Ab sofort können Termine bei den Führerscheinstellen in Hildesheim und Alfeld auch online vereinbart werden. Wie der Landkreis mitteilt, steht dafür nun auf dessen Seite www.landkreishildesheim.de ein Link zur Verfügung. Dies sei eine große Verbesserung, den bislang hätten Termine nur telefonisch oder per E-Mail reserviert werden können. Der Kreis bittet darum, von nun an vor allem diese Online-Terminvergabe zu nutzen - und im Falle einer Verhinderung den Termin auch wieder abzusagen, damit das Zeitfenster für andere Interessierte freigegeben werden kann.
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Die Autobahn 7 ist heute Mittag in Fahrtrichtung Kassel gesperrt worden. Wie die Polizei meldet, war es zuvor zwischen dem Rastplatz An der Alpe und der Anschlussstelle Drispenstedt unmittelbar hintereinander zu zwei Verkehrsunfällen mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war zunächst ein Skoda-Fahrer aus ungeklärter Ursache auf die rechte Fahrbahn gekommen und dort das hintere linke Ende eines Lkw-Anhängers geprallt. Der Lkw-Fahrer brachte sein Gespann anschließend auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Der Skoda dagegen wurde auf die linke der drei Fahrspuren geschleudert, eine Mitfahrerin und ein Kleinkind wurden dabei leicht verletzt.
In Folge verlangsamte sich der Verkehr und es kam zum zweiten Unfall, als ein junger Audi-Fahrer offenbar die Situation nicht rechtzeitig erkannte und mit einem anderen LKW kollidierte. Der 20-Jährige wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt, der LKW-Fahrer dagegen erlitt einen Schock.
Die Fahrbahn in Richtung Süd war danach erst voll gesperrt, später wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Nordfahrbahn wurde ebenfalls kurz für die Landung des Rettungshubschraubers gesperrt.
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Aufmerksame Bankmitarbeiter haben gestern einen Betrugsversuch mit dem "Enkeltrick" verhindert. Wie die Polizei meldet, bekam eine 83-Jährige zunächst einen Anruf von ihrem angeblichen Großneffen: Er habe einen Unfall gehabt und brauche eine fünfstellige Summe für die Reparatur. Er übergab den Hörer dann an einen angeblichen Mitarbeiter der Autowerkstatt. Dieser sagte der Seniorin, die Sache werde billiger wenn ihr "Großneffe" bar bezahle.
Sie ließ sich überzeugen und ging zur Bank, um das Geld abzuheben. Die Bankmitarbeiter wurden wegen des hohen Betrags jedoch stutzig und sprachen mit der Frau über den Anruf. Nachdem sie erkannte, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte, erstattete sie umgehend Anzeige bei der Polizei.
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Das Hildesheimer Theaterhaus blickt nach einem schwierigen Jahr 2020 mit vorsichtigem Optimismus nach vorne. Man starte mit neuen Strukturen und einer verbesserten finanziellen Situation ins Jahr 2021, heißt es in einer Mitteilung. Man wolle das Haus nun stabilisieren und als Spielstätte sichern.
Nach dem Weggang der bisherigen Geschäftsführerin und dem anschließenden Brandbrief an die hiesige Politik soll nun die Geschäftsführung erneut ausgeschrieben werden. Bis dahin übernimmt das Vorstandsmitglied Joachim von Burchard das Amt. Der Vorstand selbst wurde neu gewählt und umfasst nun fünf Personen.
Auch die Rückmeldungen zu angemeldeten Projekten seien frühzeitig gekommen und positiv ausgefallen. So habe man nun die Möglichkeit, sich räumlich zu erweitern und ein flexibles Buchungssystem einzuführen. In der Hildesheimer Politik gebe es Bestrebungen, die Förderung um 10.000 Euro zu erhöhen, von der Landesregierung gebe es weitere Fördergelder, und auch Einzelspenden seien beim Theaterhaus eingegangen.
Derzeit gibt es wegen Corona keinen Spielbetrieb, heißt es weiter - man überlege deshalb, den Sommer zur Spielzeit zu machen.
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Der Beschluss, Schulen und Kitas wegen der Corona-Pandemie bis Mitte Februar geschlossen zu halten, ist auf geteilte Reaktionen gestoßen.
So sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Hans-Peter Meidinger, Schulen seien Teil des Infektionsgeschehens. Es sei notwendig, auch dort auf die hohen Infektionszahlen zu reagieren. An den Schulen jetzt zu lockern und sie dann innerhalb kürzester Zeit wieder dichtzumachen, wäre das verkehrteste, was man tun kann, betonte er in der "Augsburger Allgemeinen Zeitung".
Auch die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte den Schritt, kritisierte jedoch zugleich, dass weiterhin die Länder entscheiden könnten, wie sie die Vereinbarung umsetzen - somit bleibe es bei einem "föderalen Flickenteppich in der Bildung", sagte die Vorsitzende Marlis Tepe dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland".
Scharfe Kritik kam dagegen vom Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, Hans-Iko Huppertz. Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", man wisse mit Sicherheit, dass eine ganze Generation von SchülerInnen infolge der jetzigen Beschlüsse ein Leben lang Nachteile erfahren werde. Ihr derzeit entstehendes Bildungsdefizit werde dazu führen, dass sie im späteren Leben ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen und dauerhaft ein signifikant niedrigeres Einkommensniveau erreichen. Ebenso bedeutend seien die psychosozialen und motorischen Defizite, die sich derzeit aufbauten.
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