Die Agentur für Arbeit und die Industrie- und Handelskammer laden am kommenden Montag zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung über das Internet. Thema ist von 10 bis etwa 11:30 Uhr die sogenannte "Externenprüfung". Diese bietet für Menschen mit längerer Berufserfahrung, aber ohne formalen Ausbildungsabschluss die Möglichkeit, diesen Abschluss ohne erneute Ausbildungszeit nachzuholen. In der Veranstaltung sollen verschiedene Fragen dazu beantwortet und auch finanzielle Fördermöglichkeiten vorgestellt werden.
Eine Anmeldung erfolgt über die Internetseite eveeno.com/die-externenpruefung.
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Die am Hafen entstehende Klärschlammverbrennungsanlage soll als Energiequelle an das Hildesheimer Fernwärmenetz angeschlossen werden. Das haben die EVI Energieversorgung Hildesheim und die Kommunale Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN) als künftige Anlagenbetreiberin vereinbart - in der KNRN ist die EVI zugleich eine von 22 Gesellschafterinnen. Dafür plane man nun eine etwa vier Kilometer lange Fernwärmeleitung zum Hafen, wo künftig durch die Klärschlammverbrennung bis zu 44.000 MWh Wärme pro Jahr CO2-neutral produziert werden, heißt es in einer Mitteilung.
Der technische Geschäftsführer Wolfgang Birkenbusch sagte, dies sei ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Wärmeversorgung in Hildesheim. Neben einem weiteren Beitrag zur CO2-Reduktion setze man so auf eine lokale Wertschöpfungskette, von der Hildesheim wirtschaftlich profitieren könne, und leiste einen aktiven Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Mit der Nutzung des Klärschlamms verringere sich die Abhängigkeit von Energieimporten aus fossilen Quellen, und die Anlage schaffe auch rund 25 neue und krisensichere Industriearbeitsplätze.
Die Anlage soll der KNRN zufolge Ende nächsten Jahres erstmals in Betrieb gehen und 2028 dann in voller Auslastung laufen.
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Die Stadt und der Landkreis Hildesheim haben in den letzten Tagen den Rettungsdienst in ihren Zuständigkeitsbereichen vergeben. In beiden Fällen gilt dies ab Juli, und die Laufzeit beträgt bei der Stadt bis zu fünfeinhalb Jahre und beim Kreis mindestens drei Jahre.
In Hildesheim wird die bereits bestehende Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) fortgeführt. Beide hätten sich in den vergangenen Jahren als leistungsstarke und zuverlässige Partner erwiesen, mit denen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich ist, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Die Entscheidung schaffe Stabilität und Planungssicherheit für alle Beteiligten, und biete zugleich die Möglichkeit, bewährte Strukturen weiterzuentwickeln und neue Impulse für einen modernen Rettungsdienst zu setzen.
Im restlichen Kreisgebiet werden ab Juli die Inhalte des im letzten Sommer beschlossenen Rettungsdienstbedarfsplans umgesetzt, und das seit Dezember testweise in Sarstedt und Schellerten eingerichtete Fahrzeugsystem kreisweit umgesetzt, so der Landkreis. Der Einsatzbereich Sarstedt und Schellerten werde zukünftig vom Malteser Hilfsdienst gGmbH aus Hannover abgedeckt, sonst bleiben die Betreiber gleich: in den Bereichen Gronau, Bockenem und Sehlem ist es weiterhin der Arbeiter-Samariter-Bund und im Bereich Alfeld das Deutsche Rote Kreuz. Die Bieter haben dabei im Vergabeverfahren umfangreiche Konzepte etwa zur Ausfallsicherheit von Personal und Sachmitteln, Mitwirkung bei Großschadenslagen und der Aus- und Fortbildung vorgelegt, betont der Kreis. Diese seien neben der Preisbewertung gleichrangig berücksichtigt worden.
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In der letzten Nacht ist in der Sedanstraße ein rund 20 Meter hoher und 1,5 Meter dicker Baum umgefallen. Wie die Stadt mitteilt, stürzte er auf insgesamt fünf geparkte Autos und beschädigte diese teils schwer. Verletzte gab es nicht. Die Berufsfeuerwehr wurde gegen 5:30 Uhr an die Einsatzstelle gerufen, um den Bereich zu sichern und eine nahe Kreuzung zu räumen - der Baum wird nun durch den Bauhof beseitigt.
Foto: Berufsfeuerwehr Hildesheim
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Nächsten Montag sollen im unteren Teil der Zingel Bauarbeiten beginnen. Wie die EVI Energieversorgung Hildesheim ankündigt, geht es konkret um den Bereich zwischen Hindenburgplatz und Margaretenweg. Dort würden bis voraussichtlich zum Monatsende Stromleitungen gelegt und modernisiert.
Dafür würden zunächst nacheinander die beiden Fahrspuren gesperrt, so dass jeweils die andere zur Verfügung steht, und schließlich der Gehweg. Die ausführende Baufirma werde sich bemühen, Straßen und Wege so weit wie möglich zugänglich zu halten.
Die EVI kündigte außerdem für danach eine weitere Baumaßnahme in der Kardinal-Bertram-Straße an: Ab voraussichtlich Mitte März würden auf Höhe der Andreasstraße zunächst Entwässerungsanschlüsse erneuert und danach Fernwärmeleitungen verlegt. Dies werde bis voraussichtlich Oktober dauern. Genauere Daten zum Ablauf sollen später bekannt gegeben werden. Diese Maßnahme war bereits sehr viel früher geplant, musste aber wegen der unerwartet langen Sperrung der Dammstraße verschoben werden.
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