Die Stadt Hildesheim hat ihr neu erstelltes Parkraumkonzept vorgestellt. Damit soll ein "Systemwechsel" vollzogen werden, sagte dazu Stadtplanerin Sandra Brouër. Kern des Konzepts ist, dass auf einem klar umrissenen Bereich der Kernstadt umfassend Bewohner- und Mischparken eingeführt werden soll. Bewohnerparken gibt es bisher nur in einigen Straßen, Mischparken bisher gar nicht.
In Folge wäre damit jeder Parkplatz in dem Bereich bewirtschaftet, und das zu vergleichbaren Konditionen - bisher finde das Parken hier in 72 verschiedenen Arten und Weisen statt, so Brouër, etwa mit oder ohne Parkscheibe, mit oder ohne Automaten, und mit verschiedenen Tarifen und Parkzeiten. Das Konzept habe das Ziel, das Parken für die Bewohner der Innenstadt zu erleichtern, und den Parkverkehr von außen mehr in die bisher wenig genutzten Parkhäuser zu lenken und so auch den Parksuchverkehr in den Stadtvierteln zu reduzieren. Wer einen Bewohnerparkausweis für sein Quartier habe, könne das Auto dann - anders als heute - auch in den Straßen mit Mischparken abstellen.
Das Konzept wird nun von der Politik beraten und soll im Dezember beschlossen werden. Die Stadt spricht sich dafür aus, die Umsetzung im nächsten und übernächsten Jahr mit dem Quartier Stadtmitte zu beginnen. Im Laufe der Umsetzung sollen dann die Parkgebühren so vereinheitlicht werden, dass das Parken im Parkhaus billiger ist als das an der Straße. Im Innenstadtbereich sind dabei 90 Cent pro 20 Minuten vorgesehen, und in den umgebenden Bereichen 50 Cent. Für die Zukunft strebe man aber auch die Einführung des minutengenauen Handyparkens an.

Das Konzept ist auf der Internetseite der Stadt zu finden (rechts oben unter "Anlagen").
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Am morgigen Freitag wird in der Hildesheimer Oststadt die Straße Krähenberg im Abschnitt zwischen Katharinenstraße und Pieperstraße voll gesperrt. Wie die Stadt mitteilt, wird auf Höhe eines Grundstücks an der Kreuzung Katharinenstraße eine Hubbühne aufgestellt. Die Sperrung dauere voraussichtlich von 7 bis 17 Uhr.
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Im maroden Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel sind ungewöhnlich starke Bewegungen im Gestein registriert worden. Das teilt die Betreiberin, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), mit. Bis Ende Juni dieses Jahres seien an der Südflanke des Bergwerks Bewegungen von 1 bis 1,5 Millimeter wöchentlich registriert worden, und dann seien die Messwerte plötzlich auf 3 bis 5 Millimeter angestiegen. Seit Beginn der Messungen im Jahr 1981 habe man so etwas noch nie beobachtet. Inzwischen hätten sich die Werte zwar wieder normalisiert, sagte der Bereichsleiter Asse beim BGE, Jens Köhler, aber man könne eine Wiederholung nicht ausschließen und beobachte die Lage deshalb sehr genau.
Die Beobachtungen gelten als Indiz für die Instabilität der Asse, in der zwischen 1967 und 1978 rund 126.000 Fässer mit Atommüll und chemischen Abfällen eingelagert wurden. Weil die Grube einzustürzen und voll Wasser zu laufen droht, sollen diese Abfälle nach Möglichkeit an die Oberfläche geholt werden.
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Das Antifaschistische Kollektiv Hildesheim hat für diesen Samstag zu einem Spaziergang in Gedenken an die Reichspogromnacht des Jahres 1938 aufgerufen. Man werde ab 18 Uhr vom Angoulêmeplatz aus über die Fußgängerzone, Pelizaeusplatz, Friesenstraße, Hindenburgplatz und Neustädter Markt zum Mahnmal der Synagoge am Lappenberg gehen und so an die Schicksale der jüdischen Bevölkerung Hildesheims erinnern und den Opfern gedenken, heißt es in der Ankündigung.
Dabei werde der Zug an den Stolpersteinen entlang der Route innehalten und diese reinigen. Zugleich solle es auch darum gehen, was das damals Geschehene für heute bedeute, so das Kollektiv weiter. Der Antisemitismus der Nazizeit sei nicht aufgearbeitet und bis heute gebe es Kontinuitäten. Man sehe diesen Spaziergang als eine Ergänzung zur Gedenkveranstaltung der Stadt, die am Freitag ab 15 Uhr am Synagogen-Mahnmal am Lappenberg stattfindet.
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Die Autobahn-Anschlussstelle Drispenstedt ist in Fahrtrichtung Hannover gestern Abend gesperrt worden. Wie die Autobahn GmbH des Bundes gestern mitteilte, gilt dies "bis auf weiteres" und steht im Zusammenhang mit der grundhaften Erneuerung der A7. Auf der Richtungsfahrbahn Hannover würden demnächst die mobilen Schutzeinrichtungen abgebaut, und voraussichtlich übernächste Woche Montag würden Fräsarbeiten zum Abtragen der alten Beton-Fahrbahn beginnen.
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