Die Polizei hat aus Dingelbe zwei gescheiterte Einbruchsversuche gemeldet. So habe es gestern gegen 19:15 Uhr an einem Haus am Königsberger Ring geklingelt. Da der Hausbewohner keinen Besuch erwartete, antwortete er nicht. Kurz danach hörte er Geräusche - als er mit einer Taschenlampe in den Garten leuchtete, überraschte er damit drei Personen, die daraufhin die Flucht ergriffen.
Zwei Stunden zuvor hatte es in direkter Nähe einen ähnlichen Vorfall gegeben: Die unbekannten Täter gelangten über ein Gartentor oder über ein Nachbargrundstück auf das Grundstück eines Einfamilienhauses. Dort verschoben sie eine Mülltonne und durchtrennten ein Kabel eines Wandstrahlers, flüchteten aber dann - möglicherweise wurden sie entdeckt.
Wer gestern in Dingelbe verdächtige Personen und Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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Der Landkreis hat auf die neuen, seit gestern geltenden Regeln für das Maskentragen in der Öffentlichkeit hingewiesen. Demnach müssen ab sofort textile Mund-Nasen-Bedeckungen nicht nur in den bisher festgelegten Orten wie u.a. Behörden, Einkaufszentren, Märkten oder Bahnhöfen getragen werden, sondern auch in den vor diesen Räumen gelegenen Eingangsbereichen sowie auf den zugehörigen Parkplätzen.
Unter freiem Himmel müsse eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn sich dort Personen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten - etwa Fußgängerzonen. Auch in Arbeits- oder Betriebsstätten sei das Tragen einer textilen Mund-Nasen-Bedeckung ab sofort Pflicht. Ausnahmen sind nur möglich, wenn eine Person ihren Arbeitsplatz eingenommen hat und 1,5 m Abstand zu jeder anderen Person eingehalten kann oder wenn bei handwerklich oder körperlich anstrengender Tätigkeiten das Maske-Tragen nicht möglich ist. Im Schulbereich sei die Maskenpflicht im Unterricht für Kinder in Grundschulen neu, solange die Inzidenz einen Wert von 200 oder mehr beträgt.
Unabhängig von einer Pflicht rate Dr. Katharina Hüppe, Leiterin des Hildesheimer Gesundheitsamtes, auch weiterhin dazu, überall dort, wie sich viele Menschen aufhalten oder ein Abstand von 1,5 m zu anderen nicht eingehalten werden kann, freiwillig eine Alltagsmaske zu tragen. Dies könnten auch kleinere Kinder tun, die man spielerisch und ohne Druck an das Nutzen einer Mund-Nasen-Bedeckung heranführen könne.
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Die Deutsche Bahn beginnt mit den Planungen für den Ausbau der Strecke Hannover-Bielefeld. Man habe jetzt den Auftrag dafür aus dem Verkehrsministerium erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Ausbau soll für deutlich kürzere Reisezeiten sorgen: So reduziere sich etwa die Fahrzeit von Bonn nach Berlin um bis zu 39 Minuten auf vier Stunden. Von Hannover nach Bielefeld soll es 31 statt 48 Minuten dauern.
Um die Bürgerinnen und Bürger in der Region bereits von Beginn an in die Planung einzubeziehen, starte die DB nun einen umfassenden und transparenten Planungsdialog. Das Projekt ist Teil des Masterplans Schienenverkehr der Bundesregierung, der die Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Schienenpersonenverkehr und mehr Schienengüterverkehr zum Ziel hat. Die Strecke gehört zum europäischen Schienen-Korridor „Nordsee-Baltikum“ zwischen Berlin und Brüssel sowie nach Amsterdam.
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Der Hildesheimer Tragschrauber-Hersteller AutoGyro hat einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt. Das gab Chief Executive Officer Gerald Speich gestern vor einer Versammlung der Belegschaft bekannt. Dies sei definitiv jedoch keine Bankrotterklärung, sondern ein wohlüberlegter Schritt und Teil einer umfassenden Restrukturierungsstrategie.
AutoGyro habe sich in den letzten Jahren stark gewandelt, und Teile des Unternehmens waren in den letzten Monaten aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Schlüsselmärkte Asien und Nordamerika hätten den Spielraum des Unternehmens wesentlich verkleinert. Um handlungsfähig zu bleiben, sei der vorläufige Insolvenzantrag die logische Konsequenz und das probate Mittel für die nächsten strategischen Schritte.
Die Aussichten seien vielversprechend: Im Sommer 2019 habe AutoGyro für zwei seiner Modelle als weltweit einziger Tragschrauberhersteller die US-amerikanische FAA-Zulassung erhalten. Dies eröffne neue Absatzmärkte besonders im kommerziellen Einsatz und werde global Vorreiterwellen für die Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit von Tragschraubern schlagen. Darüber hinaus sei die Produktion am Standort Hildesheim mit seinen 78 Mitarbeitenden bereits bis Ende Januar ausgelastet.
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Heute vormittag ist in Teilen der Nordstadt für etwa 15 Minuten der Strom ausgefallen. Wie die EVI auf Anfrage mitteilt, war bei Tiefbauarbeiten ein Kabel zu einem Umspannwerk beschädigt worden. Der Schaden wurde umgehend behoben.
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