In dieser Woche ist die neue, bundesweite Zählung des Straßenverkehrs gestartet. Sie findet alle fünf Jahre statt, teilt die Autobahn GmbH des Bundes mit, die für die Autobahnen und Fernstraßen in Deutschland verantwortlich ist. Ursprünglich sei die Zählung für letztes Jahr geplant gewesen, wurde aber auf dieses Jahr verlegt.
Der Verkehr werde an 40.000 Standorten gemessen, wobei sich ein Drittel dieser Standorte an Autobahnen oder Bundesstraßen befinden. Es würden größtenteils Kameras eingesetzt, aber auch z.B. Induktionsschleifen. Dabei würden keinerlei personenbezogenen Informationen gesammelt. Die Daten gingen gesammelt an die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und würden nach Erfassung und Auswertung umgehend gelöscht. Die Zählung ist laut der Autobahn GmbH eine wichtige Grundlage für die Verkehrsplanung in ganz Deutschland.
fx
In Hildesheim ist der Immobilienkauf offenbar günstiger als das Mieten. Das zeigt eine Auswertung von Angeboten des Internetportals immowelt.de, für die Mietkosten mit den Tilgungsraten beim Kauf für 75 Städte verglichen wurden. Dabei wurden die monatlichen Raten auf Grundlage der Angebotspreise für eine familientaugliche Wohnung zwischen 80 und 120 Quadratmetern berechnet. Bei der Tilgungsrate wurde eine 100-Prozent-Finanzierung mit einer Laufzeit von 15 Jahren mit einem Zinssatz von 1,6 Prozent und einer anfänglichen Tilgungsrate von 2,0 Prozent angenommen.
Laut der Erhebung ist das Mieten in 51 der 75 Städte günstiger - in Hildesheim jedoch nicht. Hier wurde eine monatliche Differenz von 140 Euro zugunsten des Immobilienkaufs errechnet. Andere Städte mit einer ähnlichen Differenz sind etwa Kaiserslautern und Bochum. Das Mieten ist dagegen insbesondere in den Großstädten München, Hamburg und Frankfurt deutlich günstiger, aber auch z.B. in Freiburg, Münster oder Augsburg.
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Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht derzeit keinen Anlass, bundesweit die Corona-Schutzmaßnahmen zu verschärfen. Er sagte heute im ZDF-Morgenmagazin, dass er aktuell keinen exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen sehe, wie es befürchtet worden war. In Niedersachsen sinke derzeit die Inzidenz, und die Lage in den Krankenhäusern sei entspannt. Die aktuellen Zahlen seien zwar wegen der Osterfeiertage nur eingeschränkt aussagekräftig, jetzt sei aber schon wieder der Donnerstag in der Woche nach Ostern - und ein Anstieg der Zahlen sei noch nicht zu erkennen.
Bund und Länder werden am Montag wieder über die Corona-Schutzmaßnahmen beraten. Der CDU-Bundesvorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hatte vor einigen Tagen einen verschärften "Brückenlockdown" für ganz Deutschland angeregt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) signalisierten in den vergangenen Tagen, dass sie bundesweit einheitlich einen konsequenten kurzfristigen Lockdown befürworten.
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Niedersachens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) rechnet damit, dass sich ab Ende Mai schrittweise alle Menschen in Niedersachsen gegen Covid-19 impfen lassen können. Sie sagte gestern, dass man sich von der derzeitigen Priorisierung im wesentlichen Sinne verabschieden könne, wenn das Tempo so weitergehe. Mit Beginn des Sommers seien hoffentlich ausreichend Impfdosen verfügbar und alle Menschen aus den Priorisierungsgruppen geimpft.
In Niedersachsen gebe es derzeit kein ungenutzten Impfstoffe. Vor einer Aufhebung der Impfreihenfolge wolle Niedersachsen ab Anfang Mai zunächst noch über 60-jährige Menschen bevorzugt impfen, sagte Behrens. Seit heute wird auch in mehr als 9.000 Arztpraxen geimpft, allerdings bisher nur mit 20 bis 50 Impfdosen pro Woche. Dies sei ein bescheidener, aber wichtiger Anfang, so die Ministerin.
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Der Göttinger Strömungsforscher Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz hat sich dafür ausgesprochen zum Schutz vor Corona in Klassenzimmern nach außen blasende Ventilatoren in die Fenster einzubauen. Die Ventilatoren seien sowohl zum Stoßlüften als auch zum Dauerlüften geeignet, sagte der Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation dem Evangelischen Pressedienst. Diese Maßnahme ermögliche zusammen mit der Halbierung der Klassengröße durch das Wechselmodell und dem konsequenten Tragen von Masken im Unterricht einen weitestgehend infektionssicheren Präsenzunterricht. Bodenschatz erforscht seit rund 30 Jahren die Ausbreitung kleinster Teilchen in turbulenten Luftströmen.
Ein 30 bis 40 Zentimeter großer Ventilator im Fenster sorge für einen automatischen Luftaustausch mit einem fünf- bis 15-fachen Luftwechsel pro Stunde. Aerosole würden aus dem Klassenraum befördert und zugleich frische Luft von außen über gekippte Fenster oder im Fenster eingebaute Luftfilter angesaugt. Zudem würde die Raumluft angenehm gekühlt, und der Unterricht müsste nicht durch manuelles Lüften unterbrochen werden. Diese Ventilatoren seien sehr leise und könnten durchgehend laufen, auch bei Sturm oder Regen.
Wenn es wärmer werde, sei es zudem kaum mehr effektiv, alle 20 Minuten fünf Minuten lang per Hand zu lüften, so wie es zurzeit an den Schulen praktiziert werde, so Bodenschatz. Herrschten drinnen und draußen ähnliche Temperaturen, lasse die thermische Austauschkraft erheblich nach. Die Kosten für einen Fensterventilator lägen bei etwa 500 bis 1.000 Euro, was deutlich günstiger sei als ein Luftreinigungsgerät.
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