Ein mittlerweile verstorbener Geistlicher des Bistums Hildesheim hat sich an fünf ihm anvertrauten Kindern des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht. Das geht aus einem Untersuchungsbericht hervor, den der Vorsitzende Richter am Landgericht a.D., Wolfgang Rosenbusch, im Auftrag des Bistums Hildesheim erstellt hat. Dieser Bericht wurde nun veröffentlicht. Ihm zufolge hatte Georg M. eine pädosexuelle Veranlagung. Der Priester habe von 1980 bis 2009 an mehreren Orten „ein Setting entwickelt, das ihm den Zugang zu Kindern ermöglichte, die nicht in vollem Umfang unter dem Schutz der Gemeindenähe sicher aufgehoben waren“.
Bischof Dr. Josef Homeyer und der damalige Personalchef, Domkapitular Werner Holst, hätten M. im Jahr 1992 aus einer Pfarrgemeinde in Salzgitter-Bad nach Cuxhaven versetzt, obwohl sie durch das Jugendamt Salzgitter über Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch den Geistlichen in Kenntnis gesetzt worden waren. Im diesem Fall wäre es die absolute Pflicht des Bischofs und des Bistums gewesen, sich um die Betroffenen zu sorgen und die Begehung weiterer Straftaten zu verhindern, sagte Generalvikar Martin Wilk. Er sei Rosenbusch außerordentlich dankbar für seine akribische Arbeit. Die Ergebnisse des Berichts seien verstörend und machten ihn sehr betroffen. Das Bistum wolle allen Betroffenen seine Hilfe und Unterstützung anbieten. Deshalb ermutige er die Betroffenen, die unabhängigen Ansprechpersonen im Bistum zu kontaktieren, so Wilk weiter.
Die Kontaktdaten dieser vier Fachleute gebe es unter dem Link www.bistum-hildesheim.de/missbrauch. Der Beraterstab in Fragen sexualisierter Gewalt sei telefonisch unter 0 51 21 - 17 48 266 und per E-Mail an
Gemeindereferentin Martina Forster (erreichbar am 17.06.2021 von 15 bis 18 Uhr),
Diakon Martin Wolf (erreichbar am 17.06.2021 und 18.06.2021, jeweils von 15 bis 18 Uhr),
Diplom-Psychologin Annette Karr-Schnieders (erreichbar am 18.06.2021 von 15 bis 18 Uhr).
fx
Für Hildesheim sind zwei weitere Fälle bekannt geworden, bei denen sich Betrüger am Telefon als Polizisten ausgegeben haben. In einer Mitteilung heißt es, zunächst habe eine 80-Jährige am Dienstagabend einen Anruf erhalten: Eine Angestellte ihrer Bank werde des Diebstahls verdächtigt und man wolle nun das Geld der älteren Dame "sichern". Der angebliche Beamte meldete sich - wie angekündigt - am Mittwochmorgen noch mal, die Frau war jedoch inzwischen misstrauisch und informierte die echte Polizei.
Der zweite Fall ereignete sich am Vormittag: Hier hatte ein Betrüger mit der gleichen Geschichte eine 84-Jährige bereits dazu gebracht, zur Bank zu gehen um dort eine größere Summe Geld von ihrem Konto abzuheben. In der Bank jedoch sprachen Angestellte sie an und klärten sie auf, so dass der Betrug scheiterte.
fx
Die Universitäten Hildesheim und Osnabrück sowie die Technische Hochschule Lübeck richten gemeinsam einen "Onlinecampus Pflege" ein. Über drei Jahre können sich in diesem Verbundprojekt Pflegende über das Internet weiterbilden. Dabei sollen auch die Chancen und Grenzen digitaler Technologien in der Pflege auslotet werden.
Die Pflegeexpertin Anne Meißner von der Uni Hildesheim betonte, dass die rasanten Fortschritte der Digitalisierung die berufliche Pflege vor neue Herausforderungen stellen. Dennoch sei die digitale Teilhabe von beruflich Pflegenden stark eingeschränkt. Auf der neuen Plattform, die morgen beim bundesweiten "Digitaltag 2021" erstmals präsentiert wird, können sich Pflegende etwa mit Gesundheits-Apps, virtueller Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen. Die digitale Weiterbildung biete den Vorteil, dass Pflegende, die oft im Schichtsystem arbeiten, arbeitsplatznah und zeitlich ungebunden teilnehmen können.
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Die Polizei Sarstedt hat im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitswoche gestern schwerpunktmäßig den gewerblichen Güterkraftverkehr kontrolliert. Dabei wurden laut Mitteilung viele Sprinter angehalten. Das Ergebnis sei insgesamt sehr erfreulich, weil die meisten Fahrzeuge keinen Anlass zu Beanstandungen gaben. Es gab demnach lediglich wenige Defizite bei der Ladungsicherung, ein Fahrer hatte eine Atemalkoholkonzentration von 0,67 Promille und ein weiterer Fahrer wurde gestoppt, der zuvor bei diversen
Betrugsdelikten aufgefallen ist. Dieser wurde zur Inspektion nach Hildesheim gebracht und dort an die Kriminalpolizei übergeben.
fx
Die HAWK-Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Gesundheit sind an einem Projekt beteiligt, dass den Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz und "Big Data" in der Landwirtschaft untersucht. Wie die Hochschule mitteilt, geht es dabei darum, etwa die Aussaat, Bewässerung, Düngung und Unkrautkontrolle vollautomatischen Pflanzrobotern zu überlassen. Diese könnten die Pflanzen kontinuierlich überwachen, selbstständig Pflanzenkrankheiten erkennen und diese frühzeitig und umweltschonend mit Hilfe von Plasmatechnik bekämpfen. Grundlage des Systems ist ein Open Source-Pflanzroboter der Firma FarmBot, der bereits teilautomatisiert sähen, bewässern und Unkraut mechanisch kontrollieren kann. Durch die Ausstattung mit neuen Sensoren und einem eingebauten Computer soll er in Zukunft auch die Pflanzenentwicklung erfassen.
An dem Projekt ist auch das Institut für Zuckerrübenforschung an der Universität Göttingen und das Unternehmen piccoplant Mikrovermehrung beteiligt, es wird durch die Europäische Innovationspartnerschaft EIP gefördert. HAWK-Professor Dr. Thomas Linkugel sagte, gerade diese Kooperation mache den besonderen Wert des Forschungsvorhabens aus. Man verspreche sich einen wertvollen Beitrag zu einer alternativen Landwirtschaft, die mit weniger Pestiziden auskommt.
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