Der Kurdische Kulturverein Hildesheim hat für diesen Samstag zu einer Demonstration aufgerufen. Man wolle für Abdullah Öcalan, Frieden für Kurdistan sowie politische Lösungen in Kurdistan und Türkei auf die Straße gehen, hieß es in einer Mitteilung. Die Demo beginnt um 16 Uhr vor der Schule Alter Markt und führt dann über Schuhstraße und Rathausstraße zum Marktplatz.
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Das Landeszentrum für Ernährung und Hauswirtschaft (ZEHN) in Oldenburg hat das Projekt "Gelbes Band" ins Leben gerufen. Obstbaumbesitzer*innen, die ihre Bäume oder Sträucher nicht selbst abernten, können diese mit einem gelben Band kennzeichnen und so signalisieren, dass die Früchte für den Eigenbedarf geerntet werden dürfen. Ziel der Aktion sei, mehr Wertschätzung für Lebensmittel zu erreichen, teilt das Ernährungsministerium mit.
Wo geerntet werden darf, soll auch über das Internet ersichtlich sein. Seit kurzem ist auf der Seite des Instituts www.zehn-niedersachsen.de eine Karte veröffentlicht - Obstbaumbesitzer können dort ihre Bestände anmelden. Für die Region Hildesheim gibt es bisher keine Einträge.
Die Aktion ist Teil der bundesweiten Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel!". Diese wird erstmalig von Bund und Ländern organisiert und ist für den Zeitraum vom 22. bis 29. September geplant.
sk/ww
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) begrüßt, 1.500 Flüchtlinge aus dem zerstörten Lager Moria in Deutschland aufzunehmen. Dies sei eine vernünftige, überfällige Entscheidung, die in die richtige Richtung gehe, sagte der Minister. Angesichts des katastrophalen Brands in dem Lager seien 1.500 Personen allerdings zu wenig. Niedersachsen stehe bereit, auch kurzfristig 500 Flüchtlinge aufzunehmen.
Pistorius sagte weiter, dass jetzt auch die anderen EU-Staaten schnell nachziehen müssten. Es brauche ein klares Signal der EU, dass die Mitgliedstaaten, die sich einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik verweigern, die Folgen zu spüren bekämen. Zugleich verlangte er ein gemeinsames europäisches Asylsystem - mit starkem EU-Grenzschutz und einem gerechten Verteilungsschlüssel. Die Herausforderungen seien zu groß, als dass Deutschland und einige wenige andere EU-Staaten sie alleine lösen könnten.
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Die Planungen für die neue Feuerwache für Hildesheim werden konkreter. Die Stadt stellte jetzt den Stand der Dinge auf einer Ausschusssitzung vor.
Die neue Wache soll auf der Fläche am nordöstlichen Rand des Berliner Kreisels entstehen. Neben ihrer zentralen Funktion für die Feuerwehr soll sie auch als so genanntes „Gefahrenabwehrzentrum“ fungieren für Katastrophen- oder andere Notfälle. Sie wird deutlich größer als die jetzige Wache, und an ihrem nördlichen Rand sollen auch einige Wohnhäuser entstehen. Die Ausfahrt für die Einsatzfahrzeuge soll auf die B1 erfolgen. Die Planungen werden nun weiter präzisiert und von der Politik begleitet.
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Nach Äußerungen zum Holocaust in einem unveröffentlichten Zeitungsbeitrag verlässt ein evangelischer Pastor seine Gemeinde in Alfeld. Die dortige Superintendentin Katharina Henking sagte dem evangelischen Pressedienst, er relativiere in dem Text die Einzigartigkeit des Holocausts mit dem Verweis auf etliche andere Völkermorde und durch die Auflistung der Zahl der Ermordeten in anderen Ländern und unter totalitären Regimen. Der Text sei "unerträglich", und das evangelisch-lutherische Landeskirchenamt habe eine dienstrechtliche Prüfung eingeleitet.
Henking betonte zugleich, der Pastor habe sich in den vergangenen Jahren in die Herzen vieler Menschen gepredigt und große Projekte umgesetzt. Seine Dienste in all den Jahren würden durch die Entscheidung nicht geschmälert. Er soll nun im November eine übergemeindliche Aufgabe außerhalb des Sprengels Hildesheim-Göttingen übernehmen.
Er selbst bezeichnete seinen Weggang nach 18-jähriger Tätigkeit als eigenen Entschluss in Verantwortung für die Gemeinde und Kirche vor Ort. Er sei dankbar für eine neue Aufgabe und dafür, seine Situation zu verändern, die keine Perspektive mehr geboten hätte.
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