Mit diesem Mittwoch ist eine neue Regelung in Kraft getreten, die die Rechte insbesondere von Menschen mit Behinderungen stärkt. Wie die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, mitteilt, müssen ab sofort alle öffentliche Stellen in Bund, Ländern und Kommunen ihre Internetseiten barrierefrei gestalten. Dazu gehört auch eine Erklärung, welche Teile der Internetpräsenz noch nicht barrierefrei sind und wann diese Barrieren beseitigt werden. Grundlage dieser Neuerung ist eine EU-Richtlinie. Für mobile Anwendungen öffentlicher Stellen gilt die Regelung noch nicht: Diese müssen ab dem 23. Juni nächsten Jahres barrierefrei sein.
Wontorra sagte, digitale Barrierefreiheit bedeute, dass Menschen mit Beeinträchtigungen das Internet genauso handhaben können wie alle anderen Menschen auch. Sie ermutigte zugleich diejenigen, die noch von den rechtlichen Anforderungen ausgenommen sind, die digitale Barrierefreiheit bereits jetzt auf freiwilliger Basis umzusetzen.
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Der bisher gesperrte Philosophenweg wird jetzt wieder befahrbar. Das teilt die EVI Energieversorgung Hildesheim mit. Die Einfahrt an der Alfelder Straße, die nach dem Platzen einer Wasserleitung aufgerissen werden musste, wird nun mit einer provisorischen Deckschicht versehen. Auf ihr muss allerdings aus Sicherheitsgründen Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Auf dem angrenzenden Bereich der Alfelder Straße gilt vorübergehend Tempo 30.
Vollständig wiederhergestellt wird der Bereich voraussichtlich nächste Woche - dann werde leider erneut eine Vollsperrung des Philosophenweges und eine Einschränkung der Alfelder Straße notwendig, so die EVI.
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Die Polizei Hildesheim hat drei Personen ermittelt, die im Verdacht stehen, in einer Reihe von Fällen Senioren betrogen zu haben. Dabei sollen sie an verschiedenen Orten in Niedersachsen einen niedrigen sechsstelligen Bargeldbetrag sowie Wertgegenstände erbeutet haben, indem sie sich als Polizeibeamte ausgaben. Tatverdächtig sind zwei Männer im Alter von 40 und 43 Jahren aus dem Raum Hannover sowie eine 34-jährige Frau aus dem Bereich Celle.
Die Diebstahlsserie begann offenbar im August letzten Jahres in Hildesheim, weitere Tatorte waren dann Seesen, Salzgitter, Walsrode, Bad Fallingbostel, Soltau und Buchholz (Aller). Die Tatverdächtigen gingen stets ähnlich vor: Zuerst verschaffte sich eine Frau unter Vorwand Zutritt zu den Wohnungen der SeniorInnen, um mögliche Beute auszuspähen. Später wurden die BewohnerInnen dann von einem angeblichen Polizisten angerufen: Die Frau sei eine Trickdiebin gewesen und die Polizei müsse nun vorbeikommen, um Spuren zu sichern. Direkt danach oder noch während des Anrufs erschien dann ein falscher Polizist und stahl bei der "Spurensuche" Bargeld und Wertgegenstände.
Die Ermittler in Hildesheim kam dem Trio durch intensive Recherche und das Abgleichen von Daten und Informationen auf die Spur. Am gestrigen Montag wurden dann zeitgleich deren Wohnungen durchsucht, wobei diverse Beweismittel und auch Waffen und Betäubungsmittel sichergestellt wurden. Über einen so genannten "Vermögensarrest" wurden zudem umfangreiche Wertgegenstände wie etwa hochwertige Fahrzeuge, Uhren sowie Bargeld beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Wer mit der oben beschriebenen Masche geschädigt wurde und dies noch nicht angezeigt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Inspektion Hildesheim zu melden.
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Am gestrigen Montagnachmittag hat ein Betrüger eine Frau in Diekholzen beraubt. Laut Polizeibericht hatte er sich an der Haustür als Spendensammler vorgestellt, der für ein Theater sammle. Sie sagte ihm, er solle unten warten - er folgte ihr jedoch nach oben und sah sich dort vorgeblicherweise nach Gegenständen um, die für das Theater geeignet seien. Nachdem er gegangen war, stellte die Frau fest dass er Schmuck mitgenommen hatte.
Der Mann war bis 1,75 Meter groß, schlank und zwischen 40 und 50 Jahren alt. Er hatte bräunliches, kurzes Haar mit beginnenden Geheimratsecken und sprach mit ostdeutschem Akzent. Bekleidet war er mit einer braunen Hose und einem ockerfarbenen Hemd.
Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
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Die Landesregierung legt einen ersten Bericht zur 2017 beschlossenen Nachhaltikeitsstrategie vor. In dem Bericht heißt es, die Luftqualität in den Städten habe sich deutlich verbessert, zudem sei der Anteil erneuerbarer Energien um mehr als die Hälfte auf über 20 Prozent gestiegen. Auch im bundesweiten Vergleich beim Anteil erneuerbarer Energie am Stromverbrauch liegt Niedersachsen im Durchschnitt.
Gestiegen sei auch die ökologische bewirtschaftete Fläche auf 121.000 Hektar, die Zahl an Öko-Betrieben habe sich ebenfalls um 160 erhöht. Damit beträgt der Anteil der Ökoflächen nun fünf Prozent.
Mit der vereinbarten Nachhaltigkeitsstrategie will die niedersächsische Landesregierung bei allen Entscheidungen neben der Wirtschaftlichkeit auch Naturschutz und soziale Gerechtigkeit berücksichtigen. Zu den untersuchten Kriterien gehören neben dem Anteil an Erneuerbaren Energien und der Wasserqualität auch der Bildungsstand der Bevölkerung und die Arbeitslosenquote. In drei Jahren soll erneut ein Bericht veröffentlicht werden.
ww
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