Die Hildesheimer Stadtverwaltung soll prüfen, ob vor der Grundschule Alter Markt eine Schulstraße eingerichtet werden kann. Das hat der Stadtentwicklungsausschuss auf Antrag der Mehrheitsgruppe SPD/Grüne/PARTEI einstimmig beschlossen. Eine Schulstraße wird in den problematischen Zeiten für den Autoverkehr gesperrt. Damit reagiert die Politik auf Hinweise der Schulleitung, dass es vor Ort durch die sogenannten Elterntaxis zu Schulbeginn und -schluss immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt.
Die Verwaltung soll auch prüfen, ob in der Nähe alternative Hol- und Bringzonen für die Eltern eingerichtet werden können. Eine ähnliche Lösung für das Problem der Elterntaxis gibt es in der Nordstadt bei den Grundschulen Johannes und Nord - hier gab es in der Justus-Jonas-Straße immer wieder teils chaotische Verhältnisse, bis sie für den Fahrzeugverkehr gesperrt wurde.
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Der Rat der Stadt Hildesheim soll in seiner Sitzung nächste Woche beschließen, dass die städtische Spielplatzentwicklungsplanung überarbeitet wird. Das beantragt die CDU - der Stadtentwicklungsausschuss folgte in seiner letzten Sitzung dieser Vorlage bereits.
Hintergrund ist eine vorübergehende Schließung eines Spielplatzes am Moritzberg: Hier waren die Spielgeräte irrtümlich abgeräumt worden, weil die Stadt davon ausging, dass es keine Paten mehr dafür gab. Die derzeit gültige Planung, die 2012 im Rahmen des Entschuldungsvertrags mit dem Land entstand, steht vor, dass Spielplätze geschlossen werden können, wenn es für sie keine Paten gibt, die sich um den Unterhalt kümmern.
Der neuen Vorlage nach darf es u.a. beim Wegfall von Patenschaften nicht mehr zu Schließungen kommen, ohne dass zuvor der entsprechende Ortsrat angehört wird und die Fachausschüsse informiert werden. Die Verwaltung solle zudem bis nächsten April die Spielplatzentwicklungsplanung entsprechend der aktuellen Bedürfnisse im Stadtgebiet neu anpassen, und die bisherigen Patenschaftsvereinbarungen neu bewerten.
Der Rat tagt am nächsten Montag ab 17 Uhr - Radio Tonkuhle überträgt die Sitzung wieder als Audiostream ins Internet.
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Die Stadt Hildesheim beteiligt sich weiterhin an einem Umweltprojekt in ihrer indonesischen Partnerstadt Padang und sucht dafür wieder zwei interessierte Jugendliche. Sie können in der zweiten Jahreshälfte 2026 für drei Monate vor Ort daran mitarbeiten, heißt es in einer Mitteilung. Der Bewerbungsschluss ist dafür der 20. Januar. Dies ist die zweite Ausschreibung dafür nach der Premiere im Jahr 2023.
Kern des Projekts ist die Müllverschmutzung der dortigen Strände. Der Aufruf richtet sich laut Stadt in erster Linie an motivierte Studierende oder junge Berufstätige aus passenden Bereichen wie etwa Umweltwissenschaften, Kreativwirtschaft oder Social Entrepreneurship. Notwendig sind gute Englischkenntnisse. Mehr Informationen gibt es auf www.asa-programm.de.
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Bei einem Einbruch in Duingen ist am Samstag ein 73 Jahre alter Bewohner eines Einfamilienhauses verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, verschafften sich am sehr frühen Morgen mutmaßlich mehrere Täter gewaltsam Zutritt zum Haus im Osten Duingens. Bei der Durchsuchung der Räume überraschte sie der 73-jährige, der durch die Geräusche wach geworden war. Daraufhin soll ihn einer der Einbrecher attackiert haben. Dem 73-Jährigen gelang aber die Flucht zu einem Nachbarn, von wo aus die Polizei gerufen wurde. Die Täter flohen unterdessen unerkannt, und offenbar mit erbeutetem Geld.
Der Senior wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, sich unter 0 51 21 - 939 115 zu melden. Dies gilt insbesondere für den östlichen Teil Duingens im Bereich Rostocker Straße, Stralsunder Straße und Alter Teichsweg.
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Die Papierhersteller Sappi mit Sitz in Südafrika und UPM aus Finnland planen eine Zusammenarbeit in Form eines Gemeinschaftsunternehmens ("Joint Ventures") für ihre Geschäfte in Europa. In einer Mitteilung teilt Sappi mit, man habe nun eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der Prozess müsse durch die Kartellbehörden und durch die Anteilseigner genehmigt werden - geschehe dies, solle er bis Ende 2026 abgeschlossen werden.
Zum Hintergrund hieß es, es gebe einen stetigen Rückgang bei der Nachfrage nach Papierprodukten und zugleich Überkapazitäten in der Produktion. Dies habe verschiedene Gründe, darunter den Rückgang in Auflagen von Zeitungen und eine generelle Verlagerung ins Digitale. Das Gemeinschaftsunternehmen solle eine effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen und somit ein großes Einsparpotenzial bieten.
Die Mitteilung nennt verschiedene Werke in Europa, die Teil des Gemeinschaftsunternehmen werden sollen. Von den beiden deutschen Sappi-Werken wird dabei nur das in Ehingen genannt. Der Standort Alfeld wäre somit nach dem Start des Joint Venture das einzige von Sappi allein betriebene Werk in Deutschland.
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