Die Stadt Hildesheim hat dazu aufgerufen, sich an der laufenden Erhebung zur Aktualisierung des Mietspiegels zu beteiligen. Diese Erhebung laufe jetzt bereits seit sechs Wochen – man habe zwar schon erste Rückläufe verarbeitet, brauche für eine repräsentative Datengrundlage jedoch noch deutlich mehr.
Die Stadt bitte daher Mietende und Vermietende um Bereitstellung ihrer Wohnungs- und Mietdaten im Rahmen einer Online-Umfrage auf der Seite www.hildesheim.de/umfrage-mietspiegel. Das Ausfüllen des dortigen Fragebogens brauche etwa 15 bis 20 Minuten, die Daten werden anonymisiert.
Bei der Info-Stelle im Rathaus sind außerdem gedruckte Fragebögen erhältlich – sie können dort bis zum 30. November abgegeben werden, oder per Post (Stadt Hildesheim, Stichwort „Mietspiegel“, Markt 1, 31134 Hildesheim) oder Mail (
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Das Land Niedersachsen stellt zehn Millionen Euro für Künstler und Kulturhäuser bereit, die von der Corona-Pandemie betroffen sind. Die Mittel sollen an jene Kulturschaffende fließen, die auch finanzielle Hilfen über das Corona-Maßnahmenpaket des Bundes beantragen wollen, teilte das Wissenschaftsministerium mit. Bei bundesweiten Förderprogrammen müssen Hilfesuchende in der Regel einen finanziellen Anteil selbst erbringen. Bei dieser Kofinanzierung sollen die Mittel aus dem Landeshaushalt helfen, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Das Ziel sei, dass insbesondere kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler den Weg zurück ins kulturelle Leben finden.
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Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen hat diese Woche gemeinsam mit dem Kreissportbund Hildesheim und dem Regionssportbund Hannover die regionalen Sieger der „Sterne des Sports“ in Bronze vergeben. 11 Vereine bewarben sich darum, vier mehr als im vergangenen Jahr.
Die höchste regionale Auszeichnung – der „Große Stern des Sports in Bronze“ - ging an das Projekt „Elzer Judoka vereinigt euch – Gemeinsam stark durch die Corona-Zeit“ des MTV Elze. Der Verein konnte seine Mitglieder auch während des Lockdowns mit kreativen sportlichen Angeboten beschäftigen, etwa mit Live-Training über Zoom und schließlich auch mit allgemeinen Fitnessvideos auf YouTube. Sogar Gürtelprüfungen als auch Turniere gab es online.
Der zweite Preis ging an das Projekt „GRIZZLYS-ACADEMY“ des TSV Giesen, eine Online-Plattform mit interaktiven Trainingsangeboten.
Den dritten Preis gewann der SV 06 Lehrte für das Projekt „Walking Football – Gehfußball“ – ein Sportangebot für Personen ab 55 Jahren.
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Im Zuge einer europäischen Hilfsaktion sind weitere kranke Kinder und ihre Angehörigen aus griechischen Flüchtlingslagern in Hannover gelandet. Wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte, trafen Mittwochvormittag 91 21 kranke Kinder mit ihren Familien, insgesamt 91 Menschen, am Flughafen Hannover ein. Die Flüchtlinge werden auf verschiedene aufnahmebereite Bundesländer verteilt. In diesem Jahr wurden damit 804 schutzbedürftige Personen, darunter 104 unbegleitete Minderjährige und 163 kranke Kinder, per Flugzeug von Griechenland nach Deutschland gebracht.
Ursprünglich sollten mit dem aktuellen Flug noch weitere 40 unbegleitete Minderjährige nach Deutschland geholt werden. Wegen positiver Covid-19-Fälle in den Athener Einrichtungen, in denen sie untergebracht seien, müssten sie allerdings für 15 Tage in Quarantäne bleiben. Ihre Einreise sei nun für Ende Oktober geplant.
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Schülerinnen und Schüler müssen auch in Corona-Zeiten weiter die Schule besuchen. Das hat das Verwaltungsgericht Osnabrück entschieden.
Im konkreten Fall geht es um zwei Schülerinnen einer neunten und zehnten Klasse einer Oberschule im Emsland. Wegen des erhöhten Infektionsrisikos waren sie seit Ende August nicht mehr zur Schule gegangen, sondern waren zuhause unterrichtet worden. Nachdem die Schule die Schwestern aufgefordert hatte, wieder zum Unterricht zu kommen, zogen diese vor Gericht. Sie gaben dabei an, ihre Mutter, die einer Risikogruppe angehört, vor einer möglichen Infektion schützen zu wollen.
Das Gericht lehnte ihren Antrag jedoch ab: Nach der grundsätzlich geltenden Schulpflicht müssten Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen. Wenn sie mit besonders schutzbedürftigen Angehörigen zusammenwohnten, dürften sie laut einer Handlungsanweisung des niedersächsischen Kultusministeriums nur unter zwei Bedingungen von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden: Wenn sie glaubhaft machten, dass die Angehörigen zu einer Risikogruppe gehörten, und wenn es an ihrer Schule einen neuen Corona-Fall gebe. Dies habe in diesem Fall nicht zugetroffen oder sei unzureichend belegt worden.
Die Schwestern können das Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg anfechten.
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