Die Bürgerinitiative "Keine Altlasten im Leinetal" aus Alfeld hat vor dem Petitionsausschuss des Landtages ihre Kritik an den Plänen für das ehemalige Desdemona-Gelände in Godenau vorgestellt. Dabei sei es gelungen, den Abgeordneten die Bedenken in ruhiger und sachlicher Form näherzubringen, so ein Sprecher. Es gebe aber noch viele ungeklärte Fragen und es werde noch einige Zeit dauern, diese zu klären.
Auf dem Gelände war ab 1903 zunächst ein Bergwerk eingerichtet worden und später eine Fabrik. Im zweiten Weltkrieg stellten Zwangsarbeiter dort Munition her, und im Jahr 1947 zerstörte eine Explosion den Bergwerksschacht. Danach wurde das Gelände von verschiedenen Betrieben genutzt und liegt jetzt brach.
Nun plant die Firma Bettels, dort so genanntes "Z2-Material" (im wesentlichen Bauschutt und mineralische Abfälle) abzulegen und mit einer Folie abzudecken. Die Bürgerinitiative will dies verhindern - sie befürchtet dadurch weitere Kontaminierungen, zumal schon der Boden des Geländes stark belastet sei.
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Die Kirchen in Niedersachsen wollen zu Ostern trotz der derzeitigen Lage Gottesdienste vor Ort anbieten. Der katholische Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer wird in dieser Sache einen Brief an die Gemeinden schicken, hieß es vom Bistum. Er sei der Meinung, dass die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen nach Möglichkeit präsent gefeiert und zusätzlich digital übertragen werden sollten. Eine Absage bei erhöhten Inzidenzwerten vor Ort sei dabei natürlich nicht ausgeschlossen. In jedem Fall sei darauf zu achten, die geltenden Hygienevorschriften einzuhalten, so Wilmer. Die Gottesdienste sollten zudem nicht länger als eine Stunde dauern.
Der evangelische Bischof und Ratsvorsitzende der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Thomas Adomeit aus Oldenburg, sagte, es gebe detaillierte Hygienekonzepte, die strikt eingehalten würden. An Karfreitag und Ostern stehe für die Kirchen der Glaube an Gott im Zentrum, der das Leben stark mache. Dies könne Hoffnung und Vertrauen gerade in der aktuellen Situation geben und Mut machen, solidarisch zu handeln, um die Pandemie gemeinsam zu überwinden. Die Kirchen wollten mit Gottesdiensten und Seelsorge einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, so Adomeit.
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Der bisherige Hildesheimer Polizeichef Uwe Ippensen ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Dazu fand gestern Nachmittag eine kleine Feier in der Inspektion Hildesheim statt, bei der Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten für die vielen Jahre des Einsatzes dankte.
Ippensen trat 1978 seinen Dienst bei der Landespolizei Niedersachsen an, studierte später für den ehemals höheren Polizeidienst und übernahm 1992 zunächst die Leitung des Personaldezernats der Polizeidirektion Hannover. Nach weiteren Stationen in Braunschweig und Göttingen wurde er im Juli 2006 schließlich Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim mit ihren rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Ippensen sagte, diese Leitungsposition sei einer der schönsten und reizvollsten Aufgaben in der Polizei Niedersachsen - und er sei sehr stolz darauf, diese Funktion 15 Jahre lang ausgeübt zu haben. Sein Nachfolger wird Polizeidirektor Michael Weiner, der zuletzt die Polizeiinspektion Northeim leitete. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt feierlich in sein neues Amt eingeführt.
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Kulturschaffende aus Hildesheim nehmen am Freitag am virtuellen Kulturwettbewerb "Fahrwasser der Freundschaft" teil, der vom Kulturpalast der Hildesheimer Partnerstadt Gelendzhik in Russland veranstaltet wird. Wie die Stadt mitteilt, beginnt die Veranstaltung in englischer Sprache um 12 Uhr und wird bei YouTube übertragen.
Für Hildesheim treten der Liedermacher Matti Müller, der Jugendclub des TfN, Ars Saltandi und der Bänkelsänger und Drehorgelspieler Helmut Beelte an. In der Jury, die anschließend Preise vergeben wird, sitzt u.a. der TfN-Intendant Oliver Graf.
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Die Bundesregierung hat den Plan eines härteren Lockdowns über die Ostertage zurückgenommen. Die "Osterruhe" sei mit bester Absicht entworfen worden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. In der Kürze der Zeit hätten aber zu viele Fragen - von der Lohnfortzahlung bis zur Lage in Geschäften und Betrieben - nicht so gelöst werden können, wie es nötig gewesen wäre. Dies sei ihr Fehler, so Merkel, und sie bitte um Verzeihung, dass der Vorgang zusätzliche Verunsicherung ausgelöst habe.
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Die Kreisstraße 407 zwischen Brunkensen und Brünighausen ist ab heute bis voraussichtlich dem 10. April gesperrt. Wie die Stadt Alfeld mitteilt, finden dort in dieser Zeit Baumaßnahmen für die neue...