In Niedersachsen gibt es mindestens 37 Gebiete, in denen Wölfe leben. Das ergab das "Wolfsmonitoring" der Landesjägerschaft für das dritte Quartal 2020. Bekannt seien damit 35 Rudel und zwei Wolfspaare. Die Gesamtzahl der Tiere wird auf etwa 300 geschätzt. Für weitere Gebiete gebe es Hinweise auf Wölfe, aber noch keine konkrete Sichtung.
Die Zahl der Übergriffe auf Weidetiere im dritten Quartal gibt die Landesjägerschaft mit 106 an. In 65 dieser Fälle konnten Wölfe als Verursacher bestätigt werden. Insgesamt 195 Schafe, Rinder, Ziegen oder Pferde wurden bei den Angriffen getötet oder so schwer verletzt, dass sie hinterher getötet werden mussten. Wölfe sind auch eines der Themen der derzeit laufenden Umweltministerkonferenz.
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Der Landkreis Hildesheim hat GeflügelhalterInnen dazu aufgerufen, ihre Maßnahmen zum Schutz der Tiere ("Biosicherheitsmaßnahmen") zu überprüfen, ggfs. zu verbessern und strikt einzuhalten. Hintergrund ist die Ausbreitung des Geflügelpest-Virus "HPAI H5" - in Schleswig-Holstein habe es bereits mehrere festgestellte Ausbrüche gegeben, und in Niedersachsen wurde eine Untergattung des Virus in zwei Enten im Landkreis Cuxhaven und bei einer Nonnengans im Landkreis Wesermarsch diagnostiziert.
Die Krankheit sei hoch ansteckend und betreffe Hühner, Puten, Wassergeflügel, Wasservögel, Greifvögel und aasfressende Vögel wie etwa Krähen. Der derzeitige Vogelzug begünstige eine weitere Verbreitung. Deshalb sei es wichtig, alle Geflügelbestände, auch kleine Haltungen, vor einer Infektion zu schützen. Jeder Geflügelhalter müsse sich seiner Verantwortung und seiner gesetzlichen Verpflichtungen bewusst sein. Die größte Gefahr gehe von einem direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Wildvögeln aus. Daher sei Geflügel so zu halten, dass
Kontakte - auch indirekte - mit Wildvögeln unterbunden werden.
Der Landkreis Hildesheim plane derzeit noch keine Stallpflicht. Dies könne sich aber ändern, wenn die Situation sich verschärfe - die HalterInnen sollten sich deshalb jetzt schon auf diese Möglichkeit vorbereiten.
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Am Montag beginnen in der Hildesheimer Oststadt neue Bauarbeiten. Wie die Stadt mitteilt, geht es dieses Mal um die Luisenstraße und die südliche Steingrube. Gebaut wird insgesamt bis ins Frühjahr 2022, beteiligt sind neben der Stadt die EVI, die Stadtentwässerung und die Telekom.
Für die erste Bauphase wird ab Montag die Luisenstraße zwischen der Roonstraße und der Steingrube voll gesperrt, wobei Fußgänger die Baustelle passieren können. In den benachbarten Einbahnstraßen Victoria- und Augustastraße wird dann die Fahrtrichtung umgekehrt, der kurze Abschnitt der Augustastraße zur Luisenstraße wird zur Sackgasse. Die Stadt empfiehlt Ortskundigen, den Bereich zu umfahren.
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Ab Montag tragen die Beschäftigten in den Zollämtern des Hauptzollamts Braunschweig einheitliche Dienstkleidung. Dies betrifft die Ämter in Braunschweig, Goslar, Göttingen, Helmstedt, Hildesheim und Wolfsburg, und sei ein mehrheitlicher Wunsch der Belegschaft gewesen, sagte Pressesprecher Andreas Löhde.
Einheitliches Auftreten stärke die Identifikation miteinander und mit dem Zoll als Teil der Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland. Als vor langer Zeit die Dienstkleidung an den Zollämtern abgeschafft wurde, sollte dies unter anderem ein Zeichen der Bürgernähe sein. Dies sei aber in den letzten Jahren zunehmend missverstanden worden, sodass sich viele Kolleginnen und Kollegen wieder klarere Verhältnisse zu ihrem Gegenüber gewünscht hätten. Löhde ergänzte, er stehe nun morgens kürzer vor dem Kleiderschrank und sei danach trotzdem meist besser gekleidet als vorher.
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Eine arbeits- und verkehrsrechtliche Kontrolle von 32 LKW und 2 Traktoren in der Zufahrt zur Zuckerfabrik Nordstemmen hat am Mittwochmorgen nur wenige Mängel aufgezeigt. Das meldet die Polizei Sarstedt, die die Kontrolle gemeinsam mit dem Zoll durchführte. Die meisten Zugmaschinen seien in einem guten bis sehr guten Zustand gewesen, so ein Sachverständiger.
Es wurden sechs Ordnungswidrigkeiten festgestellt, und in einem Fall wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil ein Fahrer seine technischen Aufzeichnungen gefälscht hatte.
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