Im Rahmen eines Klimaschutzprojekts ist in der Grundschule Alter Markt ein neues Heizungssystem eingebaut worden. Über die so genannte „Einzelraumregelung“ könne der Energieverbrauch der Schule um voraussichtlich 20 bis 30 Prozent reduziert werden, heißt es in einer Mitteilung. Dies würde bis zu 6,6 Tonnen weniger CO2-Ausstoß im Jahr bedeuten, und dazu eine Kosteneinsparung von bis zu 10.000 Euro.
Die Arbeiten für den Einbau hätten in den Osterferien 2020 begonnen und seien bis Oktober abgeschlossen gewesen - seitdem sei das System in Betrieb. Es werde vom Hausmeister per PC überwacht und gesteuert und sorge so dafür, dass die Wärme nur dorthin gehe, wo sie gebraucht werde. Dafür wurden in der Schule über 330 Fensterkontakte, 46 Einzelraumregler und 127 Ventile verbaut.
Bei positiven Ergebnissen solle solche Heizungssysteme auch in anderen Schulen installiert werden. Die Kosten für dieses Pilotprojekt betrugen knapp 100.000 Euro und wurden etwa zur Hälfte von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)
mit gefördert.
fx
Die Hildesheimer Stadtbibliothek ist ab heute wieder geöffnet. Wie die Stadt mitteilt, gilt beim Besuch die Verpflichtung zur Verwendung eines Bücherkorbes sowie zum Tragen einer OP- oder einer FFP2-Maske für alle Besucher ab 6 Jahren. Für Gäste, die aus gesundheitlichen Gründen vom Tragen einer Maske befreit sind und die Räumlichkeiten deshalb nicht betreten können, biete die Stadtbibliothek weiterhin den Medienbestellservice „Glückspaket“ an. Noch nicht abgeholte Bestellungen könnten am angegebenen Wunschtag innerhalb der regulären Öffnungszeit am Servicetresen entgegengenommen werden.
Neu ist laut Stadt außerdem die Regel, dass Kundinnen und Kunden beim Betreten der Bibliothek ihre Kontaktdaten hinterlassen müssen, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Auch könnten bis auf Weiteres Tageszeitungen und auch die Internetarbeitsplätze noch nicht zur Nutzung freigegeben werden, und die Anzahl der Plätze im Lesesaal sei begrenzt. Das Archiv der Bibliothek sei derzeit nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung nutzbar.
fx
Die fünf Landkreise im und am Harz fordern zu Ostern Öffnungen für ihre touristischen Angebote. Der Tourismus befinde sich bereits im fünften Monat im harten Lockdown und damit so lange wie keine andere Branche, heißt es in einer am Donnerstag vom Harzer Tourismusverband verbreiteten Erklärung. Unterzeichner sind die Kreise Göttingen, Goslar, Harz, Mansfeld-Südharz und Nordhausen.
Aufgrund der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse hätten bisher nur wenige Bereiche wie etwa die Außengastronomie oder Museen eine Chance auf eine baldige Öffnung, hieß es weiter. Regelungen für den Übernachtungssektor seien erst für den 22. März in Aussicht gestellt, Aussagen zu Freizeiteinrichtungen wie Seilbahnen gebe es nicht.
Die Menschen sehnten sich nach Auszeiten, Naturerlebnissen und Ablenkung. Es dürfe nicht sein, dass diese Bedürfnisse in ausländischen Reisegebieten befriedigt würden, weil dort bereits Öffnungen erfolgt seien. Der Harz biete ausreichende Möglichkeiten, den Tourismus mit verlässlichem Infektionsschutz wieder aufzunehmen - etwa mit zahlreichen autarken Unterkünften oder Campingplätzen mit weiträumige Flächen, und auch der Einfluss der Hotellerie auf das Infektionsgeschehen werde vom Robert-Koch-Institut als "niedrig" eingestuft. Die Tourismusbranche habe bereits 2020 ihre Flexibilität im Hinblick auf die Umsetzung von Hygiene- und Abstandsregelungen bewiesen, heißt es in der Erklärung, nun könnten gut durchdachte Teststrategien die Öffnung weiter flankieren und die Sicherheit erhöhen.
fx
Die von der Bundesregierung angekündigten kostenlosen Corona-Schnelltests sind bisher in den meisten Kommunen in Niedersachsen noch nicht flächendeckend verfügbar. Das gelte auch für den Landkreis Hildesheim, teilt dieser mit und verweist dabei auf die Ankündigung der Landesregierung, alles ihr Mögliche dafür zu tun, dass solche Tests schnell angeboten werden können. Sobald dies auch im Kreis Hildesheim der Fall sei, werde man darüber infomieren.
Immer mehr Supermärkte, Drogerien und Apotheken haben indes Corona-Schnelltests im Angebot. Diese müssen jedoch selbst bezahlt werden und sind derzeit in der Regel nach kürzester Zeit ausverkauft.
fx
Das Hildesheimer Dommuseum ist ab heute wieder geöffnet - allerdings bis auf Weiteres nur mit einer vorigen Terminvergabe. Wie das Haus mitteilt, kann ein solches mit Datum versehenes Ticket im Internet auf der Seite www.dommuseum-hildesheim.de gebucht werden. Alternativ sei die Anmeldung auch telefonisch möglich, täglich von 10 bis 18 Uhr unter der Nummer 0 51 21 - 307 780 - dabei könne auch ein Besuch um Museumsshop mit gebucht werden. Diese Anmeldungen seien auch für Besucher*Innen verpflichtend, die Anspruch auf freien Eintritt haben.
Jeweils Dienstags bis Sonntags sei von 11 bis 17 Uhr neben der Dauerausstellung auch die neue Sonderausstellung „Leere und Form. Die Sammlungen des Dommuseums und der Dr. Christiane Hackerodt Kunst- und Kulturstiftung“ zu sehen. Das Museum und das Domfoyer könnten jeweils nur mit medizinischer Maske besucht werden. Vor Ort gälten die allgemeinen Regeln zu Abstand, Hygiene und Kontakt-Nachverfolgung.
fx
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