Der Botschafter des Staates Israel in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, hat zunehmende anti-israelische und antisemitische Tendenzen in Niedersachsen beklagt.
Dabei bezog er sich auch auf den Skandal an der Hildesheimer Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst. Die Affäre, bei der jahrelang ein Seminar mit israelkritischen und auch antisemitischen Tönen veranstaltet wurde, sei kein Einzelfall, betonte der 59-Jährige am Donnerstag gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Er übte auch Kritik an der an der Universität Göttingen geplanten Wanderausstellung zu Flucht und Vertreibung der Palästinenser. Sie basiere schlicht auf falscher Geschichtsschreibung, so der Botschafter.
Israel werde als Vorwand genutzt, um gegen Juden zu sein, zieht der Diplomat sein Fazit.
bjl
Am Sonntag spielen die Eintracht Handballer im Heimspiel gegen die SG LVB Leipzig. Nach der letzten Niederlage gegen die zweite Mannschaft des HSC 2000 Coburg will sich die Eintracht „deutlich steigern“, so Kapitän Robin John. Während Eintracht an der Tabellenspitze steht, befinden sich die Leipziger momentan auf dem dreizehnten Tabellenplatz. Dies sei aber kein Indiz für schlechte Spielqualität, heißt es von Seiten des Vereins.
Das Spiel beginnt am Sonntag um 17 Uhr in der Sparkassenarena in Hildesheim.
pa
Eine Fläche am Albert-Schweitzer-Ring bleibt auch künftig als Quartiersplatz erhalten und wird nicht komplett bebaut.
Der Stadtentwicklungsausschuss hat nun einer aktualisierten Planung der Hildesheimer Stadtverwaltung zugestimmt und kam so einer Initiative aus dem Stadtteil entgegen. Der Ausschuss-Vorsitzende Detlef Hansen sprach von einer guten Entscheidung, auch wenn sie beiden Seiten weh tue: Die Stadt verzichte auf ein Baugrundstück und damit auf eine Einnahmequelle, und die Anwohnerschaft bekomme einen Neubau an einer Stelle, die bisher für die Freizeit genutzt werde.
Die Freifläche ist insgesamt 1.300 Quadratmeter groß – davon bleibt nun etwa die Hälfte unbebaut als Grünfläche erhalten.
fx
Die Gemeinwesenarbeit in der Hildesheimer Nordstadt wird weitere 5 Jahre fortgesetzt.
Wie die Stadt mitteilt, sei es gelungen die Finanzierung für das Projekt „Nordstadt.Mehr.Wert“ auch weiterhin zu sichern. Der Rat habe das Finanzierungskonzept für den neuen Projektzeitraum vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2021 zustimmend zur Kenntnis genommen und für fünf Jahre einen jährlichen städtischen Anteil von 25.000 Euro zugesichert, heißt es in einer Mitteilung. Damit stehe der Projektarbeit ein jährlicher Etat von insgesamt 95.000 Euro zur Verfügung. Das Projekt wird somit auch jährlich mit 25.000 Euro aus Städtebaufördermitteln und 20.000 Euro aus Fördermitteln des Landes gefördert. Weiterhin stellen die Gemeinnützige Baugesellschaft und der Beamten-Wohnungs-Verein jährlich 10.000 Euro und die Sparkasse jährlich 5.000 Euro zur Verfügung.
Ein wichtiges Thema in den kommenden Jahren sei die Umsetzung des Programms „Soziale Stadt“, bei dem bauliche Verbesserungen im Quartier unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden sollen, heißt es von Seiten der Stadt. Weitere Schwerpunkte liegen in der Reduzierung des jugendlichen Problemverhaltens und in der Gründung eines Stadtteilvereins.
bjl
Der Arbeitskreis „Hildesheim will Fahrrad fahren“ plant für die kommenden Monate neue Aktionen.
In einer Mitteilung heißt es, dass man deshalb am kommenden Montag, dem 5. Dezember, eine weitere öffentliche Sitzung abhalten werde. Dabei soll auch der aktuelle Verkehrsstand in der Stadt und die Radverkehrspolitik im Besonderen besprochen werden. Ziel sei ein Radverkehrsanteil von 40 Prozent, was eine Steigerung um das Doppelte bedeuten würde.
Das Treffen beginnt am Montag um 18 Uhr am Volkshochschul-Standort in der Kreuzstraße.
fx
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