Die Polizei warnt vor einem offenbar neuen Trick von Betrügern. Dieser tauchte vor kurzem in Verden zum ersten Mal auf, heißt es in einer Mitteilung, und erweitert eine bekannte Masche. Eine 86 Jahre alte Frau erhielt einen Anruf von einem angeblichen Polizisten: Eine Bande plane einen Einbruch, und sie sollte besser ihre Wertgegenstände bei ihm zur Verwahrung abgeben. Die Dame war skeptisch und forderte daraufhin, doch einen Polizeiwagen vorbeizuschicken.
Daraufhin wurde der echten Polizei eine Schlägerei in direkter Nähe ihrer Adresse gemeldet, so dass mehrere Streifenwagen tatsächlich in ihre Straße geschickt wurden. Die Seniorin blieb aber trotz der vorbeifahrenden Autos skeptisch und rief die Dienststelle an - so kam der Betrugsversuch ans Licht und auch die offenbare Verbindung zur der angeblichen Schlägerei.
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Der Bischof von Hildesheim Heiner Wilmer hat zu Änderungen in der katholischen Kirche aufgerufen. Er sagte gestern Abend in einem Gottesdienst zum Auftakt der Weltsynode, es brauche ein neues Denken und echte Partizipation. Die Kirche brauche einen neuen Blick auf die Sexualität, ein neues Nachdenken über das Dienstamt des Priesters und auch einen neuen Blick auf die geschlechtergerechte Teilhabe aller in der Kirche. Der Papst wolle „die Kirche auf den Kopf“ stellen, die Machtverteilung müsse sich ändern, das „Oben und Unten in der gewohnten klerikalen Manier“ müsse ein Ende finden, so Wilmer.
Den so genannten "Synodalen Weg", mit dem die katholische Kirche solche Fragen bearbeiten will, bezeichnete er als ein „spirituelles Abenteuer, eine Entsicherung“. Jede Pfarrgemeinde und jede katholische Einrichtung müsse sich auf den Weg machen und kritisch hinterfragen, ob man wirklich auf dem radikalen Weg der Begegnung, des Zuhörens und des Unterscheidens sei.
Als Synode werden kirchliche Gremien bezeichnet. Die von Papst Franziskus in diesem Monat ausgerufene Weltsynode soll als weltweiter Aufbruch zu Veränderungen verstanden werden. Er sagte zum Auftakt im Vatikan, der Satz 'Wir haben es immer so gemacht und deshalb ändert man besser nichts' sei Gift im Leben der Kirche: Wer sich in diesem Horizont bewege, gerate, auch ohne es zu bemerken, in den Irrtum, die Zeit nicht ernst zu nehmen, in der man lebe.
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In der 1. Volleyball-Bundesliga haben die Helios Grizzlys Giesen ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten, die United Volleys aus Frankfurt, in 1:3 Sätzen verloren. Die Grizzlys gewannen den dritten von vier Sätzen (20:25, 20:25, 25:21, 22:25) und bleiben mit fünf Punkten vorerst auf Platz 5 der Tabelle. Am nächsten Sonntag spielt das Team auswärts gegen die SWD powervolleys aus Düren.
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Fußball-Regionalligist VfV Borussia 06 Hildesheim hat sein Wochenend-Auswärtsspiel beim SSV Jeddeloh heute mit 1:3 verloren. Besonders in der ersten Halbzeit spielte der VfV schwach, was zu zwei Toren in der 7. und 17. Minute führte. In der 57. Minute verlängerte Jeddeloh zum 3:0, und Hildesheims Yannik Schulze gelang in der 68. Minute der Ehrentreffer.
Nächster Gegner wird am kommenden Wochenende im Friedrich-Ebert-Stadion der SV Atlas Delmenhorst.
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Am Rande dreier angemeldeter Demonstrationen ist es heute in Hildesheim zu einigen Konfrontationen zwischen rechts- und linksgerichteten Teilnehmern gekommen. Zum Mittag hatten sich zunächst am Bahnhof und am PvH eine kleinere Zahl rechter Demonstranten versammelt - am Bahnhof waren es etwa 20 Personen. In beiden Fällen war eine größere Anzahl spontaner Gegendemonstranten u.a. mit Antifa-Fahnen vor Ort, die Polizei schirmte mit einem Großaufgebot die Gruppen voneinander ab. Dennoch kamen sich einzelne Teilnehmende beider Seiten immer wieder nahe, so dass die Polizei dazwischenging. Ihrer Meldung nach wurde zudem ein Pressevertreter von rechten Demonstranten bedrängt und beleidigt. In dieser Sache läuft nun ein Verfahren. Eine offizielle, angemeldete Gegendemo gab es darüberhinaus auf der Nordseite des Bahnhofs unter dem Titel "Hildesheim bleibt bunt", hier nahmen bis zu 250 Personen zeitgleich teil. Beide Demos zogen in die Stadt und waren jeweils gegen 13:40 Uhr beendet.
Um 14 Uhr startete dann eine weitere Demo von etwa 30 ImpfgegnerInnen. Dieser Zug wurde ebenfalls von der Polizei begleitet, weil inzwischen wieder eine wiederum größere Gruppe von Gegendemonstranten aufgelaufen war. Nach einer Stunde war die Demo beendet. Am Bahnhof musste die Polizei wiederum Teilnehmende der beendeten rechten Demo und ihrer Gegendemonstranten voneinander trennen. Dabei wurde u.a. ein Mann nach einer Beleidigung zu Boden gebracht, meldet die Polizei. Es seien heute insgesamt 97 Polizeikräfte der Bereitschaftspolizei Niedersachsen und der Polizeiinspektion Hildesheim eingesetzt gewesen. Die Beamten hätten in 90 Fällen einfache körperliche Gewalt zur Verhinderung beziehungsweise zur Verfolgung von Straftaten eingesetzt, sowie neun Strafverfahren eingeleitet.
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Das mittlerweile 18. Jahrbuch der Hildesheimer Feuerwehr ist neu erschienen. Wie die Stadt mitteilt, enthält es neben Daten über die Arbeit sowohl der Berufsfeuerwehr als auch der Freiwilligen...
Auch in diesem Jahr nehmen Hildesheimer Institutionen an der "Earth Hour" teil. Diese ist am Samstag um 20:30 Uhr. Dann wird u.a. die Beleuchtung des Rathauses abgeschaltet, teilt die Stadt mit....