Die Stadt Hildesheim rechnet für die Zukunft mit einem „erheblichen Verlust an Bäumen im Uferbereich“ durch den sogenannten Biberverbiss. Diesen stellte man mehr und mehr an Bäumen in der Nähe von Fließgewässern fest, heißt es in einer Mitteilung.
Dies werfe Fragen sowohl der Verkehrssicherheit als auch des Baumschutzes und des Hochwasserschutzes auf. Bäume, die durch Biber stark beschädigt werden und so als Risiko für den Verkehr auf Straßen und Wegen gelten, müssten früh erkannt und gegebenenfalls entfernt oder gesichert werden.
Derzeit werde durch Experten geprüft, wie man am besten mit Biberverbiss umgehen kann, und das im Einklang mit allen gelten Anforderungen inklusive des Naturschutzes: Angefressene Bäume an geeigneten Stellen ohne viel Verkehr müssten belassen werden, da Biber als streng geschützte Art auf sie angewiesen sind. Die Stadt ruft daher in solchen Uferbereichen zu erhöhter Vorsicht auf.
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Die in Ruthe gelegene Forschungsanlage GEO600 zur Erkennung von Gravitationswellen aus dem Weltall wird zum Jahresende geschlossen und danach abgebaut. Das teilt das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik mit. Der Grund für das Ende des Projekts ist demnach die Emeritierung des Max-Planck-Direktors Karsten Danzmann am kommenden Dienstag – damit ende die Finanzierung.
Das GEO600 besteht im Kern aus zwei mehrere hundert Meter langen, rechtwinklig angelegten Vakuumröhren, in die ein Laserstrahl geworfen und durch einen Spiegel zurückgeworfen wird. Wird der Weg des Strahls durch eine Schwerkraftwelle verändert, wird dies registriert und ausgewertet.
Danzmann sagte, GEO600 habe als Leuchtturm der deutsch-britischen Forschung die internationale Zusammenarbeit gefördert, Generationen von Wissenschaftler*innen geprägt und wichtige technologische Durchbrüche gemacht. Hier entwickelte und getestete Technologien kämen heute in allen großen Gravitationswellen-Detektoren der Welt zum Einsatz.
Im Sommer soll es noch einen Tag der Offenen Tür geben – der Termin wird noch auf www.geo600.org bekanntgegeben.
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Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen richtet in diesem Jahr erneut ihren Nachhaltigkeitswettbewerb „Helden der Zukunft“ aus. Als Fördersumme stehen in diesem Jahr insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung, teilt die Bank mit, und einzelne Projekte könnten mit bis zu 1.000 Euro gefördert werden.
Bewerben können sich Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Schulen, Hochschulen und gemeinnützige Institutionen im Geschäftsgebiet der Volksbank mit Projekten, die zu einer umweltfreundlichen, sozial gerechten und starken Zukunft beitragen. Die Bewerbung erfolgt online mit einem kurzen Video von maximal einer Minute im Querformat unter www.vb-eg.de/helden-der-zukunft. Einsendeschluss ist der 17. Mai.
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Papst Leo XIV. hat den Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer zum künftigen Bischof von Münster ernannt. Dies wurde heute um 12 Uhr mittags in Rom und Münster bekannt gegeben, teilt das Bistum mit. Wilmer ist seit 2018 Bischof von Hildesheim und werde dies bis zu seiner Einführung in Münster bleiben. Münster ist mit 1,6 Millionen Katholiken das mitgliederstärkste deutsche Bistum.
Generalvikar Martin Wilk und Weihbischof Dr. Martin Marahrens sagten, dass mit der Berufung nach Münster absehbar sei, dass für das Bistum Hildesheim in den kommenden Monaten eine prägende Wegstrecke zu Ende gehen wird. Bischof Heiner habe das Bistum in herausfordernden Zeiten mit Klarheit, geistlicher Orientierung und großer Verantwortung begleitet, und dafür sei man ihm von Herzen dankbar. Wilmer habe wichtige Impulse gegeben und vieles angestoßen. Besonders seine unkomplizierte Nähe zu den Menschen, gerade auch zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sei sehr wertvoll gewesen.
Das Bistum bleibe trotz der Veränderung handlungsfähig und orientiert - über das weitere Verfahren werde man demnächst informieren.
Für die Malteser in der Diözese Hildesheim sagte deren ehrenamtlicher Leiter Max Freiherr von Boeselager, das Charisma von Heiner Wilmer, seine große geistige und intellektuelle Weite und Weltläufigkeit seien offenbar auch andernorts aufgefallen. Die Malteser hätten Wilmer gerne in Hildesheim behalten, aber "die Besten müsse man gehen lassen".
Ergänzt 13:30 Uhr: Reaktion Malteser
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Für die Städte Alfeld, Hildesheim und Sarstedt sind am übernächsten Wochenende fast 40 Osterfeuer angemeldet. Die meisten finden am Samstag, dem 4. April statt, einige aber auch am Ostersonntag. Eine Ausnahme bildet das Feuer auf dem Aktivspielplatz an der Von-Thünen-Straße im Hildesheimer Stadtfeld, das wie in den Vorjahren deutlich früher angesetzt ist: Es beginnt bereits am morgigen Freitag um 18 Uhr.
Sie finden eine Auflistung für die drei Städte sowie die Samtgemeinde Leinebergland hier auf tonkuhle.de.
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Das Sommerferienprogramm der Stadt Alfeld wird diesen Freitag um 17 Uhr ins Internet gestellt. Auf www.ferienpass-alfeld.de sind dann über 180 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zu finden, teilt die Stadt mit....
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