Starkregen hat gestern Abend auf der A7 bei Holle zu zwei Unfällen geführt. Wie die Polizei meldet, kam zunächst gegen 20:30 Uhr in Südrichtung ein 22 Jahre alter Mann aus Wiesbaden mit seinem Skoda Scala ins Schleudern und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Der Wagen drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt, und der nachfolgende Verkehr konnte rechtzeitig ausweichen, so dass es keine Folgeunfälle gab. Für die Bergung wurde die A7 in Richtung Süd für etwa zehn Minuten gesperrt.
Etwa 15 Minuten später kam es zu einem ähnlichen Unfall in Gegenrichtung: Ein 49-jähriger Mann aus Peine kam mit seinem VW Tiguan ins Schleudern, touchierte die Mittelschutzplanke und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Auch hier blieb der Fahrer unverletzt.
An den Fahrzeugen und den Schutzplanken entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich. Der Polizei nach wären beide Unfälle wohl vermeidbar gewesen, wenn die Fahrer ihre Geschwindigkeit dem Wetter angepasst hätten.
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Die Mehrheitsgruppen, CDU, Unabhängige, FDP, Vernunft und Gerechtigkeit in Stadt und Kreis, sowie die Stadtratsfraktion der Linken haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme in Sachen Bosch hinter Oberbürger Dr. Ingo Meyer und Landrat Bernd Lynack gestellt. Beide hatten zusammen dazu aufgerufen, die Gespräche mit der Bosch-Geschäftsführung zur Aufrechterhaltung des Standorts Hildesheim wieder aufzunehmen, nachdem ein Treffen mit Ministerpräsident Olaf Lies und Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne kurzfristig abgesagt worden war.
Bosch werde anhand von 135 Projekten vom Bund gefördert und erhalte davon in Summe 996 Millionen Euro, zitieren die Vertreter der hiesigen Politik einen Bericht der Stuttgarter Zeitung. Wer nur das Gespräch mit der Politik findet, wenn es etwas zu holen gibt, mache sich öffentlich angreifbar. Das Angebot der Landesregierung, zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat zu vermitteln, sei eine Chance für den Bosch-Traditionsstandort Hildesheim. Dies gelte insbesondere angesichts der Investitionen der letzten Jahre, die Bosch in Hildesheim zu einem ausgewiesenen Spezialisten für alternative Antriebstechnologie entwickelt hätten.
Dies alles stehe nun auf dem Spiel - deshalb forderten die Vertreterinnen und Vertreter von Stadt- und Kreispolitik unisono, die von der Unternehmensleitung aufgekündigten Gespräche um den Standort unverzüglich wieder aufzunehmen.
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Die Kreisstraße 202 / Aseler Straße zwischen Borsum und Asel wird am morgigen Donnerstag von 9 bis etwa 15 Uhr gesperrt. Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilt, wird in dieser Zeit das Gehölz am Straßenrand beschnitten, um die Verkehrssicherheit dort sicherzustellen. Der Verkehr werde solange über die K 204 / Harsumer Straße umgeleitet.
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Beim Landkreis Hildesheim sind mit dem Monatsbeginn zwei zuvor vakante Dezernatsleitungen neu besetzt worden. Laut Mitteilung leitet nun Christina Grella das Dezernat 1 - Finanzen, Digitalisierung und Innere Dienste. Sie ist damit Nachfolgerin von Klaus Rosemann und hat als Leiterin der Kämmerei dessen Posten bisher kommissarisch inne gehabt. Grella ist seit 1986 beim Landkreis tätig, und übernahm 2018 zum ersten Mal eine Führungsposition.
Das Dezernat 4 - Soziales, Integration und Gesundheit wird nun von Thomas Minnrich geleitet, der 1981 zum Landkreis kam. Nach diversen Positionen mit Leitungsaufgaben in verschiedenen Ämtern war er von 2018 bis 2023 stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenter, und kehrte danach zum Kreis zurück und war zuletzt Bildungskoordinator im Amt für Migration, Integration und Demographie.
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Die Stadt Hildesheim geht davon aus, dass im Jahr 2040 rund 104.600 Menschen hier leben werden. Das ist das Ergebnis einer neuen so genannten "Bevölkerungsvorausberechnung", die jetzt vorliegt. Sie ist eine Aktualisierung der letzten Berechnung aus 2012, deren Prognose bis zu diesem Jahr ging.
Der Aktualisierung nach werde die Bevölkerungszahl bis 2029 voraussichtlich leicht sinken, und danach wieder ansteigen. Dafür ausschlaggebend seien sowohl der Zuzug aus dem Ausland als auch die Bedeutung neuer Wohnbauangebote, die junge Familien anziehen - dabei würden aufgrund ihrer Größe insbesondere die Pappelallee und der Wasserkamp eine entscheidende Rolle spielen. Der Zuwachs bis 2040 wird dabei in den Ortsteilen Stadtmitte/Neustadt, Moritzberg/Bockfeld und Itzum/Marienburg erwartet - für nahezu alle anderen Ortsteile rechnet die Stadt mit einem Bevölkerungsrückgang.
Die aktuelle Lage zeige deutlich die Notwendigkeit von öffentlich gefördertem Wohnraum, aber auch Angeboten für Einfamilienhausbau, heißt es weiter: Während 56 Prozent der Beschäftigten in Hildesheim aus umliegenden Regionen einpendeln, betrage der Anteil der Pendelnden in Gegenrichtung nur 40 Prozent. Dies bedeute, dass mehr als jede zweite Person, die in Hildesheim arbeitet, derzeit außerhalb der Stadtgrenzen wohnt. Planungen von Neubaugebieten müssten daher sowohl den Bedürfnissen älterer Menschen als auch jungen Familien gerecht werden, und im Bestand werde durch die Alterung der Bevölkerung der Aspekt der Barrierefreiheit immer wichtiger.
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Die Stadt Hildesheim wird die Teilnahme der nördlichen Innenstadt beim Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ für nächstes Jahr beantragen....
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