Die Stadt Hildesheim will an diesem Samstag bei einem zweistündigen Spaziergang und anschließender Diskussionsrunde Ideen für die künftige Gestaltung der Innenstadt sammeln. Wie es aus dem Rathaus heißt, beginnt der Spaziergang um 13 Uhr. Es gebe noch einzelne freie Plätze, wegen Corona sei aber eine Anmeldung erforderlich unter der Mail-Adresse
Für den 28. November und den 22. Januar sind bereits Folgeveranstaltungen geplant.
fx
Der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen ist in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim ein Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität gelungen. Nach langen Ermittlungen wurden am Mittwoch an verschiedenen Orten in Norddeutschland insgesamt 16 Wohnungen und Gebäude durchsucht. An drei Orten wurden professionell betriebene Cannabis-Indoorplantagen festgestellt, an einer anderen Stelle war eine weitere Plantage offenbar im Aufbau und zwei weitere Objekte waren offenbar zu gleichen Zwecken bereits angekauft.
Die Ermittlungen hatten dabei ihren Ursprung in Elze. Dort hatte es einen Hinweis aus der Bevölkerung auf das ehemalige Gebäude eines Landhandels am Bahnhof gegeben. Schnell stand fest, dass dort Aufbauarbeiten für eine Rauschgiftplantage liefen. Die Ermittlungen führten zur Identifizierung weiterer Standorte in Niedersachsen, an denen ebenfalls ähnliche Anlagen in Betrieb waren, für die offenbar die gleiche Person verantwortlich war.
Bei dem Einsatz gestern am frühen Morgen waren 200 Polizeibeamtinnen und -beamte, darunter auch Spezialeinheiten, im Einsatz. Sie fanden mehrere hundert Cannabis-Pflanzen, 56 Kilogramm Marihuana, drei Kilogramm Amphetamine, 20 Müllsäcke mit Cannabis Pflanzenresten, ca. 165.000 Euro Bargeld, Silbermünzen, drei Fahrzeuge (davon ein Wohnmobil), hochwertige Elektrowerkzeuge, diverse Speichermedien, Kommunikationsmittel und PCs sowie die Ausrüstung zum Betreiben von Indoorplantagen im Umfang von mehreren
LKW-Ladungen. Insgesamt zehn Personen konnten vorläufig festgenommen werden, die Ermittlungen laufen.
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Ein Teilstück des Innersteradweges ist ab sofort voll gesperrt. Wie die Stadtentwässerung Hildesheim mitteilt, betrifft die Sperrung den Abschnitt von der Abwasserpumpstation Itzum bis zur Einmündung Beuststerstraße in Itzum. Grund seien umfangreiche Sanierungsarbeiten an einer Abwasserdruckrohrleitung sowie am Schmutzwasserpumpwerk. Die Arbeiten sollen bis zum 30. November dauern. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
sk
Eine Angestellte einer Hildesheimer Tankstelle hat gestern einen Betrugsversuch an einem 79 Jahre alten Mann aus dem Raum Harsum vereitelt. Laut Polizeibericht hatte er einen Anruf mit der Nachricht erhalten, er habe eine größere Summe Geld gewonnen - vor der Auszahlung der Summe müsse er jedoch Guthabenkarten im Wert einer höheren, dreistelligen Summe kaufen.
Als der Mann an der Hildesheimer Tankstelle diese Karten kaufen wollte, wurde die 32-jährige misstrauisch und verständigte die Polizei. Zugleich erschien die Tochter des Mannes vor Ort, um ihn ebenfalls vom Kauf abzuhalten.
Falsche Gewinnversprechen sind wie auch der Enkeltrick oder falsche Polizeibeamten oder Handwerker eine gängige Masche von Betrügern, um an das Geld insbesondere älterer Menschen heran zu kommen. Die Polizei empfiehlt Angehörigen, Freunden und Bekannten, mit älteren Menschen über diese Maschen zu sprechen und sie so davor zu warnen.
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Studierende in Niedersachsen müssen trotz der Corona-Pandemie an Präsenzprüfungen teilnehmen, wenn die Hochschule dies verlangt. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden. Es wies damit die Beschwerde eines Master-Studenten der Leuphana Universität Lüneburg gegen eine Entscheidung der Vorinstanz ab.
Die Hochschule hatte zuvor den Antrag des Mannes abgelehnt, eine Klausur angesichts der Pandemie nicht als Präsenzprüfung, sondern online von zu Hause schreiben zu dürfen. Zur Begründung verwies die Universität auf die Niedersächsische Corona-Verordnung, die es unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaube, Präsenzprüfungen abzuhalten. Die Hochschule habe ihre internen Regelungen entsprechend angepasst und ein Hygienekonzept entwickelt. In dem konkreten Fall hätten die Prüfer entschieden, dass von der nach wie vor bestehenden Möglichkeit der Online-Prüfung kein Gebrauch gemacht werden solle.
Das Oberverwaltungsgericht hält diese Entscheidung für rechtens. Die Beurteilung, in welcher Form die Klausur im Grundsatz zu erbringen sei, obliege den Prüfern, hieß es. Das angesichts überschaubarer Infektionszahlen in Norddeutschland und aufgrund wirksamer Schutzmaßnahmen eng begrenzte Gesundheitsrisiko einer Präsenzklausur rechtfertigte keine gegenteilige Einschätzung. Dass der Antragsteller als Raucher einer der vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen angehöre, wertete das Gericht als nicht relevant.
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