Die neue Saison für die Hildesheim Invaders beginnt voraussichtlich Mitte August. Das gab der Verein bekannt, nachdem der American Football Verband Niedersachsen sich entsprechend geäußert hatte. Die Invaders spielen dann in der Regionalliga Nord, nachdem durch den Abgang des Hauptsponsors und dadurch vieler Spieler die erste Liga nicht mehr gehalten werden konnte und auch die zweite Liga schließlich nicht mehr in Betracht kam.
Damit beginne nun die finale Planung für die Saison, sagte der Teammanager Marcus Ritter. Bis Ende Juni müssen sich alle Vereine der Liga dazu äußern, ob sie spielen wollen oder nicht. Der neue Invaders-Headcoach Bob Madden werde in Kürze in Hildesheim eintreffen und auch die Mannschaft bereite sich akribisch vor. Zuletzt hatten sich mit Reggie Bullock und Jacob Adelman zwei Veteranen im Team zurückgemeldet. Sie sind nun vor allem als Trainer aktiv, werden aber wohl auch als Spieler auftreten.
Der Verein hat außerdem für den 20. Juni ein Tryout angesetzt: Interessierte können sich dann von 13 bis 15 Uhr auf dem Sportplatz des SV Einum unter der Leitung von Invaders Headcoach Bob Madden ausprobieren. Die Anmeldung dafür läuft über das Internet.
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Die Polizei meldet mehrere Einbrüche in zwei Gartenkolonien.
So seien in der Nacht auf Mittwoch Unbekannte in der Kolonie im Wehmeweg in Heisede in mindestens fünf Lauben eingedrungen, und in der letzten Nacht waren drei Lauben in einer Kolonie an der B 494 in Harsum das Ziel. Zumeist wurden dabei Werkzeuge und Gartengeräte gestohlen. Die Polizei Sarstedt ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 0 50 66 - 98 50 Hinweise entgegen.
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Das Thema "Dritte Fachkraft für Kitas" sorgt in Niedersachsen weiter für Diskussionen.
Kultusminister Grant Hendrik Tonne hatte am Wochenende angekündigt, dass sie für das Jahr 2023 festgeschrieben werde - gestern kam es dazu im Landtag zu einer Aktuellen Stunde. Die Landesregierung von SPD und CDU verteidigte das geplante Vorgehen: Die neuen Stellen sollen zunächst mit Auszubildenden besetzt werden. Hierfür hatte das Kultusministerium 2020 eine duale Ausbildung entwickelt, die nicht schlechter sei als die bisherige Erzieherausbildung. Sie nehme weniger Zeit in Anspruch und habe den Vorteil, dass Azubis schon während der Ausbildung in den Kitas arbeiteten, und im Unterschied zur bisherigen Ausbildung werde sie außerdem vergütet.
Die Opposition bezeichnete das Vorhaben dagegen als Mogelpackung. Die Ausbildung der Azubis werde in den Kitas zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und sei deshalb keine Entlastung für das Personal dort, und es stünden ab 2023 auch nur 2.000 Plätze zur Verfügung. Das bedeute, dass weitere Interessierte sich die Ausbildung mit einem Nebenjob oder durch zahlungskräftige Eltern finanzieren müssten.
Ähnliche Kritik kam vom Verband Bildung und Erziehung: Es sei ein "fauler Kompromiss ohne Qualitätsverbesserung für die Kitas". Die 2.000 Plätze bedeuteten nur eine Drittelstelle pro Kita. Eine richtige dritte Kraft solle es erst mit einer zweiten Stufe im Jahr 2027 geben, aber auch dann nur mit 20 Stunden, also einer halben Vollzeitstelle. Auch würden die Verfügungsstunden für Leitungsaufgaben trotz steigender Anforderungen nicht erhöht, und es fehlten u.a. auch weiter verbindliche Aussagen zur Inklusion.
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Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Bundesbildungsministerium haben die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst für ihr Engagement bei der Integration von Geflüchteten ausgezeichnet. Die HAWK erhält deshalb 10.000 Euro - wie auch die Hochschule Hannover und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die ebenfalls ausgezeichnet wurden.
Die HAWK erhält diesen ersten „Hochschul-Integrationspreis für herausragendes Engagement für die Integration Geflüchteter“ für ihr Gesamtkonzept für Studieninteressierte und Studierende mit Fluchthintergrund. Jährlich erreiche die Hochschule mit ihren Projekten „HAWK open“ und „HAWK start plus“ rund 300 Menschen mit einer Fluchtbiografie. Neben einem Beratungs- und Begleitangebot vor und während des Studiums gebe es studentische Aktivitäten zur Integration und eine studienbegleitende Orientierung auf dem Arbeitsmarkt.
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Ein 53 Jahre alter Mitarbeiter eines Hildesheimer Kaufhauses ist am Dienstagabend bei einem Diebstahl ertappt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft melden, besteht der Verdacht, dass er seit geraumer Zeit immer wieder Waren entwendet hat. Dass Dinge verschwinden, war schon oft bemerkt worden.
Am Dienstag wurde der Mann nun nach Feierabend mit zwei Tüten voller Diebesgut im dreistelligen Wert beim Verlassen des Kaufhauses beobachtet. Mitarbeiter verständigten die Polizei, etwas später wurde seine Wohnung durchsucht. Dort wurden viele gestohlene Gegenstände gefunden, darunter etwa Bekleidung, Taschen, Kosmetik oder Schmuck.
Der durch die Diebstähle entstandene Schaden dürfte laut Polizeischätzung mehrere tausend Euro betragen. Die Ermittlungen dauern an.
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