt. Der Prozess beginne mit einer vollständigen Erhebung des Hildesheimer Einzelhandelsbestands inklusive der Verkaufsflächen im gesamten Stadtgebiet. Daraufhin würden die Einzelhandelssituation in der Stadt bewertet und Entwicklungspotenziale aufgezeigt.
Um diese Untersuchung auch unter den pandemiebedingten Rahmenbedingungen zu leisten, seien die Mitarbeitenden der CIMA auf die Unterstützung aus der Händlerschaft angewiesen, so die Stadt weiter. Die Maßnahmen der letzten Monate wie Lockdowns oder Schließungen hätten eine neue Dynamik im Strukturwandel des Einzelhandels hervorgebracht. Mit der turnusmäßigen Aktualisierung des Einzelhandelskonzeptes sollen deshalb die Grundlagen für die strategische Steuerung der Einzelhandelslandschaft im Stadtgebiet geschärft werden.
Das Einzelhandelskonzept werde parallel zu den bereits eingeleiteten Maßnahmen und Prozessen wie etwa Innenstadtgipfel, Innenstadtmanagement oder Innenstadtkonzept erarbeitet. Die erhobenen Daten und Rückschlüsse auf die aktuelle Situation würden später mit darin einfließen.
Für Fragen aus der Händlerschaft stünden Christopher Schmidt von der CIMA (
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Der Landeselternrat und die Lehrer-Gewerkschaft GEW haben weitere Sicherheitsmaßnahmen für die Schulen gefordert, bevor wieder mehr Präsenzunterricht eingeführt wird. Man begrüße, dass in Niedersachsen ab der kommenden Woche wieder mehr solcher Unterricht an den Schulen möglich sein solle, wolle aber Nachbesserungen.
Es brauche keine Debatte, wo man sich ansteckt, sondern die Bereiche, in denen viele Menschen zusammen kommen, müssten sicherer werden, sagte die Elternratsvorsitzende Cindy-Patricia Heine. So müssten die Sicherheitsstandards etwa durch Raumlufttechnik erhöht werden. Entsprechende Vorschläge habe das Kultusministerium jedoch bei der Verbandsanhörung nicht anerkannt. Stattdessen auf Impfungen und Tests zu verweisen, reiche nicht aus, da bisher Schülerinnen und Schüler noch überhaupt nicht geimpft würden.
Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth sagte, der angestrebte Wechselunterricht werde sich für Kinder und Jugendliche positiv auswirken, sofern die Schulen umfassend für den Gesundheitsschutz sorgen könnten. Den Verband erreichten aber immer noch Meldungen, dass es vielerorts weiterhin Defizite gebe: Fehlendes Personal, ungeeignete Klassenräume und schlechte Ausstattung dürften von den politisch Verantwortlichen nicht mehr zur Seite geschoben werden.
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