Seit heute hat der Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V. eine neue Doppelspitze. Michaela Rueß rückt an die Seite von Jörg Piprek in den Vorstand auf. Die 50‐Jährige studierte Theologin und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2014 in verschiedenen Positionen für die Caritas tätig, teilt der Verband mit, und habe zuletzt in einer anderen Doppelspitze als Direktorin den Diözesan‐Caritasverband Essen geleitet. Außerdem lehre sie als Dozentin an der Fernuniversität Diploma Hochschule Soziale Arbeit.
Rueß tritt in Hildesheim die Nachfolge von Dr. John G. Coughlan an, der nach 33 Jahren Verbandszugehörigkeit und 16 Jahren im Vorstand mit dem Monatsende in den Ruhestand geht. Sie sagte, sie freue sich darauf, die Mitarbeiter*innen im Verband, in der Pflege und in den Kitas kennenzulernen und könne es kaum erwarten, ihren Teil dazu beizutragen, den Caritasverband Hildesheim in eine gute und sichere Zukunft zu führen. Der Vorsitzende des Caritasrates Josef Teltemann sagte, Rueß sei eine erfahrene Führungskraft mit Caritas‐Hintergrund sowie umfassender Expertise im Sozialunternehmertum und Personal‐ und Projektmanagement - der Verband mit seinen insgesamt knapp 500 Beschäftigten heiße sie willkommen.
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Am kommenden Wochenende gilt erneut ein Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen, Waffen und Messern aller Art im Hauptbahnhof Hannover. Das teilt die Bundespolizei mit. Das Verbot gelte von Samstag 15 Uhr bis Sonntagmorgen 4 Uhr im gesamten Bahnhofsgebäude mit Ausnahme der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.
Man habe mit mitgeführten und eingesetzten Messern und sonstigen gefährlichen Gegenständen wiederholt schlechte Erfahrungen gemacht, heißt es in der Mitteilung weiter. Zwischen Januar und April seien am Hauptbahnhof Hannover in sechzehn Fällen solche Gegenstände eingesetzt worden, meist in den Abend - und Nachtstunden an den Wochenenden. Mitte Mai etwa sei ein Streit zwischen einem 33- und einem 35-Jährigen so eskaliert, dass der jüngere schließlich ein Multitool zückte und den anderen damit im Gesicht verletzte.
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Im Rahmen einer bundesweiten Aktion gegen mutmaßliche Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ist gestern auch eine Wohnung in der Sarstedter Innenstadt durchsucht worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft in Celle bestätigt, war dies einer von drei durchsuchten Orten in Niedersachsen. Die Behörden hätten potenzielle Beweismittel sichergestellt, Festnahmen habe es aber nicht gegeben.
Bundesweit wurden dagegen sieben Personen festgenommen, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit, die den Einsatz veranlasst hatte - Ziel sei ein Finanzierungsnetzwerk des IS gewesen. Mehr als 1.000 Kräfte des Bundeskriminalamts, der Landeskriminalämter und der Polizei seien in mehr als 100 Objekten in zehn Bundesländern sowie den Niederlanden im Einsatz gewesen.
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In Dinklar ist gestern am späten Nachmittag eine als Lager genutzte Scheune ausgebrannt. Der Rauch des Brandes war bei dem guten Wetter kilometerweit zu sehen, an den Löscharbeiten waren sowohl die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren wie auch die Berufsfeuerwehr aus Hildesheim beteiligt. Sie brachten das Feuer schnell unter Kontrolle, das Gebäude war aber nicht mehr zu retten. Die Brandursache ist bisher unklar, die Polizei beginnt heute mit den Ermittlungen.
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Am Hildesheimer Landgericht ist der Prozess gegen eine 53 Jahre alte Frau aus Sarstedt mit einem Schuldspruch zuende gegangen. Das Gericht verurteilte sie wegen der Ermordung ihres behinderten Sohnes zu dreieinhalb Jahren Haft.
Die Sarstedterin hatte bereits zu Prozessbeginn zugegeben, dem 17 Jahre alten Sohn, der das seltene Prader-Willi-Syndrom mit körperlichen und geistigen Symptomen hatte, eine tödliche Dosis an Medikamenten ins Essen gegeben zu haben, weil sie sich nicht mehr in der Lage sah, ihn zu betreuen. Danach hatte sie versucht, sich selbst das Leben zu nehmen, war aber wiederbelebt worden.
Das Gericht sah in der Sache durch die Vergiftung das Mordmerkmal der Heimtücke als gegeben, berücksichtigte aber auch, dass die Frau einem Gutachten zufolge wegen psychischer Probleme vermindert schuldfähig war und außerdem geständig und nicht vorbestraft. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre Haft gefordert, die Verteidigung dagegen hatte auf eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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Am Donnerstagnachmittag hat es an der Geschwister-Scholl-Schule in Hildesheim einen Polizeieinsatz gegeben. Laut Bericht vom Freitag hatte eine Jugendliche das Schulgelände betreten und umgehend...