Erneut hat eine aufmerksame Bankmitarbeiterin einen Betrug mit dem so genannten "Enkeltrick" verhindert. Wie die Polizei meldet, bekam eine ältere Dame aus Heinde am Dienstag einen Anruf von einem Mann, der sich als ihr Enkel ausgab. Er habe in Hannover einen Unfall gehabt und brauche nun Geld. Er brachte sie dann dazu, zur Bank zu gehen, um mehrere tausend Euro abzuheben. Die Bankangestellte wurde angesichts der Summe misstrauisch und informierte einen Angehörigen der Seniorin, worauf der Betrugsversuch ans Licht kam.
Wie die Polizei weiter meldet, gab es am Dienstag auch im Stadtgebiet Hildesheim weitere Betrugsversuche. Die Täter versprachen dabei am Telefon hohe Gewinne oder gaben sich als Polizisten aus, um an Informationen über Wertgegenstände und Bargeld zu gelangen.
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In Alfeld soll ein so genanntes "Regionales Versorgungszentrum" (RVZ) für das Leinebergland entstehen. Die Ministerin für Regionale Entwicklung, Birgit Honé, überreichte jetzt einen ersten Förderbescheid über 48.000 Euro an Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen.
Insgesamt sollen in Niedersachsen drei RVZ entstehen, neben Alfeld in Cuxhaven und der Wesermarsch. Ihr Ziel sei, die ländlichen Räume attraktiver und lebenswerter zu gestalten und aufgrund der demografischen Herausforderungen Versorgungsangebote unter einem Dach anzubieten. Die Fördermittel werden für die Gründungsberatung für ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum zur Verfügung gestellt.
Insgesamt ist die Basis der Regionalen Versorgungszentren ein kombiniertes Angebot aus hausärztlicher Versorgung, Tagespflege und Beratungsangeboten. Ärztinnen und Ärzten sollen dabei Anstellungsmöglichkeiten mit attraktiven flexiblen Arbeitszeiten eröffnet werden, um so die Hausarztversorgung zu stärken. Darüber hinaus sollen diese zentralen Anlaufstellen mit weiteren Angeboten ausgestattet werden - etwa Hebammendienste, Präventionskurse, Ergo-/ Physiotherapie, haushaltsnahe Dienstleistungen oder auch ein Café als Treffpunkt.
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Die Kita "Campus-Kinder" - ehemals „HAWK-Kinder“ - soll als Ort der Forschung ausgebaut werden. Unter dem neuen Namen „Campus-Kinder“ werden dort derzeit 110 Krippen- und Kindergartenkinder betreut und auch wissenschaftlich begleitet, heißt es in einer Mitteilung. Um diese Zusammenarbeit zu sichern, haben Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy nun einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Meyer sagte, für Hildesheim sei die Kita ein Leuchtturmprojekt. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit sei einzigartig und könne ihre Wirkung weit über die Stadt hinaus entfalten. Hudy sagte, dass hoffentlich noch viele Generationen von Kindern und Studierenden von diesem Miteinander profitieren könnten, in dem sich Praxis und Wissenschaft gegenseitig befruchten. Die Kita „Campus-Kinder“ solle langfristig eine Lehr- und Forschungskindertagesstätte werden. Dafür wolle die HAWK jährlich bis zu 100.000 Euro in die Kooperation investieren. Mit dem Geld werden unter anderem eine Koordinationsstelle sowie der Aufbau und die Entwicklung einer Lernwerkstatt finanziert.
Die Krippe wurde 2006 von der HAWK als Modellprojekt gegründet: Von Anfang an wurde die Einrichtung durch die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit wissenschaftlich betreut. Dabei arbeiten die Erzieherinnen und Erzieher nach einem besonderen pädagogischen Konzept nach schwedischem Vorbild, bei dem das Lernen im Mittelpunkt steht. Kinder sollen ihre eigenen Lernprozesse bewusst erleben und reflektieren können.
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In einem Supermarkt in der Drispenstedter Straße ist gestern am späten Nachmittag ein Dieb auf frischer Tat ertappt worden und dann geflüchtet. Laut Bericht fiel der Mann einer Angestellten auf, weil er lange Zeit im Markt war und ihr offenbar gezielt aus dem Weg ging. Als er schließlich gegen 17:40 Uhr mit einem prall gefüllten Rucksack an der Kasse stand, aber nur ein Getränk aufs Band legte, sprach die Frau ihn an. Er schubste sie zur Seite und rannte Richtung Kennedydamm davon.
Er war etwa 25 Jahre alt, 1,95 Meter groß und sehr schlank mit kurzen, dunklen Haaren. Er trug eine rote Jacke, eine kurze, dunkle Hose und sein Rucksack war schwarz. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter 0 51 21 - 939 115 entgegen.
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Die Polizei Northeim hat einen 23 Jahre alten Mann ermittelt, der im Verdacht steht, in den letzten Wochen mehrere Brände in Einbeck gelegt zu haben. Der Mann, der im Raum Hildesheim wohnt, wurde laut Bericht auf Aufnahmen einer Wildkamera entdeckt. Seit Anfang Juli hatte es in Einbeck und Umgebung immer wieder Brände gegeben - schon bald nach dem Beginn der Serie wurde eine 30-Jährige verhaftet, die in Untersuchungshaft sitzt. Als es jedoch weitere Brände gab, wurde eine Sonderkommission eingesetzt.
Bei beiden Brandserien ist seit Anfang Juli ein Gesamtschaden von knapp zwei Millionen Euro entstanden. Dem 23-jährigen werden konkret Brände zur Last gelegt, bei denen ein Sachschaden von mehr als 418.000 Euro entstand. Ein Motiv ist derzeit noch unklar, ebenso, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Brandserien gibt. Die Ermittlungen dauern an.
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In der Frage um die künftige Unterbringung von Hauptschülerinnen und Hauptschülern will die Stadtpolitik externen Sachverstand hinzuziehen. Ein entsprechender Antrag ist zuletzt im Schulausschuss...
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