Die Fraktionen von SPD und Grünen im Hildesheimer Stadtrat begrüßen eine neue Initiative zur Umbenennung des Hindenburgplatzes. Die Vorsitzenden Bernd Lynack und Ulrich Räbiger sagten dazu, dass die Entscheidung darüber allerdings beim Ortsrat liege und nicht beim Stadtrat.
Burkhard Hohls von der SPD hatte das Thema in der letzten Sitzung des Ortsrats Stadtmitte angestoßen und dabei auch auf die Nähe des Platzes zum Lappenberg hingewiesen, wo bis 1938 die Hildesheimer Synagoge stand. Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte im Jahr 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Im gleichen Jahr wurde dann der Paradeplatz zum Paul-von-Hindenburg-Platz umbenannt worden. Seit 1950 heißt er nur noch "Hindenburgplatz".
Dr. Michael Schütz vom Stadtarchiv sprach sich gegen eine Umbenennung aus, will aber auf die Probleme mit dem Namen aufmerksam machen - und ein entsprechendes Konzept dafür entwickeln.
fx
Die Stadt Hildesheim läßt in den nächsten Tagen den Cheruskerring sowie die Steinberg- und Robert-Bosch-Straße sanieren. Laut Mitteilung beginnen die Arbeiten am Cheruskerring am morgigen Mittwoch. Bis Freitag wird der Ring in Richtung Steuerwalder Straße zur Einbahnstraße. Deshalb kommt es auch zu Änderungen bei der Buslinie 17, die morgens die gleiche Strecke fährt wie am Nachmittag.
An der Steinbergstraße/Robert-Bosch-Straße beginnen die Arbeiten am Freitag. Sie wird dann für acht Tage ab der Königstraße bis zum Hafersiek voll gesperrt. Die Stadt richtet großräumige, entsprechend ausgeschilderte Umleitungsstrecken ein.
Der SVHI kann voraussichtlich vom 9. bis 12. November die Haltestellen Goldene Perle und Neuhof nicht anfahren, die Haltestellen „Waldquelle“ werden um etwa 100 Meter verlegt. Zu einem späteren Zeitpunkt kann es auch zu weiteren Umleitungen kommen - genauere Informationen gibt es im Internet unter www.svhi-hildesheim.de. Mit Verkehrsbehinderungen ist während der gesamten Bauzeit zu rechnen, Ortskundige sollten die Bereiche umfahren.
fx
Experten bewerten die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen als positiv.
Der Wolf sei Bestandteil der heimischen Fauna und damit eine Bereicherung für die Natur, sagt der Artenschutzreferent im niedersächsischen Landeswolfsbüro, Konstantin Knorr, gegenüber der "Neuen Presse". Die Rückkehr des Tieres zeige, dass Deutschland trotz seiner Kulturlandschaft Lebensraum für wildlebende Tiere biete.
Seit dem Jahr 2000 leben in Deutschland wieder Wölfe in freier Wildbahn. Derzeit seien es 46 Rudel, 15 Paare und vier sesshafte Einzeltiere, heißt es. Eine festgelegte Obergrenze für Wölfe gibt es nicht, erklärt Knorr. Eine Regulierung erfolge aber biologisch.
bjl
Nach dem Brand auf einem Firmengelände in Emmerke am Wochenende vermutet die Polizei vorsätzliche Brandstiftung als Ursache. Das bestätigte eine Sprecherin gegenüber Tonkuhle. Laut dem Ermittler vor Ort bestehe zwar auch die Möglichkeit, dass das Feuer durch eine chemische Reaktion ausgelöst wurde, dies sei aber unwahrscheinlich. Die Polizei sucht auch weiter mögliche Zeugen des Feuers, bisher hätten sich noch keine gemeldet.
In der Nacht auf Samstag war auf dem Firmengelände an der Emmerker Gutenbergstraße ein Auto ausgebrannt. Dadurch brannte auch ein Altpapiercontainer nieder, und ein Anhänger sowie eine nahe Gebäudewand wurden beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von fast 10.000 Euro. Die Ermittlungen der Polizei Hildesheim (Tel. 05121 / 9390) gehen weiter.
fx
In Hildesheim wird die Museumskarte neu aufgelegt. Mit dieser können unter anderem die neusten Ausstellungen im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, im Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus und im Dommuseum einmalig zu einem vergünstigten Preis besucht werden. Die Museumskarte kann im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim und bei den teilnehmenden Museen für 15 Euro erworben werden und ist bis Ende 2017 gültig.
Das Projekt basiert auf einer Kooperation der Museen mit dem NIL, der Stadt Hildesheim und Hildesheim Marketing. Die Museumskarte wird damit bereits zum zweiten Mal aufgelegt.
bjl
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