Kritiker des geplanten neuen niedersächsischen Polizeigesetzes sehen sich durch dessen offenbare Verschiebung bestätigt und fordern weiterhin eine komplette Rücknahme des Gesetzes. Der NDR hatte berichtet, dass die Landesregierung ihr Ziel, das Gesetz noch dieses Jahr zu beschließen, nicht erreichen wird.
Von der Grünen Jugend hieß es dazu, die Regierung habe schmerzlich erfahren müssen, das ihr brachialer Reformplan nicht funktioniere. Der zivile Protest und die massiven juristischen Bedenken hätten Wirkung gezeigt: Das Polizeigesetz sei verfassungswidrig und müsse endgültig gestoppt werden. Um den Druck aufrecht zu erhalten, rufen mehrere Initiativen und Gruppen für den 8. Dezember zu einer erneuten Demonstration auf dem Opernplatz in Hannover auf.
fx
In der Agentur für Arbeit Hildesheim stellen morgen berufliche Gymnasien ihre Angebote vor. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Jugendliche als auch Eltern, teilt die Agentur mit. Sie können sich ab 16 Uhr über die fachlichen Ausrichtungen, Fremdsprachenangebote und Prüfungsfächer informieren. Vor Ort beantworten Experten der Friedrich-List-Schule, Herman-Nohl-Schule, der Michelsenschule, der Werner-von-Siemens-Schule und der Berufsbildenden Schulen Peine ihre Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr.
sk
Die Universität Hildesheim gründet am Donnerstag ein neues Zentrum für Digitalen Wandel. Dort kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen, um sich mit der Struktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels auseinanderzusetzen.
Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich sagte, der Digitale Wandel verändere unser Leben ähnlich wie die Erfindung des Buchdrucks und die Industrielle Revolution. Die Universität Hildesheim nimmt die Digitalisierung deshalb neben Bildung, Kultur und Diversität als Leitthema in ihre Entwicklungsplanung auf.
Die Gründungsfeier ist Donnerstag am Center for World Music, und am Freitag findet am Campus Samelsonplatz eine öffentliche Fachtagung zum Thema statt. Beide Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei.
fx
Am Landgericht Hildesheim beginnt heute der Prozess wegen versuchten Mordes gegen eine 50-jährige Angeklagte aus Ütze. Die Angeklagte hatte versucht, im Juni diesen Jahres einen in ihrem Haus wohnenden Untermieter mit einem Messer zu töten. Laut Staatsanwaltschaft sei es zwischen der Frau und dem Untermieter, mit dem sie in einer losen Beziehung lebte, zu einem Streit gekommen. Die Frau habe daraufhin ein Messer ergriffen und dem Mann in den Rücken gestochen. Das Messer sei aber 1 bis 2 Zentimeter eingedrungen ohne schwere Verletzungen zu verursachen. Von einem weiteren Angriff habe die Angeklagte abgelassen. Sie haben zu dem Zeitpunkt des Angriffs unter dem Einfluss einer depressiven Stimmung, Alkohol und Medikamenten gestanden.
Bei einer Verurteilung erwartet die Angeklagte, nach Angaben des Landgerichts, eine Haftestrafe von 5 bis 15 Jahren. Für die Verhandlung sind zwei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird bereits für den 26. November erwartet.
sk
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann (beide SPD) haben in Hannover ein bundesweites Programm gegen Mobbing an Schulen gestartet. Es steht unter dem Motto "Lass und reden! Reden bringt Respekt!".
Seit Schuljahresbeginn arbeiten dabei mehr als 200 speziell geschulte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter als „Respekt Coaches“ an bisher bundesweit 175 Schulen. Sie unterstützen bundesweit Schulen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratie-Verständnis zu fördern. Giffey und Reimann empfingen in Hannover 110 dieser „Coaches“.
Das Programm hat ein Jahresbudget von 20 Millionen Euro. Nächstes Jahr sollen die Mittel noch um drei Millionen Euro erhöht werden, wenn der Bundestag zustimmt.
fx
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