Zwei ältere Damen aus Ottbergen und Sarstedt sind innerhalb der letzten Woche Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Laut Polizeibericht gab sich im ersten Fall eine Anruferin als Polizistin aus: Die Tochter der Seniorin habe einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht und müsse in Haft, wenn nicht eine fünfstellige Summe als Kaution gezahlt werde. Das Telefonat dauerte mehrere Stunden, und schließlich übergab die Dame Geld und Wertgegenstände an einen Abholer.
Der Mann war etwa 1,60 Meter groß, 40-50 Jahre alt und hatte kurze, dunkle Haare. Vermutlich ist er nicht deutscher Herkunft. Zeugen, denen der Mann oder sein Fahrzeug am Montagnachmittag in Ottbergen, insbesondere um die Wöhler Straße, Waldstraße und Klosterstraße aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Nr. 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Im Sarstedter Fall wurde am letzten Donnerstag der Enkeltrick per WhatsApp angewandt. Die angebliche Schwiegertochter rief eine Seniorin per Mobiltelefon an und sagte, sie habe ein neues Gerät und die Dame solle die alte Nummer löschen. Dann bat die junge Frau am Telefon um Geld für eine Online-Rechnung, weil sie diese noch nicht selbst bezahlen könne. Die Seniorin überwies ihr daraufhin einen vierstelligen Betrag.
Weitere Informationen zu Betrugsversuchen dieser Art gibt es bei der Polizei im Internet.
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Das Land Niedersachsen hat erneut seine Corona-Verordnung überarbeitet. Die neue Fassung soll am morgigen Mittwoch in Kraft treten, teilte heute die Staatskanzlei mit.
Die Überarbeitung bringt zwei wesentliche Änderungen: Zum Einen soll nun die so genannte "Hospitalisierung" der Leitindikator für das Erreichen von Corona-Warnstufen sein, also die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Covid-19. Die anderen Indikatoren 7-Tage-Inzidenz und Auslastung der Intensivbetten würden dann mit hinzugezogen. Warnstufen würden durch die Kommunen ausgerufen, wenn die entsprechenden Grenzwerte an fünf Tagen in Folge überschritten werden - die Hospitalisierung und die Intensivbettenauslastung werden dabei landesweit erhoben, die 7-Tage-Inzidenz dagegen allein vor Ort.
Zum Anderen ermöglicht die neue Verordnung z.B. für Veranstaltungen, Friseursalons oder die Gastronomie die Vorgabe der 2G-Regel. Dann haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt, in Gegenzug entfallen aber Vorgaben wie die Maskenpflicht oder Abstandsregeln.
Das Land hat eine Lesefassung (mit gelb markierten Änderungen) an die Medien verschickt, Sie finden diese hier.
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Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Hildesheim hat für den neuen Kreistag empfohlen, mit den Grünen zusammen eine Mehrheit zu bilden. Es habe inzwischen ein erstes Sondierungsgespräch stattgefunden, heißt es in einer Mitteilung. Es sei atmosphärisch in einem sehr guten Rahmen verlaufen, und man habe Fragen der politischen Zusammenarbeit in der Zukunft ausgelotet, so der Vorsitzende des Unterbezirks, Sven Wieduwilt. Der Blick in die Programme der beiden Parteien zur Kreistagswahl zeige viele inhaltliche Schnittmengen, und diese Gemeinsamkeiten müssten beide Parteien und Fraktionen nun nutzen.
Der SPD-Landratskandidat Bernd Lynack sagte, das Gespräch habe das notwendige Vertrauen geschaffen, dass eine Zusammenarbeit eine Grundlage habe. Sowohl auf kommunaler, als auch auf Landesebene, sei Rot-Grün immer seine Wunschkonstellation gewesen.
Lynack tritt am Sonntag in einer Stichwahl gegen die von der CDU und mittlerweile auch der von FDP unterstützte Erste Kreisrätin Evelin Wißmann an.
Bei der Kommunalwahl hatte die SPD 22 Sitze im neuen Kreistag gewonnen und die Grünen 10 - zusammen hätten sie die Hälfte der insgesamt 64 Sitze.
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In den kommenden Tagen gibt es im Kreisgebiet weitere Gelegenheiten, sich spontan gegen Corona impfen zu lassen. Wie der Landkreis mitteilt, wird dafür nur ein gültiger Ausweis und - sofern vorhanden - das Impfbuch gebraucht. Sie finden die Termine unten angehängt.
Außerdem könne man sich noch bis zum 27. September ohne Anmeldung in den Impfzentren impfen lassen. Erstimpfungen seien dabei noch mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson möglich (ab 18 Jahre). Wer die Zweitimpfung mit BioNTech oder Moderna noch nicht erhalten habe, könne diese auch ohne Termin im jeweiligen Impfzentrum erhalten, wenn dabei der Mindestabstand zwischen den beiden Impfungen einzuhalten wird, und auch COVID-19-Genesene könnten die empfohlene Einmalimpfung erhalten.
Die Impfzentren Hildesheim und Alfeld sind regulär Dienstag bis Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, die letzte Impfung ist jeweils eine halbe Stunde vor Schließung möglich.
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Die weiteren Termine:
Mittwoch, 22. September
12 - 17 Uhr: Hildesheim, Angoulêmeplatz (Zweitimpfung BioNTech oder Moderna)
Donnerstag, 23. September
14 - 18 Uhr: Bockenem, Jugendtreff, Karl-Binder-Straße 1 (Zweitimpfung BioNTech)
Freitag, 24. September
13 - 17 Uhr: Sarstedt, REWE Giebelstieg; Voss-Straße 11-13 (Zweitimpfung mit BioNTech oder Moderna)
13 - 17 Uhr: Bad Salzdetfurth, Marktplatz (Zweitimpfung BioNTech)
Samstag, 25. September
9 - 14 Uhr: Elze, Ehemaliger Kindergarten, Bahnhofstraße 12 (Zweitimpfung BioNTech)
Sonntag, 26. September
10 - 13 Uhr: Impfzentrum Alfeld, Sonderöffnung (Zweitimpfung BioNTech)
Montag, 27. September
15 - 19 Uhr: Impfzentrum Alfeld, Sonderöffnung, letzte Impfung (Zweitimpfung BioNTech)
Die Zahl der bekannten infektiösen Corona-Fälle im Gebiet des Landkreises Hildesheim sinkt weiter. Für den heutigen Dienstagmorgen wurde vom Landkreis ein Wert von 349 bekannt gegeben - 41 weniger als gestern, und über 100 weniger als noch vor einer Woche. Gegenüber dem Vortag lag die Zahl der Neuinfektionen bei nur 8, ein sehr viel niedrigerer Wert als zuletzt.
Die 7-Tage-Inzidenz wurde mit 73,0 angegeben (Landesdurchschnitt: 56,8), die Zahl der Menschen in stationärer Krankenhausbehandlung mit 20. 553 Personen waren heute morgen in häuslicher Quarantäne.
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Auch in diesem Jahr nehmen Hildesheimer Institutionen an der "Earth Hour" teil. Diese ist am Samstag um 20:30 Uhr. Dann wird u.a. die Beleuchtung des Rathauses abgeschaltet, teilt die Stadt mit....