Die niedersächsische Landesregierung hat eine wesentliche Voraussetzung für den Aufbau von Impfzentren geschaffen. Laut Mitteilung wurde heute das Innen- und Sozialministerium beauftragt, den Eintritt eines so genannten „Außergewöhnlichen Ereignisses von landesweiter Tragweite“ gemäß Katastrophenschutzgesetz festzustellen. Damit werde der Einsatz von kommunalen Katastrophenschutzeinheiten und deren zentrale Leitung durch das Land möglich, hieß es. Zugleich bekämen die HelferInnen einen Anspruch auf Freistellung, um in großer Zahl zur Verfügung zu stehen.
Damit könne nun innerhalb kurzer Frist eine Infrastruktur aus stationären Impfzentren und mobilen Teams aufgebaut werden, sagten Sozialministerin Carola Reimann und Innenminister Boris Pistorius. Das Kompetenzzentrum für Großschadenslagen im Innenministerium übernehme die operative Leitung für den Aufbau sowie den Betrieb, jeweils in Koordination mit den kommunalen Katastrophenschutzbehörden.
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Auf den städtischen Friedhöfen in Hildesheim werden diese Woche die Wasserleitungen zu den Brunnen stillgelegt. Das teilt die Stadt mit. Außerdem werden die Brunnen geleert. Grund ist die kalte Witterung, nach dem Winter werden die Brunnen wieder angestellt.
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Die Hildesheimer Polizei hat am Montagmorgen an zwei Orten RadfahrerInnen kontrolliert. Laut Mitteilung fand dies zwischen 6 und 9 Uhr am Klingeltunnel und in der Gartenstraße Ecke Zingel statt. Besonders im Fokus stand dabei die Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit.
Insgesamt wurden 77 Räder kontrolliert, wobei es 57 Beanstandungen gab. In über 40 Fällen fehlte die nötige und vorgeschriebene Beleuchtung. In anderen Fällen fehlten z.B. Klingeln oder Reflektoren. Fünf Radfahrende wurden über die Beeinträchtigung durch Kopfhörer im Straßenverkehr aufgeklärt.
Darüber hinaus wurden in der Gartenstraße - die als Fahrradstraße vorrangig dem Radverkehr gewidmet ist und nur durch Anlieger mit Kraftfahrzeugen passiert werden darf - diverse Autos überprüft und Fehlverhalten entsprechend verwarnt. Die Resonanz auf die Kontrollen war laut Polizei durchweg positiv.
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Überforderung, Personalmangel und eine Verkettung unglücklicher Umstände haben im Jahr 1969 in der Kinderheilanstalt Bad Salzdetfurth zu drei Todesfällen geführt. Das ist ein Ergebnis einer Studie, welche die Diakonie in Niedersachsen jetzt vorgelegt hat. Sie ist damit nach eigenen Angaben der erste Verband, der am Beispiel der Zustände in einer Einrichtung die Schicksale sogenannter Verschickungskinder systematisch aufgearbeitet hat.
Viele dieser Kinder hätten in ihren Kuren Kälte, Drangsalierungen und Leid erfahren müssen, sagte Diakonie-Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke. Die Todesfälle in Bad Salzdetfurth waren 2019 bekannt geworden, nachdem eine Frau in den Medien beschrieben hatte, wie sie als vierjähriges Kind in der Einrichtung misshandelt worden war.
Ab Ende der 50er bis in die 80er Jahre wurden in Deutschland Millionen von Kindern aus gesundheitlichen Gründen über mehrere Wochen in Kurheime gebracht. Dabei wurde der Erfolg der Behandlung unter anderem an der Zunahme von Gewicht gemessen. Im März 1969 erstickte ein siebenjähriger Junge aus Stadthagen vermutlich deshalb, weil er gezwungen wurde, sein Essen herunterzuschlingen. Zwölf Tage später starb dann eine sechsjährige aus Hamburg an Herzversagen nach einer Infektion, und im Mai schließlich starb ein dreijähriger Junge aus Berlin, nachdem er von anderen Kindern verprügelt worden war.
Die vom Historiker Stefan Kleinschmidt erstellte Dokumentation könne niemand lesen, "ohne von den Schilderungen betroffen, ja belastet zu sein", sagte Lenke. Die beschämenden Erkenntnisse über die Arbeit und auch den Umgang mit Fehlern damals müssten Mahnung und Ansporn dafür sein, dass sich solche Übergriffe nicht wiederholen dürften. Die Diakonie könne das Leid der Verschickungskinder nicht ungeschehen machen. Sie bitte aber alle die ein tiefes Leid erfahren haben und damals lange damit alleingelassen wurden um Entschuldigung.
Die "Stiftung Kinderheilanstalt Bad Salzdetfurth" war von 1962 bis zu ihrer Auflösung 1970 Mitglied bei der "Inneren Mission", einer Vorläuferin des heutigen Landesverbandes der Diakonie in Niedersachsen. Sie unterhielt drei Heime für Verschickungskinder. Die Dokumentation sei nur ein erster, bewusst sachlicher Schritt gewesen, sagte Lenke. Anhand der Ergebnisse solle nun der bereits bestehende Dialog mit ehemaligen Verschickungskindern intensiviert werden.
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Die Arbeitslosenzahlen im Bezirk der Agentur Hildesheim - die Landkreise Hildesheim und Peine - sind zum dritten Mal in Folge leicht zurückgegangen. Das zeigt die Statistik für den Monat November. Demnach waren am Monatsende 13.317 Personen ohne Arbeit, fast 400 weniger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 6,0 Prozent. Wie üblich lag sie im Kreis Hildesheim höher (mit 6,3 Prozent) als im Kreis Peine (5,3 Prozent).
Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim, Evelyne Beger, sagte, der Rückgang mache zwar Mut, die Auswirkungen des erneuten Lockdowns seien jedoch bereits zu spüren. Arbeitgeber meldeten derzeit deutlich weniger freie Stellen als im Vorjahr, und diese Entwicklung werde voraussichtlich durch die Verlängerung der Einschränkungen weiter anhalten.
In Folge der Krise hätten zudem bisher 3.984 Unternehmen aus dem Agenturbezirk Kurzarbeit angezeigt, gegenüber nur 76 Anzeigen im Vorjahr. Die Anzahl der Beschäftigten, welche voraussichtlich von einem Arbeitsausfall betroffen sein können, liege damit bei max. 46.602 Personen. Besonders betroffen seien das verarbeitende Gewerbe (491 Anzeigen), das Baugewerbe (397 Anzeigen), das Gesundheitswesen (396 Anzeigen), der Einzelhandel (390 Anzeigen) und die Gastronomie (359 Anzeigen).
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