Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat die teilweise Öffnung von Grundschulen auch im weiter verschärften Lockdown verteidigt. Er sagte der "Hannoverschen Zeitung", dies geschehe wegen der Bildung, aber auch aus Gründen des Kindeswohls und keinesfalls leichtfertig.
Als Reaktion auf entsprechende Vorwürfe von Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker sagte er, gerade Kinder- und Jugendmediziner hätten zur Öffnung geraten und dargelegt, welche Probleme über Wochen geschlossene Schulen den Kindern und Jugendlichen bereiteten. Wenn man den Schulbesuch für zu riskant halten würde, würden die Schulen nicht für Grundschüler und auch Abschlussklassen geöffnet, so Tonne weiter. Das Zuhausebleiben habe vor allem für die kleinen Kinder negative Folgen.
Die Eltern sollten für sich entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken. Sie könnten dies aber guten Gewissens tun, denn es gebe keinen Unterricht unter normalen Bedingungen, sondern geteilte Klassen, also kleine Gruppen, Maskenpflicht abseits des eigenen Platzes und überall werde der Abstand gewahrt.
fx
Innerhalb von zehn Jahren haben fast 6.200 Bauern in Niedersachsen ihre Höfe aufgegeben. Darauf weist das Landvolk hin und bezieht sich auf Zahlen des Landesamtes für Statistik. Diese spiegelten die Realität auf den Höfen wider, sagte Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies. Zu viele neue Auflagen und Verordnungen sorgten dafür, dass die Bauern ihre Hoftore für immer schließen – seit 2010 habe es einen Rückgang der Betriebe um rund 15 Prozent gegeben.
Alle wollten regionale und kleine Bauernhöfe, so Hennies weiter, doch der Strukturwandel bewirke das Gegenteil: die durchschnittliche Betriebsgröße sei um über zehn auf 73 Hektar angestiegen, und ein Viertel aller Betriebe bewirtschafte sogar eine Fläche von 100 Hektar oder mehr. Das Landvolk fordere deshalb praktikable Lösungen und ein Ende weiterer Auflagen – die Branche brauche “Luft zum Durchatmen“.
fx
Die Stadt Hildesheim hat vom Amt für Regionale Landesentwicklung 126.000 Euro Fördermittel zum Aufbau des Cultural Hub am Angoulèmeplatz bekommen. Während eines digitalen Meetings wurde der Förderbescheid am Donnerstag virtuell überreicht. Damit kann die Stadt als vorläufiger Träger mit dem Umbau des Gebäudes und der detailierteren Konzeption des Projektes beginnen, ohne dafür Eigenmittel aufwenden zu müssen.
Wer später die Trägerschaft des Cultural Hub übernimmt, soll im Laufes des Entstehungsprozesses entschieden werden. Verantwortlich für das Projekt sind derzeit Lene Wagner von der städtischen Kulturstabstelle und Sabine Zimmermann.
sk
Vor dem Landgericht Hildesheim muss sich derzeit ein evangelischer Pastor wegen Betrugsvorwürfen gegen ihn verantworten. Zum Auftakt des Prozesses hatte sein Anwalt die Aussage des Pastors für Freitag angekündigt. Der 61-Jährige suspendierte Pastor soll dem Kirchenamt in Hildesheim fingierte Quittungen und Rechnungen vorgelegt und sich das Geld erstatten lassen haben. Ihm wird gewerbsmäßiger Betrug und Urkundenfälschung in 163 Fällen vorgeworfen. Laut Anklageschrift beläuft sich der Schaden auf mehr als 52.300 Euro. Rund 10.000 Euro soll er bereits zurückgezahlt haben.
Bei seiner Aussage räumte der Pastor die Vorwürfe teilweise ein. Als Grund gab er berufliche und gesundheitliche Belastungen an. Für gewerbsmäßigen Betrug in Tateinheit mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor. Bei einer Verurteilung droht dem 61-Jährigen ein sofortiges Ausscheiden aus dem Dienst sowie der Verlust der Pensionsansprüche.
sk
Am Samstag startet am Theater für Niedersachen eine neue Mitmach-Aktion. Nachdem die Rätselwanderung zum Thema “Schneekönigin” sehr gut angenommen wurde, soll es nun eine Krimi-Ralley im Theatermillieu geben. Entlang von 24 Stationen können BesucherInnen versuchen, den Mord an einer jungen Schauspielerin aufzuklären. Der Krimi stammt aus der Feder von Theaterpädagogin Bettina Braun und richtet sich an Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene.
Wer sich auf Spurensuche begeben möchte, der kann dies am Samstag, dem 23. Januar bis vorrausichtlich 21. Februar täglich von 10 bis 22 Uhr tun. Die notwendigen Instruktion gibt es auf der Seite des TfN www.mein-theater.live als Geschichte zum selbst lesen oder auch als Audioversion.
sk
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