Der Chef der niedersächsischen Polizei-Gewerkschaft, Dietmar Schilff, hat Rassismusvorwürfe gegen PolizistInnen zurückgewiesen. Wer so etwas behaupte und einen Vergleich zu den Verhältnissen in den USA ziehe, bringe die Kolleginnen und Kollegen hier in Misskredit, sagte er der "Nordwest-Zeitung". Sie stünden fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Zwar gebe es auch bei der Polizei Einzelfälle, so Schilff - Polizeibeschäftigte, die sich rassistisch, rechtsextrem oder gar rechtsradikal äußerten, müssten zur Verantwortung gezogen werden. Deutlich häufiger erlebten PolizistInnen jedoch selbst Diskriminierung und Gewalt. Jeden Tag komme es vor, dass sie bei ihren Einsätzen schwerst beleidigt würden oder sich diskriminierende Sprüche anhören müssten, etwa weil sie Frauen seien oder eine Migrationsgeschichte hätten. Aber auch die Tatsache, dass sie Polizistinnen und Polizisten seien, reiche schon dafür aus. Sie würden mit Graffiti an Wänden beleidigt, bei Fußballspielen in den Stadien von Ultras oder bei Demonstrationen von der Antifa wie auch von Links- und Rechtsextremisten.
fx
Eine Gruppe mit dem Namen „Militanter Aufräum Dienst“ hat gestern in Hildesheim Schaukästen an Bushaltestellen geöffnet, um dort Protestplakate gegen die Bundeswehr zu platzieren. Anlass dafür war laut einem Bekennerschreiben der eigentlich für gestern geplante "Tag der Bundeswehr", der wegen der Coronakrise abgesagt wurde. Bei dieser auch als „Adbusting“ bezeichneten Aktion heißt es etwa mit Blick auf den ehemaligen Übungsplatz bei Himmelsthür „Militärgelände zu Naturschutzgebieten. Geht doch!“.
Die Gruppe kritisiert außerdem die Selbstdarstellung der Bundeswehr, in der etwa der Katastrophenschutz besonders hervorgehoben wird, während in der Politik Einsätze auch in Inneren oder im Grenzschutz diskutiert würden. Die Zivilgesellschaft sollte daher die Bedeutung einer Bundeswehr und die Art der Grenzen, die sie aufrecht zu erhalten versucht, kritisch hinterfragen, heißt es im Bekennerschreiben.
fx
Der Bundeselternrat fordert, dass sich LehrerInnen in den Sommerferien digital fortbilden und Förderangebote für schwächere Schüler anbieten. Der Vorsitzende Stephan Wassmuth sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", es gebe Wichtigeres als die Sommerferien. Für die Eltern sei es keine Frage, dass es für LehrerInnen dann Fortbildungen zum digitalen Unterrichten geben müsse - dies sei auch in deren Interesse, weil sie mit diesen Fertigkeiten durch das nächste Jahr kommen müssten. Es müsse auch eine Selbstverständlichkeit sein, dass sie sich in den Ferien für Förderangebote für schwächere Schüler engagieren, so Wassmuth weiter. Er sei fest davon überzeugt, dass dazu sehr viele LehrerInnen bereit seien.
Der Deutsche Philologenverband lehnt verpflichtende Ferienkurse ab. Man sei für freiwillige Angebote, sagte die Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing. Dafür wäre es aber auch hilfreich, wenn die Länder aufhören würden, einem Teil der Lehrer vor den Sommerferien zu kündigen und sie erst hinterher wieder einzustellen. Auch sollten jetzt fertig ausgebildete ReferendarInnen nicht erst nach den Sommerferien eingestellt werden, sondern schon zu deren Beginn - man brauche ausreichend Lehrkräfte, um gute Förderangebote übers ganze Jahr sicherzustellen. Was die Fortbildungen im digitalen Unterrichten angeht, sei das Problem nicht die Nachfrage - vielmehr fehle es oft an entsprechenden Angeboten.
fx
Die Kinder der Nordstadt können sich über neue Spielgeräte im Friedrich-Nämsch-Park freuen. Gespendet hatten diese die Rotarier Club Inner Wheel, RC Hildesheim und RC Hildesheim-Rosenstock, teilt die Stadt mit. Rund 5.000 Euro waren als Erlös aus Wohltätigkeitsbasaren im vergangenen Jahr zusammen gekommen. Dafür wurde ein Kleinkinderspielturm für Kinder zwischen 1 und 5 Jahren und eine Kleinkindschaukel angeschafft.
Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer bedankte sich im Rahmen der Übergabe für das kontinuierliche Engagement der Rotarierfamilie. Der Friedrich Nämsch Park werde viel besucht, daher sei der Ort für die Spielgeräte gut gewählt.
sk
Das Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur stellt in der neuen Förderperiode ab Anfang Juni 15 Millionen Euro für Sprachkurse für Geflüchtete zur Verfügung. Sprache öffne die Tür in die Bildung, in den Alltag, ins Berufsleben – sie sei der Schlüssel zur Integration, sagte Kulturminister Björn Thümler.
Neben der allgemeinen Sprachförderung bieten nach dem niedersächsischen Erwachsenbildungsgesetz anerkannte Einrichtungen auch spezielle Kurse für Frauen mit Kinderbetreuung sowie Kurse für den nachträglichen Erwerb von Haupt- und Realschulabschlüssen an. Das Land finanziert diese Kurse vollständig. Um die Kurse auch unter den aktuellen Infektionsschutzanforderungen zu ermöglichen, hat das Ministerium die Programme angepasst.
sk
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