Der Verkehr in der Hildesheimer Kurt-Schumacher-Straße soll weiter entschleunigt werden. Wie die Stadt mitteilt, werden ab Dienstag zwischen der Barienroder Straße und dem Steinberg Markierungen für Park- und Sperrflächen aufgebracht, sofern das Wetter dies zulasse. Die Breite der Fahrbahn werde so auf fünf Meter begrenzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Tage andauern.
Die Stadt hat in dem Bereich bereits 2019 eine Tempo 30-Zone eingerichtet, hieß es weiter, tatsächlich aber werde weiterhin oft deutlich schneller gefahren. Deshalb seien weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit erforderlich.
220605.fx
Bereits am Donnerstagmorgen ist die Lourdes-Grotto an der Kreuzbergkapelle zu Ottbergen durch ein Feuer beschädigt worden. Ein Spaziergänger entdeckte den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Es entstand Schaden am Kerzentisch, einer Gebetsbuchablage, einer steinernen Ehrentafel, einer "Maria" - Figur sowie an Teilen des Grottengesteins. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt, die Ermittlungen laufen. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich ans Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 0 50 63- 90 10 zu wenden.
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Der Armutsforscher Christoph Butterwegge sieht das 9-Euro-Ticket als „soziales Trostpflaster“ für arme Menschen. Reiche Menschen profitierten weitaus mehr vom Tankrabatt im Entlastungspaket der Bundesregierung, sagte der emeritierte Professor für Politikwissenschaft dem Evangelischen Pressedienst. Der Andrang auf das Ticket sei auch deshalb so groß, weil Arme sie dringend benötigten, um sich Besuche zu Freunden und Verwandten leisten zu können. Um ihnen auch soziale Beteiligung wie Ausflüge oder Urlaube zu ermöglichen, reiche das Ticket aber nicht aus, was an einer zunehmenden Kommerzialisierung des öffentlichen Raums liege: Früher sei etwa der Schwimmbadbesuch auch für Arme bezahlbar gewesen, heute sollte man für einen Besuch mit Kindern im Spaßbad einen 50-Euro-Schein dabei haben. Der Staat habe seine Verantwortung gegenüber Armen extrem stark zurückgefahren, so Butterwegge - und das sei inzwischen leider so normal, dass die Menschen es gar nicht mehr merkten.
Insgesamt sei das 9-Euro-Ticket ein guter und richtiger Schritt. Noch wünschenswerter sei aber ein besser ausgebauter und kostenloser Nahverkehr, der sich über eine Nahverkehrsabgabe der Unternehmen für ihre Beschäftigten und hohe Parkgebühren wie in Wien finanziere: Ein solches Kollektivsystem wäre effektiver, klimafreundlicher und sozialer. Dass Menschen mit wenig Geld zumindest viel Zeit hätten, das Ticket zu nutzen, stimmt laut Butterwegge ebenfalls nicht: Sie müssten viel Zeit investieren, um mit ihrem knappen Geld zu haushalten, und stünden außerdem unter großem Druck der Ämter. Um sie nachhaltig zu entlasten, müsse vor allem der Hartz-IV-Regelsatz deutlich erhöht werden.
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Bei einer Sondersitzung des Ortsrates Stadtmitte zur Verkehrslage an und um die Dammstraße wurden verschiedene Vorschläge diskutiert, die zu einer Entspannung führen könnten. Wie Stadtsprecher Dr. Helge Miethe mitteilt, wurde dabei die Öffnung des Kläpperhagen mit einer deutlichen Mehrheit abgelehnt. Geprüft werden soll jetzt eine temporäre Öffnung der Brücke Kleine Venedig für den Richtungsverkehr aus der Dammstraße. In dem Zuge stellte der Ortsrat auch den Antrag auf ein zeitweise uneingeschränktes Halteverbot im Bereich des Godehardsplatzes bis zur Lucienvörder Straße/ Kreuzung Mühlengraben, um dort einen einen besseren Verkehrsfluss zu ermöglichen.
Das Halteverbot soll, nach Angaben der Stadt bereits nach Pfingsten um gesetzt werden. Der Initiativantrag des Ortsrates auf eine dauerhafte Sperrung des Bereichs Dammstraße bis zum Hindenburgplatz für durchgehenden Schwerlastverkehr könne aus rechtlichen Gründen nicht umgesetzt werden.
220603.sk
Die EU-Kommission hat ein zentrales Programm Niedersachsens für die Förderperiode 2021 bis 2027 endgültig genehmigt. Kommissarin Elisa Ferreira nahm das Programm am Mittwochabend an, meldet das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten. Mit dem Multifondsprogramm, in dem das Land die EU-Fonds EFRE und ESF+ bündelt, steht Niedersachsen nun für die aktuelle Förderperiode ein Volumen von 1,059 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 81 Millionen Euro mehr als in der Periode 2014 - 2020.
Erste Anträge auf Fördermaßnahmen seien bereits bei der NBank eingegangen. Regionalministerin Birgit Honé erwarte daher zeitnah erste positive Bescheide. Einige Schwerpunkte der aktuellen Förderperiode sind: „Grüneres und CO2-armes Europa“, „Gleichstellung der Geschlechter“ und „Intelligenteres Europa“.
Neu in dieser Förderperiode ist unter anderem das regionalpolitische Instrument „Zukunftsregionen in Niedersachsen“, mit dem das Ministerium gemeinsame Projekte benachbarter Landkreise und kreisfreier Städte fördert. Hierfür sind allein bis 2027 95 Millionen Euro vorgesehen.
220603.sk
Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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104 Gebäude und Anlagen an 52 Orten in Niedersachsen und Bremen sind in diesem Jahr beim „Tag der Architektur“ am 28. Juni zu besichtigen. Dabei könnten Architektur, Innenarchitektur und...
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Für die Aufführung des Stückes „Judith und das Wunder der Schöpfung“ im kommenden Jahr werden noch Mitwirkende aus der Region gesucht, teilt die Stiftung Creative Kirche mit. Die Sängerinnen und...