Im Zoo Hannover hat eine unabhängige Untersuchung der Elefantenhaltung begonnen. Erste Expertengruppen seien bereits vor Ort gewesen, andere würden in den kommenden Tagen erwartet. Wie der Zoo mitteilt, ist dies eine von mehreren Maßnahmen, die nach den Vorwürfen der letzten Woche ergriffen worden seien - ein TV-Bericht mit Aufnahmen von der Tierrechtsorganisation PETA, der vermeintliche Misshandlungen von Elefanten zeigt, hatte für viel Aufsehen gesorgt.
Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff sagte, er begrüße auch ein inzwischen von der Staatsanwaltschaft eingeleitete Ermittlungsverfahren. Dies stelle sicher, dass das Videomaterial nun von unabhängiger Seite begutachtet werde. Der Zoo habe das gesamte Material, das aus dem letzten Jahr stammen soll, bei PETA angefragt, aber keine Einsicht erhalten. Casdorff zufolge werde nun sachlich geklärt, ob es einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gegeben hat. Der Zoo werde mit der Staatsanwaltschaft in jeder Hinsicht kooperieren.
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Das Sicherheitskonzept der Polizei für das Fußball-Zweitligaderby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig wird nach dem gestrigen Sprengstoffanschlag in Dortmund angepasst. Das bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber dem NDR. Was dies genau bedeute, werde jedoch als taktischen Gründen nicht veröffentlicht. In jedem Fall aber wird die Polizei die Vereine am Samstag bei der Zugangskontrolle am Stadion unterstützen. Insgesamt werde man den Einsatz ständig an die Gegebenheiten vor Ort anpassen.
Im Vorfeld hatte es von verschiedenen Seiten Kritik gegeben, dass ein derart heikles Spiel wie das Derby zu Ostern stattfindet: Dies gebe besonders gewaltbereiten Fans bessere Gelegenheit, "konspirative Pläne" zu schmieden, so Polizei-Vizepräsident Jörg Müller. Die Polizei rechne bei einigen Fans beider Vereine mit hoher Gewaltbereitschaft, für rund 140 Personen gelte am Freitag und Samstag ein Aufenthalts- und Betretungsverbot für die hannoversche Innenstadt. Man werde bei dieser Klientel "konsequent durchgreifen", so Müller.
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Der Berliner Kreisel wird in diesem Jahr erstmals zu einer großen Blumenwiese. Wie die Stadt mitteilt, sollen dort 8.000 Lilien und noch weitere bunte Blumenvariationen zukünftig die Einfahrt in die Stadt verschönern. Das Hildesheim Marketing hat dafür mit dem Grünflächenamt zusammengearbeitet und einen Sponsoren gefunden: Die am Kreisel ansässige Gastro & Soul GmbH trägt für fünf Jahre die Kosten für die Bepflanzung – die Blumenzwiebeln sollen am morgigen Donnerstag gesetzt werden.
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Angesichts des beginnenden Frühlings hat die Naturschutzorganisation NABU zum Schutz der Fledermäuse aufgerufen. Die Tiere seien nun aus dem Winterschlaf erwacht und würden derzeit in ihre Sommerquartiere ziehen. Dafür legten viele Arten sehr weite Strecken zurück.
Als Sommerquartier seien warme und trockene Orte geeignet, bei manchen Arten auch Spalten in Häusern. Dabei würden keine Unterschiede zwischen alten und neuen Häusern gemacht, solange die Spalte breit genug für die Aufzucht von Jungen seien. Andere Arten bräuchten dagegen z.B. große, nicht ausgebaute Dachböden.
Interessierte Hausbesitzer könnten hier z.B. durch das Aufhängen eines Fledermauskastens helfen – diese gibt es in verschiedenen Formen. Weitere Informationen gibt unter anderem bei der Hildesheimer Arbeitsgruppe für Fledermausschutz.
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Das Bistum Hildesheim erwartet heute Abend rund 2.000 Jugendliche zur traditionellen Chrisam-Messe im Dom. Höhepunkt der Messe ist wie jedes Jahr die Weihe der Heiligen Öle.
Das Vorprogramm beginnt bereits um 15 Uhr auf dem Godehardhügel, wo sich zahlreiche Einrichtungen und Verbände präsentieren. Das zentrale Thema der diesjährigen Messe lautet Einheit. Es gehe um das, was uns als Christen auch über Konfessionsgrenzen hinaus verbinde. Gleichzeitig stellten sich die jungen Menschen Fragen nach dem, was unsere Gesellschaft zusammenhalte, so der Jugendseelsorger des Bistums, Pfarrer Andreas Braun.
Die eigentliche Messe beginnt um 18 Uhr. Dabei werden die drei Öle geweiht, die anschließend umgefüllt und in die Gemeinden des Bistums gebracht werden.
kk/bjl