Die Papierhersteller Sappi mit Sitz in Südafrika und UPM aus Finnland planen eine Zusammenarbeit in Form eines Gemeinschaftsunternehmens ("Joint Ventures") für ihre Geschäfte in Europa. In einer Mitteilung teilt Sappi mit, man habe nun eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der Prozess müsse durch die Kartellbehörden und durch die Anteilseigner genehmigt werden - geschehe dies, solle er bis Ende 2026 abgeschlossen werden.
Zum Hintergrund hieß es, es gebe einen stetigen Rückgang bei der Nachfrage nach Papierprodukten und zugleich Überkapazitäten in der Produktion. Dies habe verschiedene Gründe, darunter den Rückgang in Auflagen von Zeitungen und eine generelle Verlagerung ins Digitale. Das Gemeinschaftsunternehmen solle eine effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen und somit ein großes Einsparpotenzial bieten.
Die Mitteilung nennt verschiedene Werke in Europa, die Teil des Gemeinschaftsunternehmen werden sollen. Von den beiden deutschen Sappi-Werken wird dabei nur das in Ehingen genannt. Der Standort Alfeld wäre somit nach dem Start des Joint Venture das einzige von Sappi allein betriebene Werk in Deutschland.
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Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine hat eine Bilanz für ihre Förder- und Spendenplattform "heimatherzen.de" für dieses Jahr gezogen. So haben dieses Jahr über 200 Projekte darüber Privatspenden eingesammelt, heißt es im Bericht. Es seien 2.700 Einzelspenden mit einem Gesamtvolumen von rund 175.000 Euro eingegangen, von der kleinsten Spende von 50 Cent bis zur größten von rund 1.200 Euro.
Die Plattform diene der Sparkasse zugleich für ihre eigenen Förderungen, die in verschiedener Form pro Jahr etwa rund 3,5 Millionen Euro betragen. Termine für Sonderaktionen im nächsten Jahr seien der 24. Februar, 28. April, 25. Juni und 8. Oktober.
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Mit dem heutigen Montag haben die Sanierungsarbeiten an den zwei Bussteig-Dächern am Hildesheimer ZOB begonnen. Dies führt wie angekündigt zu veränderten Abfahrtsorten der Busse. Wie Stadt- und Regionalverkehr mitteilen, findet die Baumaßnahme in drei Abschnitten statt - die wichtigsten Veränderungen seien folgende:
Montag und Dienstag (Abschnitt 1 und 2)
• Linien 23, 24 und 25 halten an den Ersatzhaltestellen in der Hannoverschen Straße.
• Linie 42 hält an der regulären Haltestelle F5.
• Linien 51, 52 und 53 halten die gesamte Woche vor dem Wasserparadies.
• Linien 31, 32 und 33 halten während des ersten Bauabschnitts (08.12.) am Bussteig des SVHI. Während des zweiten Bauabschnitts (09.12.) an den Positionen A1 bis A3.
Mittwoch bis Freitag (Abschnitt 3)
• Linien 23, 24 und 25 halten weiterhin an den Ersatzhaltestellen in der Hannoverschen Straße.
• Linie 42 hält an der regulären Haltestelle F5.
• Linien 51, 52 und 53 halten weiterhin vor dem Wasserparadies.
• Linien 31, 32, 33, 21 und 22 sowie SVHI Busse halten an den Positionen B1-B3 und C1-C3.
Unveränderte Bereiche:
Die Bussteige F1 bis F4 sind von der Baumaßnahme nicht betroffen und werden regulär bedient.
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Im Zuge der Planungen für den Wasserkamp bespricht die Hildesheimer Stadtpolitik derzeit die künftige Fahrradanbindung dieses Bereichs in Alternative zur Marienburger Straße. Das Thema kam so zuletzt vor den Stadtentwicklungsausschuss. Dabei ging es noch nicht um die Frage der genauen Streckenführung, sondern die angestrebte Qualität der Strecke was z.B. die Fahrbahnbeschaffenheit oder die Beleuchtung angeht. Der Streckenverlauf soll später auch mit einer Bürgerbeteiligung erarbeitet werden.
Laut Stadt ergab eine Untersuchung, dass die eigentlich angestrebte Verbindung als sogenannte Radvorrangroute wegen deren hohen Standards nur sehr schwer zu erreichen wäre. Die Stadt empfiehlt deshalb als Alternative, einen niedrigeren Standard in Form einer Radverkehrsanlage anzustreben. Einen Entschluss gab es dazu bisher nicht, das Thema wird intern weiter beraten. Die Grünen kündigten allerdings bereits an, das Vorhaben ablehnen zu wollen, weil es direkt mit dem von ihnen abgelehnten Wasserkamp verbunden ist und es bereits Radverbindungen von der Höhe in die Innenstadt gebe.
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Ein unter Alkoholeinfluss stehender 52 Jahre alter Mann aus Harsum hat vorgestern Abend nach einem Unfall in Klein Förste Fahrerflucht begangen. Wie die Polizei meldet, kam er auf der Hauptstraße in Richtung Groß Förste in einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte so seitlich mit einem Seat, der in Gegenrichtung fuhr. Sein Ford prallte danach frontal in eine Grundstücksmauer auf der rechten Seite und fuhr schließlich in Richtung Groß Förste davon.
Ein Zeuge hatte sich aber das Kennzeichen gemerkt, und die Polizei fand darüber hinaus eines an der Unfallstelle. Daraufhin wurde der Ford in Ahrbergen gesichtet und gestoppt. Der Fahrer stand sichtlich unter Alkoholeinfluss und hat zudem derzeit auch keine Fahrerlaubnis. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurde der Harsumer dann plötzlich verbal und körperlich aggressiv, so dass ihm schließlich am Boden Handfesseln angelegt wurden. Gegen ihn wird wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Korrektur 11:30 Uhr: Der Unfall geschah am Samstag, also vorgestern.
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