Angesichts des Umgangs von leitenden Personen der Kirche mit dem Thema Missbrauch denken mehr und mehr in den Gemeinden engagierte Katholiken über einen Einsatz für Reformen oder einen Austritt nach. Das sagte Winfried Quecke vom Diözesanrat der Katholiken im Bistum Hildesheim in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. Er fürchte, dass immer mehr Katholiken zu ihrer Kirche innerlich auf Abstand gehen. Auch hauptamtliche Mitarbeiter seien zunehmend demoralisiert: Viele hätten den Eindruck, dass sie die Fehler der Kirchenleitungen ausbaden müssten. Im persönlichen Gespräch erfahre er viel von Frustration und Verletzungen, sowohl auf Gemeindeebene als auch auf Bistumsebene, so Quecke.
Es sei Teil einer „Verdrängung auf amtlicher Seite“, wenn leitende Geistliche Kirchenaustritte in erster Linie mit einer Krise der persönlichen Gottesbeziehung erklärten. Zudem werde eine zentrale Erkenntnis praktisch aller Missbrauchs-Untersuchungen in katholischen Bistümern geleugnet, „nämlich, dass es nicht nur um Fehlverhalten Einzelner geht, sondern um Ursachen im System der katholischen Kirche“. Es sei ein fatales Signal an die Basis, wenn der Vatikan angebotene Bischofsrücktritte, etwa von Kardinal Woelki oder von Kardinal Marx, nicht annehme. Doch auch über die Fehler von Laien müsse gesprochen werden, etwa, wenn sie das Schweigen über Missbrauchs-Vorfälle befördern.
Quecke lebt in Laatzen und vertritt seit mehr als zehn Jahren die Katholiken des Bistums Hildesheim im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, sowie seit zwei Jahren bei der Vollversammlung des „Synodalen Weges“, der sich für Reformen in der Katholische Kirche einsetzt.
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Die Polizei Hildesheim sucht Zeugen eines Raubs im Hildesheimer Hauptbahnhof von gestern Nachmittag. Gegen 16 Uhr sollen drei Jugendliche einen 15-Jährigen zunächst am Treppenaufgang und dann an Gleis 2 bedrängt und ihm Schläge angedroht haben. Dann durchsuchten sie ihn und einer der Täter nahm sein Mobiltelefon an sich, woraufhin sich das Trio in Richtung Nordstadt entfernte.
Täter Eins soll 15 bis 16 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein, mit südländischem Äußeren und lockigem, schwarzem kurz geschnittenen Haar. Er trug eine schwarze Jacke mit heller Aufschrift "Moncler" vorne, einen schwarzen Kapuzenpullover und blaue Jeans.
Täter Zwei ist bis 17 Jahre alt und ebenfalls etwa 1,80 Meter groß, mit blasser Gesichtsfarbe, kurzen, dunklen Haaren und auffällig herausstechenden Augen. Er trug eine weiße Jacke der Marke "Champion" und eine Jeanshose.
Über Tater Drei ist nur bekannt, dass er dunkel gekleidet war, mit einer Mütze, Schal und Handschuhen.
Wer den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten, sich sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. Besonders gesucht wird auch ein Mitarbeiter der Bahn, der die Täter und den Geschädigten ansprach, als sie sich im Bahnhofsgebäude am Treppenaufgang befanden.
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Einbrecher sind in Hildesheim gestern in eine Wohnung in der Stresemannstraße sowie in einen an der Steuerwalder Straße abgestellten Porsche eingedrungen.
Der Wohnungseinbruch ereignete sich laut Polizei zwischen 17:30 und 22:30 Uhr. Der oder die Täter kletterten auf einen Balkon und hebelten dort die Tür auf. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Behältnisse und verließen die Wohnung danach wiederum über den Balkon. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest.
Der Einbruch in den schwarzen Porsche Cayenne geschah gestern zwischen dem Mittag und Mitternacht. Er war auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Steuerwalder Straße abgestellt. Hier wurden die Front-Scheinwerfer und aus dem Inneren der Bordcomputer ausgebaut.
In beiden Fällen bittet die Polizei unter der Nummer 0 51 21 - 939 115 um Hinweise möglicher Zeugen.
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Die Verlängerung der "Winterruhe" in Niedersachsen bis mindestens Ende Februar hat in der Hildesheimer Kulturfabrik Löseke weitere Absagen und Verlegungen zur Folge. Wie das Haus mitteilt, wird die ü50-Party "Gamma Ray" vom 18. Februar auf den 12. März verlegt. "Hilde tanzt!" am 19. sowie "Forever Young" und "Fuego" am 26. Februar entfallen.
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Hildesheim ist eine der Städte und Gemeinden in Deutschland, die Mitte Juni nächsten Jahres Athlet*innen für die Special Olympics empfangen. Das haben die Organisatoren des Begleitprogramms heute bekannt gegeben. Insgesamt wurden 216 so genannte "Host Towns" ausgewählt, 22 davon liegen in Niedersachsen.
Sie werden vom 12. bis zum 15. Juni 2023 internationale Delegationen empfangen, damit die Athlet*innen und ihre Angehörigen das Land und seine Menschen kennenlernen können. Die eigentlichen Special Olympics World Games beginnen dann am 17. Juni in Berlin.
Für die Gastgeber-Städte soll der Besuch der Athlet*innen auch ein Impuls für mehr Integration und Inklusion sein. Für Hildesheim hatte Sozialdezernent Malte Spitzer bereits im letzten Oktober gesagt, dass die Special Olympics Teil eines größeren Prozesses seien, mit dem Hildesheim eine inklusive Sportstadt werden soll. In Zukunft solle dafür ein Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Sport und Soziales mit und für Menschen mit Behinderung aufgebaut werden, um gemeinsam an Strukturen für einen inklusiven Sport zu arbeiten. Hildesheim Marketing werde die Stadt Hildesheim dabei unterstützen, während der Special Olympics World Games im Juni 2023 ein attraktives und nachhaltiges Programm mit Sport- und Begegnungsmöglichkeiten zwischen Hildesheimerinnen und Hildesheimern und der Gastdelegation auf die Beine zu stellen.
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Ergänzt 12:45 Uhr: Reaktion der Stadt im letzten Absatz
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