Das Projekt „Revitalisierung der Fagus-Gropius-Ausstellung im UNESCO-Welterbe Fagus-Werk“ bekommt finanzielle Unterstützung durch Fördergelder des Bundes. Wie der Hildesheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal mitteilt, wurden jetzt 400.000 Euro zugesagt.
Karl-Heinz Duwe sagte als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins der Freunde des Fagus-Werks, man freue sich sehr über die Zusage aus Berlin. Das Projekt, das mit namhaften Zuschüssen vieler regionaler Institutionen gefördert wird, könne jetzt zügig angegangen werden. Der Fokus liege auf einer zeitgemäßen Entwicklung von Konzepten zur Wissensvermittlung, insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie Familien. Das Fagus-Werk solle für sie ein attraktives Ausflugsziel und ein außerschulischer Lernort sein. Die Fagus-Gropius-Ausstellung soll so u.a. durch Erlebnis- und Aktivstationen ergänzt und aktuelle Angebote überarbeitet werden.
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Die Organisatoren der "Hildesheimer Wallungen" suchen nach künstlerischen Beiträgen für dieses Jahr. Kulturschaffende könnten sich ab sofort über die Internetseite www.hildesheimer-wallungen.de bewerben, heißt es in einer Mitteilung. Ebenfalls gesucht würden Gruppen, die Spielorte mitgestalten sowie Gastronomiestände. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar.
Das Festival findet dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie an den ersten drei Wochenenden im Juli und mit begrenzten Kartenkontingenten statt. Die Wallanlagen sollen sich dann in eine atmosphärische und abwechslungsreiche Kulturlandschaft verwandeln. Festivalleiter Stefan Könneke sagte, man freue sich über Bewerbungen aus den verschiedensten Bereichen, ob etwa Musik, Performance, Workshop oder auch Lichtkunst. Geplant sei eine lebendige Mischung aus Bühnenprogramm, beleuchteter Landschaft und überraschenden Begegnungen am Wegesrand.
Eintrittskarten sind für jeweils ein Wochenende gültig und zum Preis von 15 Euro (oder ermäßigt 10 bzw. für Kinder von 6-12 Jahren für 5 Euro) online auf der Internetseite der Wallungen oder in der Tourist-Information sowie bei Ameis Buchecke erhältlich, zuzüglich einer Vorverkaufsgebühr.
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Der niedersächsische Landesschülerrat fordert in der Diskussion um die mögliche Auflockerung des Einheitsabiturs mehr "Mut zu neuen Wegen". Wie der Vorstandsvorsitzende Florian Reetz sagte, müsse in diesem Jahr eine zeitnahe und verlässliche Planung für die Abschlussarbeiten das oberste Ziel sein.
Dazu gehöre unabdingbar, dass die Landesregierung mindestens einen Monat vor Beginn dieser Prüfungen Lerngruppen erlaubt und eine Prüfungsvorbereitung ermögliche, die den Abschlussjahrgängen vergangener Jahre auch ermöglicht wurde. Sei dies nicht möglich, sollte man sich von den normalen Abschlüssen abwenden. Dazu gehöre auch, eine Absage der Abschlussprüfungen in Erwägung zu ziehen. Ein derartiger Sonderweg könne durch die Kultusministerkonferenz legitimiert werden und damit bundes- und europaweite Anerkennung sicherstellen.
Viele Bildungspolitiker hätten leider eine reflexhafte Ablehnungshaltung, wenn es um Alternativen zu den klassischen Prüfungen gehe, so die stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrats, Marike Leder. Diese Angst sei unbegründet. Niemand sei weniger gebildet, nur weil man keine Prüfungen geschrieben habe. Die Abschlüsse dieses Jahres würden auch in Zukunft anerkannt werden, wenn die Politik dies entscheide. Zudem hätte eine Absage der Abschlussprüfungen auch weitere Vorteile, da Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte die Zeit zum Lernen und Lehren statt für Prüfungsvorbereitung, -durchführung und Nachbereitung nutzen könnten.
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Vor dem morgigen Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ein generelles Ausgehverbot zum Abend abgelehnt. In ganz Niedersachsen liege die Inzidenz jetzt knapp unter 100 Fällen pro 100.000 Menschen binnen einer Woche, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Solch eine Maßnahme sei lediglich in Städten und Landkreisen mit einer Inzidenz von mehr als 200 sinnvoll und werde von den Menschen auch akzeptiert.
Zum Thema Arbeit von zuhause sagte Weil, eine Pflicht zum Homeoffice seitens des Bundes halte er für sinnvoll. Arbeitgeber müssten dann darlegen, warum welche Bereiche definitiv nicht ins Homeoffice gehen können. Gleichzeitig sollten die Betriebe durch flexiblere Anfangszeiten den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Stoßzeiten entlasten. Wichtig sei aber dabei, dass auch bei einem weiteren Rückgang der Fahrgastzahlen die Zahl der eingesetzten Busse oder Bahnen nicht reduziert, sondern eher noch weiter ausgeweitet werde, so Weil weiter - das würde zu mehr Abstand und dadurch auch mehr Sicherheit führen.
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Das neue IntercityHotel am Hildesheimer Hauptbahnhof ist heute eröffnet worden. Wie die Betreiber von "Deutsche Hospitality" mitteilen, sei Hildesheim mit seiner Lage im Herzen Deutschlands ein idealer Ort für die Marke, die an wichtigen Wirtschafts- und Tourismusstandorten präsent sei. Man lege mit der Eröffnung schon heute die Grundlage für einen wiedererstarkenden Geschäfts- und Freizeitmarkt in der zweiten Jahreshälfte. Das "Hotel der gehobenen Mittelklasse" verfüge über 150 Gästezimmer sowie BistroLounge, Bar, Restaurant und drei kombinierbare Konferenzräume.
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