Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat vor der Nutzung von Bambusgeschirr gewarnt. Dieses werde oft als umweltfreundlich und nachhaltig beworben, enthalte aber meist auch Kunststoffe wie Melaminharz, heißt es in einer Mitteilung. Bei hohen Temperaturen oder leichter Säure könnten so Schadstoffe in die Speisen abgegeben werden. Diese Produkte würden verkauft, obwohl Bambus-, Reis- und Weizenfasern in Kunststoffen für den Lebensmittelkontakt nicht zugelassen seien.
Die Verbraucherzentralen rieten deshalb dazu, bereits vorhandenes Geschirr dieser Art zu entsorgen oder nur z.B. als Pflanzgefäße zu verwenden. Erkennbar sei das Bambus-Kunststoff-Gemisch an einer matten Oberfläche, die Kunststoff sehr ähnlich sehe. Bei reinem, unbehandeltem Bambusholz – beispielsweise als Schneidebrett – bestehe kein gesundheitliches Risiko. Dieses sei aufgrund seiner Faserstruktur und des hölzernen Aussehens leicht von den Kunststoffmischungen zu unterscheiden.
fx
Am gestrigen Mittwoch ist es an der Tonkuhle erneut zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem dieses Mal ein junger Mann vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde. Laut Bericht hatte ein Anwohner gegen 22:15 Uhr über lauten Partylärm geklagt. Vor Ort hörten die Beamten dann lautes Schreien. Ein 18-Jähriger berichtete daraufhin, er habe sich nach einem Streit einen Schlagabtausch mit einem 20-Jährigen geliefert, die Sache sei aber geklärt.
Dieser betrunkene 20-Jährige machte danach mehrfach mit respektlosem Verhalten auf sich aufmerksam und drohte eine Fortsetzung der Schlägerei an, so dass ihm ein Platzverweis
erteilt wurde. Dem allerdings kam er nicht nach und wurde schließlich von der Polizei mitgenommen.
Gegen beide jungen Männer wird nun wegen einer wechselseitigen Körperverletzung ermittelt, und den 20-Jährigen erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Missachtung des Platzverweises.
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Ein Teil der Wallstraße in der Hildesheimer Innenstadt wird am morgigen Donnerstag für kurze Zeit halbseitig gesperrt. Wie die Stadt mitteilt, werden auf Höhe der Osterstraße Glasfaserkabel verlegt. Eine weitere Sperrung aus gleichem Grund auf Höhe des Parkplatzes Rosenhagen sei für nächste Woche Donnerstag geplant.
Außerdem kündigte die Stadt für den nächsten Dienstag (den 3. August) - wiederum für die Verlegung von Glasfaserkabeln - eine Fahrbahnverengung auf der Kaiserstraße an. Kurz vor der Arnekengalerie werde ein Fahrstreifen zwischen 8:30 und 15 Uhr gesperrt.
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Bei der Universität Hildesheim sind derzeit mehrere „Digitale Hörsäle“ in der Erprobung. Wie die Hochschule mitteilt, werde etwa einer dieser Räume am Hauptcampus von einem Team der Fachdidaktiken Politikwissenschaft, Geographie und Geschichte in der Lehrer*innenbildung genutzt. Er ist unter anderem mit einem so genannten "Active Panel" (ein Monitor mit Berührfunktion), einer hochauflösenden Kamera, einer ebenfalls hochauflösenden Dokumentenkamera, Mikrofonen, mobilem Tafelschiebesystem sowie besonders flexibel einsetzbarem Mobiliar ausgestattet. Die Technik sei in Abstimmung mit Studierenden und Lehrenden zusammengestellt worden.
Damit sei das Streaming der Lehre in Echtzeit und live möglich, sagte der Politikdidaktiker Prof. Dr. Marc Partetzke. Er bereitet derzeit zusammen mit Kolleginnen und Kollegen die Lehre im digitalen Hörsaal vor. Der Hauptberufliche Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Sander sagte, es gelte nun, die Lehren aus den Corona-Semestern zu nutzen und eine adäquate technische Ausstattung zur Verfügung zu stellen, um die Hochschullehre langfristig durch digitale Angebote zu stärken.
Die Uni sei mit zwei Anträgen für Fördergelder erfolgreich gewesen, hieß es weiter. In den kommenden drei Jahren könnten so zusätzliche digitale Innovationen in der Lehre realisiert werden, und derzeit werde auch die Ausstattung eines großen Hörsaales mit vielfältiger digitaler Technik noch zum kommenden Wintersemester geplant.
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Der Polizei in Hildesheim und Sarstedt sind am gestrigen Dienstag insgesamt vier so genannte Schockanrufe gemeldet worden. In dreien von ihnen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch, heißt es in einer Mitteilung. Ein 84-Jähriger aus Hannover jedoch verlor dadurch sehr viel Geld.
Er erhielt gegen 13 Uhr einen Anruf, bei dem ein angeblicher Hauptkommissar sagte, seine Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und sei nun in Untersuchungshaft. Um sie auszulösen, müsse er in Hildesheim einen Betrag zwischen 50.000 und 100.000 Euro bezahlen, genaue Summen gibt die Polizei in solchen Fällen nicht bekannt. Der Senior hob das Geld ab und fuhr nach Hildesheim. Hier, so der angebliche Polizeibeamte, müsse es bei einer Institution im Innenstadtbereich bezahlt werden, die aber wegen Corona nicht betreten werden dürfe - stattdessen werde eine Angestellte das Geld in der Nähe entgegennehmen. Die Übergabe erfolgte dann in der Pieperstraße, aus dem Fahrzeug des 84-Jährigen heraus.
Die angebliche Angestellte ist laut Bericht etwa 30 Jahre alt, um 1,55 Meter groß und von südosteuropäischem Äußeren. Sie trug ihre schwarzen Haare zum Zopf gebunden, und war mit einem weißen Pullover und einer dunklen Hose bekleidet. Sie hatte zudem eine braune Lederhandtasche mit kurzem Henkel dabei.
Wer diese Frau gegen 15 Uhr in der Pieperstraße gesehen oder andere Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939-0 an die Polizei zu wenden.
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