Mit einer Auftaktveranstaltung ist gestern abend der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ in Hildesheim gestartet. Hier und in 51 weiteren Städten Deutschlands sollen nun Ziele und Modelle für eine attraktivere Zukunft im Jahr 2030 und danach entworfen werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Wohnen. Ausrichter des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Er sieht für dieses Jahr die Entwicklung von Konzepten vor. 20 ausgewählte Kommunen sollen dann nächstes und übernächstes Jahr konkrete Planungen machen. Acht Kommunen schließlich sollen ihre Ideen ab 2018 konkret umsetzen. Für den gesamten Wettbewerbsverlauf stellt das Ministerium 1,75 Millionen Euro Fördergeld zur Verfügung.
Zu den bei der Hildesheimer Auftaktveranstaltung besprochenen Themen gehören unter anderem die verschiedenen Wohnformen und ein Wohnraumversorgungskonzept. In die weitere Diskussion sollen auch Vorschläge aus der Bürgerschaft mit aufgenommen werden.
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Ein 75 Jahre alter Mann ist heute morgen beim Schwimmen im Hohnsensee ertrunken. Das meldet die Hildesheimer Feuerwehr. Ihr wurde gegen 8:30 Uhr gemeldet, dass der Mann im Hohnsen vermisst wird - der 75-Jährige ging dort jeden Morgen schwimmen.
Die Feuerwehr suchte den See daraufhin mit zwei Booten ab, auch der Bademeister der Jo-Wiese beteiligte sich mit seinem Boot an der Suche. Bereits nach kurzer Zeit wurde der Mann gefunden und an Land gebracht. Der Notarzt konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Ermittlungen der Polizei ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
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Aktualisiert 15:10 Uhr: Polizei schließt Fremdverschulden aus.
Der Hildesheimer Geschichtswissenschaftler Dr. Andreas Pudlat hat die vorübergehende Wiedereinführung von Kontrollen an Deutschlands Grenzen begrüßt. Der stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Uni Hildesheim sagte, dies sei ein richtiger und überfälliger Schritt und eine Chance zur Rettung des Schengen-Abkommens.
Länder wie Italien, Griechenland und zuletzt auch Ungarn seien in Sachen Grenzsicherung allein gelassen worden und heillos überfordert. Schengen und Europa aber lebten vom wechselseitigen Vertrauen in die Sicherheit der Grenzen. Wenn jetzt im Ernstfall wieder konsequent kontrolliert werde, sei dies auch im Geiste Schengens – und ein Weckruf an die europäischen Partner.
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Umweltschützer und Anti-Atom-Aktivisten haben vor möglichen Gefahren durch einen bevorstehenden Brennelementewechsel im AKW Grohnde gewarnt. Beim Öffnen des Reaktordeckels würden mit einem Schlag radioaktive Gase frei, die sich in den Vormonaten im Druckbehälter angesammelt hätten, teilte der Verband "Grohnde abschalten!" mit. Dadurch könne die Strahlenbelastung das bis zum 500-fache der normalen Tagesemission erreichen.
Die Kritiker verwiesen dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Ihr zufolge wachse die Gefahr für Jungen und Mädchen, an Leukämie zu erkranken, mit der Nähe ihres Wohnortes zu einem Atomkraftwerk. Schlagartige Freisetzungen von Radioaktivität stünden im Verdacht, dafür mit verantwortlich zu sein. Die Brennelemente sollen Oktober getauscht werden.
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Unbekannte haben letzte Woche eine Marienstatue aus einem Park hinter dem Bernwardshof in Himmelsthür gestohlen. Das teilte die Polizei jetzt mit. Die Statue habe sich in einer Grotte in dem öffentlich zugänglichen Park befunden. Der Diebstahl sei am vorigen Montag bemerkt worden, wann genau sie verschwand ist genauso unbekannt wie das Alter oder der genaue Wert der Statue – der wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die Statue ist etwa 90 Zentimeter groß und aus weiß bemaltem Ton. Die Polizei Hildesheim ermittelt.
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